WACKER CHEMIE Aktie
WKN DE: WCH888 / ISIN: DE000WCH8881
| Rote Zahlen |
31.07.2025 14:03:00
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WACKER CHEMIE-Aktie gewinnt: WACKER CHEMIE senkt erneut Erwartungen - Ergebnis unter Druck
Wie es nun in einer Unternehmenspräsentation hieß, will Wacker mit einer Intensivierung des Vertriebs und Innovationen gegensteuern. Zudem sollen Investitionen reduziert und die Kosten gesenkt werden, letzteres etwa durch eine bessere Anlagenauslastung.
Wacker Chemie ist nach Firmenangaben größter Lieferant des Halbleiter-Rohstoffs Polysilizium für die globale Chipindustrie. Dieser Bereich läuft demnach weiter sehr gut. Wacker hatte kürzlich eine neue Polysilizium-Produktionsanlage in seinem Stammwerk im oberbayerischen Burghausen eröffnet. Bemerkbar in den Geschäftszahlen macht sich jedoch, dass sich der Solarausbau in etlichen Ländern verlangsamt, unter anderem den USA - Polysilizium ist auch der Grundstoff für Solarpanele.
Weitere Geschäftsbereiche sind unter anderem Polymere - überwiegend Bindemittel und Zusatzstoffe für die Baustoffindustrie - und Biotechnologie. Beide Sparten hatten zuletzt ebenfalls einen schwierigen Stand.
Der Konzernumsatz fiel im zweiten Quartal - wie bereits bekannt - im Jahresvergleich um rund 4 Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um gut ein Viertel auf 114,3 Millionen Euro.
Für 2025 peilt Wacker Chemie einen Konzernumsatz von 5,5 bis 5,9 Milliarden Euro sowie einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 500 bis 700 Millionen Euro an. Bis Mitte Juli hatten Erlöse von 6,1 bis 6,4 Milliarden sowie ein operatives Ergebnis von 700 bis 900 Millionen im Plan gestanden.
Aktie deutlich fester
Die Aktie von WACKER CHEMIE gewinnt zeitweise auf XETRA 3,54 Prozent auf 68,65 Euro. Analysten wie Oliver Schwarz von Warburg Research und Geoff Haire von der Schweizer Bank UBS sehen in den Geschäftszahlen keine Überraschungen im Vergleich zu den bereits bekannten Eckdaten. WACKER CHEMIE hatte Mitte Juli wie auch andere Chemiekonzerne darunter Covestro und BASF wegen einer schwachen Nachfrage den Jahresausblick gesenkt.
Wie es nun am Donnerstag in einer Unternehmenspräsentation hieß, will Wacker mit einer Intensivierung des Vertriebs und Innovationen gegensteuern. Zudem sollen Investitionen reduziert und die Kosten gesenkt werden, letzteres etwas durch eine bessere Anlagenauslastung.
Anders als zum Zeitpunkt der Prognosesenkung für 2025 herrscht zudem mittlerweile Klarheit mit Blick auf die US-Zölle auf Waren aus der Europäischen Union.
MÜNCHEN (dpa-AFX)
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