| Krypto-Markt |
27.06.2026 08:36:00
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Coinbase-CEO: Bei 60.000 US-Dollar sollte Bitcoin-Boden wahrscheinlich erreicht sein
• Nach dem Tief erholte sich Bitcoin wieder
• Coinbase-Chef bleibt nach eigenen Worten langfristig in Bitcoin investiert
Einschätzung des Coinbase-Chefs
Brian Armstrong, Chief Executive Officer der Kryptobörse Coinbase, hat sich öffentlich zur weiteren Entwicklung des Bitcoin-Kurses geäußert. In einem am 15. Juni 2026 auf der Plattform X veröffentlichten Video erklärte Armstrong, sein Instinkt sage ihm, dass Bitcoin den Tiefpunkt wohl bereits erreicht habe, möglicherweise bei der Marke von 60.000 US-Dollar.
I’m as bullish as ever on Bitcoin, and still long (as always).
- Brian Armstrong (@brian_armstrong) June 15, 2026
It’s never as good or bad as it seems. pic.twitter.com/AeRmUJsNt3
Gleichzeitig betonte er, dass das niemand mit Sicherheit vorhersagen könne. Armstrong bezeichnete Bitcoin zudem als das neue digitale Gold und erklärte, er sei weiterhin long positioniert und erwarte bis zum Jahr 2030 einen deutlich höheren Kurs trotz des jüngsten Kursrückgangs.
Kursentwicklung und historischer Zyklus
Bitcoin hatte zuletzt wieder zugelegt, nachdem die Vereinigten Staaten und Iran eine Vereinbarung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus erzielt hatten. Zuvor war die Kryptowährung am 5. Juni bis auf rund 59.353 US-Dollar gefallen, womit die Kryptowährung etwa 50 Prozent unter ihrem Allzeithoch von rund 126.000 US-Dollar aus dem Oktober 2025 gehandelt wurde. Armstrong verwies in seiner Einordnung auf den vier Jahre umfassenden Halving-Zyklus von Bitcoin, der in der Vergangenheit wiederholt im regelmäßigen Wechsel von Bullen- und Bärenmärkten in Erscheinung getreten sei und als Rahmen für die Bewertung der aktuellen Kursschwäche dienen könne.
Einschätzung von Marktbeobachtern
Dass der Kryptomarkt reifer geworden ist, betonte Armstrong bereits eine Woche zuvor: Der Kursrückgang des Bitcoin verdecke eine insgesamt breitere Stabilität, da Derivate, Stablecoins und Prognosemärkte unabhängig davon zulegten.
People still think (or feel) because Bitcoin is down crypto is down.
- Brian Armstrong (@brian_armstrong) June 5, 2026
Derivatives/perps, stablecoins, prediction markets, etc are all up in crypto.
Crypto touches every area of finance, and is much broader than Bitcoin now. It will take some time for this to sink in.
(And yes -…
Externe Analysten mahnen derweil zur Vorsicht. Die Analysefirma CryptoQuant stellte laut CoinDesk fest, dass sich Bitcoin zwar einer historischen Wertzone nahe seinem realisierten Kurs von etwa 53.600 US-Dollar nähere, die Nachfragebedingungen jedoch weiterhin deutlich negativ ausfielen. Zudem hätten sich die Mittelzuflüsse in börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETFs) noch nicht stabilisiert. Laut den Experten seien ein psychologischer Preisboden und eine nachhaltig bestätigte Erholung zwei unterschiedliche Sachverhalte. Es müssten daher weitere makroökonomische Impulse abgewartet werden, bevor sich eine klare Trendwende abzeichnet.
Jonas Vogt, Redaktion finanzen.at
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Devisenkurse
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| Dollarkurs |
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