VP Bank Aktie

VP Bank für 0 Euro bei ZERO ordern (zzgl. Spreads)

WKN DE: A2AJDV / ISIN: LI0315487269

<
News + Analysen
News + Adhoc
Analysen
Kursziele
>
<
Unternehmen
Termine
Profil
>
<
zugeh. Wertpapiere
Zertifikate
Optionsscheine
Knock-Outs
>
<
Aktion
Portfolio
Watchlist
>
25.08.2026 14:14:01

VP-Bank-Chef Urs Monstein: «Das Momentum stimmt»

Die VP Bank hat nach schwierigen Jahren wieder Momentum aufgebaut. CEO Urs Monstein spricht im Interview über Neugelder, Kostensenkungen und die Wachstumspläne für Asien. Auch Akquisitionen schliesst er nicht aus.Herr Monstein, 1,4 Milliarden Franken Neugeld, ein höherer Gewinn und sinkende Kosten: Sind die schwierigen Jahre der VP Bank definitiv vorbei?Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Vor allem bin ich zufrieden, weil wir nun kontinuierlich Schritt für Schritt das erreichen, was wir uns vorgenommen und versprochen haben. Das schafft Vertrauen gegenüber dem Markt, unseren Kundinnen und Kunden und auch innerhalb der Bank. Das stimmt mich zuversichtlich, dass wir diesen Weg weitergehen können.Was muss noch passieren, damit Sie wirklich zufrieden sind?Es liegt wohl in der Natur eines CEO, nie zu 100 Prozent zufrieden zu sein, weil man immer wieder neue Ziele sieht. «Unser Ziel ist, dass alle Standorte positives Netto-Neugeld erzielen. Das betrifft auch Asien und Luxemburg.»Kurzfristig möchte ich erreichen, dass alle unsere Standorte positives Netto-Neugeld ausweisen. Das ist die nächste Etappe.Im ersten Halbjahr sind der VP Bank netto 1,4 Milliarden Franken zugeflossen, was annualisiert 5,2 Prozent entspricht. Woher kommt dieses Geld?Momentan sind vor allem zwei Kundensegmente stark: Intermediaries, also das Geschäft mit externen Vermögensverwaltern und Treuhändern, sowie Asset Servicing. Bei den Standorten kommen die grössten Beiträge derzeit aus Liechtenstein und der Schweiz.Asien und Luxemburg tragen also noch weniger zum Neugeld bei?Wie gesagt, unser Ziel ist, dass alle Standorte positives Netto-Neugeld erzielen. Das betrifft auch Asien und Luxemburg. In den letzten beiden Monaten des ersten Halbjahres haben wir an beiden Standorten eine positive Dynamik gesehen und Neugeldzuflüsse verzeichnet.Jetzt geht es darum, sicherzustellen, dass diese Entwicklung nachhaltig ist. Die Pipeline sieht gut aus.Für das zweite Halbjahr äussern Sie sich dennoch vorsichtiger. Welches Neugeldwachstum halten Sie strukturell für nachhaltig?Unsere Vorsicht hat damit zu tun, dass es beim Netto-Neugeld teilweise saisonale Besonderheiten gibt. Das haben wir im vergangenen Jahr sehr deutlich gesehen. Dies betrifft insbesondere das Treuhandgeschäft. Dividendenzahlungen fliessen über entsprechende Strukturen und werden im zweiten Halbjahr teilweise wieder an Strukturen ausserhalb unserer Bank ausgeschüttet.Aufgrund unserer Pipeline bin ich trotzdem zuversichtlich, dass wir das Jahr innerhalb unseres strategischen Korridors abschliessen werden.In welchen Geschäftsbereichen wächst die VP Bank derzeit am stärksten?Insbesondere im Intermediär- und im Asset-Servicing-Geschäft.Wollen Sie auf diese Bereiche künftig noch stärker setzen?Das sind für uns ganz klar wichtige Geschäfte. Gleichzeitig wollen wir auch im Private Banking in unseren Zielmärkten nachhaltig wachsen.Der Geschäftsaufwand ist im ersten Halbjahr um 5,3 Prozent gesunken. Wie viel Potenzial besteht auf der Kostenseite noch?Kosten sind für uns ein Dauerthema. Deshalb betrachten wir das auch nicht als einmaliges Programm, bei dem wir irgendwann einen bestimmten Wert erreichen und dann fertig sind.Nachdem wir 2024 entsprechende Kostenmassnahmen umgesetzt haben, geht es nun darum, die Kostendisziplin konsequent aufrechtzuerhalten. Die gesamte Geschäftsleitung arbeitet aktiv daran. Gleichzeitig müssen wir aber in Wachstum investieren.