Schwache US-Daten 07.08.2026 20:59:38

Devisen: Euro behauptet Gewinne nach schwachem US-Jobbericht

Devisen: Euro behauptet Gewinne nach schwachem US-Jobbericht

Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1565 Dollar. Vor der Veröffentlichung der Daten hatte der Euro noch bei 1,1530 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1535 (Donnerstag: 1,1542) Dollar fest.

In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt überraschend deutlich verschlechtert. Im Juli war die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft laut Arbeitsministerium um 23.000 gesunken. Volkswirte hatten im Schnitt 80.000 neue Stellen erwartet. Zudem wurde die Beschäftigtenzahl in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert. Die Lohnentwicklung blieb hinter den Erwartungen zurück.

"Der US-Arbeitsmarktbericht für Juli war in nahezu allen Belangen enttäuschend", kommentierte Dirk Chlench, Volkswirt bei der Landesbank Baden-Württemberg. "Angesichts dessen sehen wir uns in unserer Außenseitermeinung, dass die US-Notenbank Fed im weiteren Jahresverlauf keine Leitzinserhöhungen vornehmen wird, bestärkt."

Aber auch laut Finanzmarktindikatoren ist die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinserhöhung in diesem Jahr gesunken. Der Dollar gab zu allen wichtigen Währungen nach.

NEW YORK (dpa-AFX)

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