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Devisen im Blick 13.02.2026 08:00:38

Warum der Euro zum Dollar nachgibt

Warum der Euro zum Dollar nachgibt

Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung Euro bei 1,1854 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vortag.

Am Markt warten die Anleger auf die Daten zu den Verbraucherpreisen aus den USA, von denen sie sich Hinweise auf die weitere Zinsentwicklung erhoffen. Zuletzt hatten US-Konjunkturdaten größere Schwankungen bei den Zinserwartungen ausgelöst. So hatte ein starker Arbeitsmarktbericht die Spekulation auf eine schnelle Zinssenkung durch die Notenbank Fed gedämpft, während enttäuschende Daten aus dem Einzelhandel die Spekulationen angeheizt hatten.

Die US-Inflationsdaten stehen am Nachmittag auf dem Programm. Es wird erwartet, dass sich die Teuerung im Januar auf 2,5 Prozent abgeschwächt hat, von zuvor 2,7 Prozent. Damit dürfte die Inflation weiter über dem Ziel der US-Notenbank Fed bleiben, die zwei Prozent anpeilt.

"Die Inflation, auch die Kerninflation abseitig der Energie- und Nahrungsmittelpreise, war in den letzten Monaten deutlich zu hoch, um weitere Zinssenkungen der Fed zu ermöglichen", heißt es im Marktkommentar der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Mit den Daten für Januar dürfte sich aber eine Entspannung abzeichnen.

FRANKFURT (dpa-AFX)

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