Dollarkurs
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24.08.2026 16:57:00
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Warum der Euro zum Dollar aktuell nachgibt
Es gab zum Wochenstart nur wenige Impulse. Es wurden keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht. Die Lage im Nahen Osten bleibt im Blick der Märkte. "Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran lässt ebenso auf sich warten wie eine freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus", schreiben Experten der Helaba. "Vor diesem Hintergrund verharren die Energiepreise auf hohem Niveau, und Inflations- sowie Zinssorgen bleiben präsent."
US-Präsident Donald Trump will im festgefahrenen Iran-Krieg die Führung in Teheran mit wirtschaftlichem Druck zum Einlenken bewegen. "Im Morgengrauen beginnt ein wirtschaftlicher "D-Day" - die größte finanzielle Offensive, die jemals gegen einen Gegner mobilisiert wurde", schrieb US-Finanzminister Scott Bessent auf der Plattform X. Er will auf einer für heute in Washington angekündigten Pressekonferenz die "härtesten Sanktionen der Geschichte" gegen die Islamische Republik vorstellen. Die Regierung im Iran zeigt sich nach Außen jedoch unbeeindruckt.
Eine der entscheidenden Fragen wird nach Einschätzung des Devisenexperten Volkmar Baur von der Commerzbank sein, wird stark der US-Dollar im Zentrum dieser Sanktionen stehen werde. "Je mehr der US-Dollar im Mittelpunkt dieser Sanktionen steht, desto stärker dürfte er unter Druck geraten".
Im weiteren Verlauf der Woche ist zudem mit stärkeren Impulsen durch Wirtschaftsdaten zu rechnen. Auf dem Programm steht unter anderem das Ifo-Geschäftsklima für Deutschland am Dienstag. Zudem beginnt am Donnerstag das Notenbankertreffen in Jackson Hole, bei dem eine Rede des US-Notenbankchefs Kevin Warsh am Freitag im Mittelpunkt des Interesses steht.
Unter Druck geraten ist der Kanadische Dollar. Im festgefahrenen Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada lässt US-Präsident Donald Trump die Situation eskalieren. Ab dem 1. Januar 2027 will er die Importabgaben für Autos, große und kleine Lastwagen, Autoteile und Stahl auf 50 Prozent erhöhen, wie er auf seiner Plattform Truth Social mitteilte. Wie in der Vergangenheit könnten Unternehmen die Zölle umgehen, indem sie in den USA produzierten, hieß es weiter. Der Kanadische Dollar gab zu allen wichtigen Währungen nach.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85550 (0,85670) britische Pfund, 185,60 (185,66) japanische Yen und 0,9362 (0,9353) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.675 Dollar. Das waren rund 72 Dollar mehr als am Freitag.
/jkr/mis
FRANKFURT (dpa-AFX)
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Devisenkurse
| Name | Kurs | +/- | % | |
|---|---|---|---|---|
| Dollarkurs |
1,1667
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-0,0011
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-0,09
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| Japanischer Yen |
185,578
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-0,0320
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-0,02
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| Britische Pfund |
0,8557
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-0,0008
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-0,09
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| Schweizer Franken |
0,9358
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0,0001
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0,01
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| Hongkong-Dollar |
9,1424
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-0,0124
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-0,14
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