Devisen im Blick 29.06.2026 17:00:39

Darum bewegt sich der Euro zum Dollar leicht nach oben

Darum bewegt sich der Euro zum Dollar leicht nach oben

Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1419 US-Dollar gehandelt. Am Morgen hatte sie noch knapp unter 1,14 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1406 (Freitag: 1,1401) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8767 (0,8771) Euro.

Nach der erneuten militärischen Eskalation am Persischen Golf hat der Iran einen weiteren Verhandlungstermin mit den USA im Unklaren gelassen. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, "sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde", sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. Der Euro wurde durch die am Montag gestiegenen Rohölpreise nicht belastet.

Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Juni überraschend deutlich aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) der EU-Kommission stieg stärker als von Volkswirten erwartet. Der Aufschwung des ESI wurde durch ein gestiegenes Vertrauen in nahezu alle Sektoren ausgelöst.

Der japanische Yen ist zum US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit 1986 gefallen. Die japanische Währung leidet unter anderem unter der hohen Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan. Verschiedene Stützungsmaßnahmen und Drohungen der Regierung in Tokio an die Märkte haben den Kursverfall zuletzt nur vorübergehend gebremst - aber nicht aufgehalten. Problematisch ist für Japan vor allem der Verteuerung der Rohstoffimporte durch den schwachen Yen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86215 (0,86253) britische Pfund, 184,62 (184,30) japanische Yen und 0,9222 (0,9218) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.025 Dollar. Das waren rund 63 Dollar weniger als am Freitag.

/stk/zb

FRANKFURT (dpa-AFX)

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