«Die Cost/Income Ratio wird kontinuierlich sinken»Die Cost/Income Ratio ist auf 78,8 Prozent gesunken. Das ist ein Fortschritt, für eine Privatbank aber immer noch ein relativ hoher Wert. Wo wollen Sie mittelfristig hin?Ich weiss, Sie hätten jetzt gerne eine konkrete Zahl. Wir haben aber ganz bewusst keine solche Zielgrösse festgelegt. Entscheidend ist, dass wir unsere Strategie Schritt für Schritt umsetzen.Wir halten die Kostendisziplin hoch und legen gleichzeitig einen starken Fokus auf profitables Wachstum. Dadurch wird die Cost/Income Ratio kontinuierlich in einen Bereich sinken, der wettbewerbsfähig ist.Anders rum: Ist eine Cost/Income Ratio von unter 70 Prozent realistisch?Das hängt davon ab, über welchen Zeitraum wir sprechen.Kommt die nächste Effizienzsteigerung über weitere Einschnitte oder vor allem über Automatisierung und künstliche Intelligenz?Das ist ein kontinuierlicher Prozess. Neue Technologien werden uns dabei helfen. Wir sind überzeugt, dass wir mit künstlicher Intelligenz effizienter werden können.Gleichzeitig entstehen beispielsweise durch regulatorische Anforderungen auch immer wieder zusätzliche Aufwände. Diese Balance ständig im Griff zu behalten, gehört zu den Aufgaben des Managements.Die CET1-Ratio liegt mittlerweile bei 26 Prozent. Die VP Bank verfügt also über sehr viel Kapital. Wollen Sie davon künftig mehr einsetzen?Zunächst einmal ist dieses Kapital ein wichtiger Stabilitätsfaktor. Es zeigt die Kreditwürdigkeit der Bank, was sich auch in unseren Ratings widerspiegelt.Selbstverständlich würden wir uns aber ein Akquisitionsobjekt anschauen, wenn es zu uns passt. Akquisitionen sind allerdings nicht Teil unserer aktiven Strategie, denn so etwas lässt sich nicht planen.Was müsste bei einem Übernahmeziel stimmen?Der Standort müsste passen, das Kundensegment, die Mitarbeitenden und die Kultur. Und am Ende müsste auch der Zeitpunkt stimmen.«Wir sind von Asien überzeugt»Sie haben das Asiengeschäft in den vergangenen Jahren neu aufgestellt und reduziert. Sind Sie weiterhin von der Region überzeugt?Wir sind von Asien überzeugt und werden dort vorwärtsmachen.Was bedeutet vorwärtsmachen konkret?Wir werden ausbauen und wachsen. Asien ist eine Wachstumsregion. Wir haben strategisch entschieden, uns dort auf das Intermediärgeschäft zu fokussieren.Dieses Geschäft entwickelt sich in Asien und wir wollen aktiv daran partizipieren. Wir sind eine der wenigen effektiven Intermediärbanken und wollen diesen Vorteil auch in Asien ausspielen.Nach schwierigen Jahren scheint die VP Bank wieder einen guten Lauf zu haben. Stimmt das Momentum?Absolut.Als Sie die Führung der Bank übernommen haben: War Ihnen damals klar, dass die VP Bank die Kurve relativ schnell bekommen würde?Das kann ich weder einfach mit Ja noch mit Nein beantworten. Als ich das Amt übernommen habe, habe ich die Herausforderungen gesehen. Und es waren grosse Herausforderungen.Ich habe aber auch gesehen, dass wir ein gutes Management und einen sehr guten Verwaltungsrat haben, mit dem wir gemeinsam arbeiten können. Vor allem haben wir eine sehr gute Mitarbeiterschaft. Die Bank ist in ihren Grundfesten gesund.Es ging darum, diese positiven Eigenschaften auf allen Ebenen wieder hervorzuholen. Das ist uns gelungen. Darauf können wir nun weiter aufbauen.Haben Sie es je bereut, das Amt übernommen zu haben?Nein. Ich bin aber auch kein Mensch, der zurückblickt und Dinge bereut. Ich schaue nach vorne.Weiter zum vollständigen Artikel bei Finews.ch

Analysen zu VP Bank

mehr Analysen
Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!

Aktien in diesem Artikel

VP Bank 91,70 -1,61% VP Bank