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05.03.2025 06:00:00
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Studie: Einzelhandel baut Filialnetz in Summe kaum noch aus
"Statt flächendeckender Präsenz setzen Lebensmittelhändler zunehmend auf profitablere Standorte und optimieren ihre Filialkonzepte für veränderte Marktbedingungen", heißt es in einer Aussendung. Die Billa-Gruppe habe jüngst 24 Standorte geschlossen. Unimarkt und Nah&Frisch hätten ihr Filialnetz um jeweils knapp 20 Filialen reduziert.
Bäckereien und Fitnessstudios unter Druck
Schließungen gebe es auch in einigen Branchen, die bisher gut gelaufen seien. Dazu würden Bäckerei-Ketten wie Backwerk oder M-Preis zählen oder Fitnessstudios wie Mrs. Sporty. "Besonders hart" seien spezialisierte Händler im Sport-, Mode- und Schmucksegment betroffen. "Immer mehr Konsumenten kaufen online oder bei großen Generalisten, was für viele Fachhändler existenzbedrohend wird".
Bei den Non-Food-Diskontern wie zum Beispiel Action, Tedi oder Kik stagniere die Zahl der Filialen nach starkem Wachstum in den letzten Jahren. Eine Ausnahme stelle hier aber Tedi dar, die "mit 16 neuen Filialen weiterhin auf Expansion" setzen würden. Auch Action baue sein Netz aus.
Gut laufe es in der Gastronomie mit neuen Konzepten wie "Kenny's" oder "Kaiser's", die stark Ausbauen würden. Auch internationale Fast-Food-Ketten wie KFC, Noodle King und Dunkin' Donuts hätten zuletzt viele neue Standorte eröffnet.
spo/fel
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