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Devisen im Blick 05.06.2026 16:46:00

Euro verliert nach US-Arbeitsmarktdaten an Boden

Euro verliert nach US-Arbeitsmarktdaten an Boden

Am Nachmittag fiel der Kurs der Gemeinschaftswährung bis auf 1,1558 US-Dollar. Vor den Arbeitsmarktdaten hatte er noch bei rund 1,1640 Dollar gelegen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1640 (Donnerstag: 1,1640) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8591 (0,8591) Euro.

Gestützt wurde der Dollar durch einen überraschend stark ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht. Die Beschäftigtenzahl war im Mai deutlich stärker gestiegen als erwartet. An den Finanzmärkten wird mittlerweile allerdings ganz überwiegend damit gerechnet, dass die US-Notenbank Fed bis zum Jahresende um 0,25 Prozentpunkte anheben wird. "Wir halten diese Interpretation der heutigen Arbeitsmarktdaten für übertrieben", schreiben die Experten der Dekabank. "Einen unmittelbaren Preisdruck, den man geldpolitisch begegnen müsste, kann man aus den Daten nicht ableiten."

Insgesamt hat sich die US-Wirtschaft robust gezeigt. Sie leidet nicht so stark unter dem Iran-Krieg, da sie ein Nettoexporteur von Energie ist. Dies stützte zuletzt auch den Dollar. Die am Freitag gesunkenen Erdölpreise belasteten die US-Währung in diesem Umfeld nicht. Eine Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ist weiterhin nicht in Sicht.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86433 (0,86490) britische Pfund, 186,08 (186,01) Japanische Yen und 0,9175 (0,9168) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.352 Dollar. Das waren 122 Dollar weniger als am Vortag.

FRANKFURT (dpa-AFX)

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