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Gemeinschaftswährung 05.08.2026 09:31:39

Darum steigt der Euro zum US-Dollar

Darum steigt der Euro zum US-Dollar

Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1542 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1515 Dollar festgesetzt.

Der Euro profitierte von einer allgemein freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten, ausgelöst durch die Hoffnung auf eine Einigung im Iran-Krieg. Im weiteren Tagesverlauf dürften Konjunkturdaten etwas stärker in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Auf dem Programm stehen Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone und den USA.

"Das Interesse richtet sich am Nachmittag vor allem auf die USA", heißt es in einem Kommentar der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Dort wird der ISM-Index für den Bereich Dienstleistungen erwartet, der am Markt stark beachtet wird. Die Vorgaben durch Umfragen von regionalen Notenbanken in den USA hätten bereits "ein leicht freundliches Bild" geliefert, schreiben die Helaba-Experten. Dies lasse darauf schließen, dass der Index "sein hohes Niveau halten kann".

Unterdessen hat sich der Kurs des japanischen Yen am Morgen kaum verändert. Nachdem die japanische Zentralbank und die US-Notenbank Fed den Yen in einer gemeinsamen Intervention gestützt hatten, zeigte die Aktion bereits seit Dienstag keine Wirkung mehr. Japans Währung "hat seit der historischen Intervention Ende letzter Woche bereits wieder an Boden verloren", sagte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Zwar sei der Schritt der Notenbanken beeindruckend gewesen, es gebe aber "gute Gründe, daran zu zweifeln, dass er ausreicht, um eine dauerhafte Yen-Aufwertung herbeizuführen".

/jkr/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

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Bildquelle: Joachim Wendler / Shutterstock.com