| Goldpreis und Ölpreis |
11.08.2026 07:12:49
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Goldpreis: Höchster Stand seit über zwei Monaten
Die Anleger richten ihren Blick nun auf die anstehenden Inflationsdaten, von denen sie sich Hinweise auf den weiteren Zinskurs in den USA erhoffen. Die am Mittwoch anstehenden US-Verbraucherpreisdaten und die für Donnerstag erwarteten Erzeugerpreise dürften die geldpolitischen Erwartungen maßgeblich beeinflussen. Schwache US-Arbeitsmarktdaten für Juli hatten die Märkte in der vergangenen Woche bereits dazu veranlasst, ihre Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank im kommenden Monat zurückzuschrauben. Aktuell zeigt das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group eine Wahrscheinlichkeit von 51,3 Prozent an, dass wir Mitte September eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte sehen werden. Bei den morgen zur Bekanntgabe anstehenden Juli-Inflationszahlen wird laut Analystenschätzungen eine Abschwächung der jährlichen Teuerungsrate von 3,5 auf 3,4 Prozent erwartet. Bei der Kernrate soll sich ein Rückgang von 2,6 auf 2,5 Prozent eingestellt haben.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 46,20 auf 4.465,90 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Stabile Tendenz
Der Ölpreis hat sich im frühen Dienstagshandel auf dem höchsten Niveau seit mehr als einer Woche stabilisiert. Die Hoffnungen auf eine Einigung zwischen den USA und Iran zur Beendigung des Krieges und zur Wiederöffnung der Straße von Hormus haben allerdings nachgelassen. Grund: US-Präsident Donald Trump reagierte auf die iranischen Bedingungen für ein Friedensabkommen mit eigenen Forderungen. Demnach solle der Iran Entschädigungen für Menschen zahlen, die bei Kriegen, Angriffen und Protesten getötet wurden. Diese rhetorische Eskalation dürfte die Bemühungen um eine Wiederöffnung der Straße von Hormus zusätzlich erschweren. Analysten von Barclays erklärten am Montag in einer Analyse, dass die Nettoexporte von Rohöl und raffinierten Erdölprodukten durch die Straße von Hormus in der Woche bis zum 7. August durchschnittlich 3 Millionen Barrel pro Tag betrugen. In der Vorwoche waren es noch 4,4 Millionen Barrel täglich gewesen.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,11 auf 82,24 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,07 auf 87,79 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.at
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| Ölpreis (WTI) | 83,20 | 1,07 | 1,30 |