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Iran-Krieg 28.05.2026 07:58:38

Warum der Euro unter Druck gerät

Warum der Euro unter Druck gerät

Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1601 US-Dollar gehandelt und damit tiefer als am Vorabend. Hier hatte der Euro noch bei rund 1,1630 US-Dollar notiert. Die neuen Angriffe in der Golfregion belasten die Finanzmärkte und damit auch den Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1637 Dollar festgesetzt.

"Die Nachrichten zum Nahost-Konflikt bestimmen weiterhin das Geschehen an den Finanzmärkten. Hoffnungen auf ein Friedensabkommen haben sich bis zuletzt nicht erfüllt und so geht die Hängepartie in die Verlängerung, zumal es in der Nacht erneut gegenseitige Angriffe zwischen den USA und Iran gegeben hat", schreiben die Experten der Helaba in ihrem Morgenkommentar.

"Abseitig geopolitischer Themen dürften sich Marktteilnehmer heute auch konjunkturellen Datenveröffentlichungen widmen", so die Experten. Vor allem US-Daten könnten am Nachmittag für Impulse sorgen. So werden etwa die erste BIP-Revision und Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter erwartet. Zudem stehen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Konsumausgaben und Einkommen auf dem Programm.

/stk/stw

FRANKFURT (dpa-AFX)

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