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Geändert am: 01.04.2026 22:02:16

Hoffnung auf Ende des Nahost-Konflikts: ATX und DAX schlussendlich im Plus -- US-Börsen schließen erneut höher -- Börsen in Asien letztlich in Grün

AUSTRIA

Am Wiener Aktienmarkt ging es am Mittwoch nach oben.

Der ATX war sehr fest gestartet und verblieb auch im Anschluss in der Gewinnzone. Letztlich beendete er die Sitzung mit einem kräftigen Plus von 2,51 Prozent bei 5.477,32 Punkten.

Auch an anderen Börsen in Europa ging es stark nach oben. Angetrieben wurden die Märkte von neuen Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs.

Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump und des iranischen Präsidenten Massoud Pezeshkian hatten am Vorabend schon an den US-Börsen für Zuversicht und etwas Entlastung bei den Ölpreisen gesorgt. Medienberichten zufolge forderte Pezeshkian "Garantien" für ein Kriegsende. Irans Außenminister Abbas Araqchi sagte, er stehe im Kontakt mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. US-Präsident Trump rechnet unterdessen mit einem Ende der Angriffe seines Landes auf den Iran in zwei bis drei Wochen und kündigte eine "wichtige" Rede zum Stand des Krieges in der Nacht auf Donnerstag an.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex zeigte sich zur Wochenmitte mit Zuschlägen.

Der DAX bewegte sich nach einem sehr positiven Start auch anschließend klar in der Gewinnzone. Schlussendlich ging er 2,73 Prozent höher bei 23.298,89 Punkten in den Feierabend.

Der deutsche Aktienmarkt ist dank Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges mit kräftigen Gewinnen in den April gestartet und hat seine jüngste Erholung damit fortgesetzt. Im März hatte der deutsche Leitindex wegen des Iran-Krieges rund zehn Prozent eingebüßt. Der Optimismus im Iran-Krieg machte sich auch bei den gesunkenen Ölpreisen bemerkbar, die derzeit wichtigster Gradmesser für die Konjunktur- und Inflationssorgen der Anleger sind.

Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump und des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian hatten am Vorabend bereits an den US-Börsen für Zuversicht gesorgt. Medienberichten zufolge forderte Peseschkian "Garantien" für ein Kriegsende. Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagte, er stehe im Kontakt mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. Trump rechnet derweil mit einem Ende der Angriffe seines Landes auf den Iran in zwei bis drei Wochen und kündigte eine "wichtige" Rede zum Stand des Krieges in der Nacht auf Donnerstag an.

Nachrichten von konjunktureller Seite zeigten Licht und Schatten. So rechnen führende Forschungsinstitute damit, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland - nicht zuletzt wegen der Folgen des Iran-Kriegs - 2026 nur noch 0,6 Prozent betragen wird. Vor rund einem halben Jahr hatten sie noch mit einem etwa doppelt so starken Wachstum gerechnet. Dagegen verbesserte sich die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone im März trotz des Ölpreisschocks zum dritten Mal in Folge.

WALL STREET

Die Trump-Rally lief auch am Mittwoch an den US-Börsen noch ein Stückchen weiter nach oben.

Der Dow Jones verabschiedete sich mit einem Plus von 0,49 Prozent bei 46.566,48 Punkten in den Feierabend.
Auch der NASDAQ Composite schloss fester und gewann am Ende 1,16 Prozent auf 21.840,95 Zähler.

Mit der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs hatte die Wall Street bereits am Vortag mit deutlichen Aufschlägen geschlossen. Laut US-Präsident Donald Trump könnten die US-Streitkräfte den Iran in zwei bis drei Wochen verlassen. Sein Ziel, die nukleare Bedrohung des Landes zu beseitigen, sei erreicht worden. Der Präsident sagte, die USA brauchten kein Abkommen mit dem Iran, um sich aus dem Land zurückzuziehen. Trump wird in der Nacht zum Donnerstag zudem eine Rede zum Iran-Krieg halten. Laut Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, wird es sich um eine "wichtige Rede" handeln. Sie ist für Donnerstag um 3.00 Uhr MESZ angesetzt.

"Wenn man das Gesamtbild betrachtet, ist es eindeutig noch zu früh, um schon jetzt 'Entwarnung' zu geben. Marktteilnehmer werden konkrete Fortschritte in Richtung Deeskalation sehen wollen, und nicht nur positiv klingende Rhetorik, bevor sie das Risikoniveau wesentlich erhöhen", warnt Marktstratege Michael Brown von Pepperstone vor übertriebener Euphorie.

ASIEN

An den Börsen in Asien ging es am Mittwoch kräftig nach oben.

In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 5,24 Prozent höher bei 53.739,68 Punkten.

Auch auf dem chinesischen Festland ging es nach oben: Der Shanghai Composite gewann schlussendlich 1,46 Prozent auf 3.948,55 Zähler.

In Hongkong stieg der Hang Seng letztlich um 2,04 Prozent auf 25.294,03 Punkte.

Deutlich gestiegene Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende im Iran befeuerten am Mittwoch die asiatischen Aktienbörsen und entfachten ein Kursfeuerwerk. Es scheine Optimismus zu geben, da sowohl US-Präsident Donald Trump als auch die iranische Seite den Wunsch geäußert hätten, den Konflikt zu beenden, fassen die UOB-Analysten den Optimismus zusammen. Laut Trump könnten die US-Streitkräfte den Iran in zwei bis drei Wochen verlassen. Sein Ziel, die nukleare Bedrohung des Landes zu beseitigen, sei erreicht worden. Der Präsident sagte, die USA brauchten kein Abkommen mit Iran, um sich aus dem Land zurückzuziehen.

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi bestätigte indes einen direkten Kontakt mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff - bislang hatte der Iran jede Verhandlung mit den USA bestritten - auch wenn Araghchi betonte, dass dies nicht bedeute, in Verhandlungen zu stehen. Und auch bei der faktisch vom Iran gesperrten Seestraße von Hormus gibt es Bewegung: Die Vereinigten Arabischen Emirate bereiten sich darauf vor, den USA und anderen Verbündeten bei der gewaltsamen Öffnung des Seeweges zu helfen, wie das Wall Street Journal berichtet.

Die Ölpreise reagierten bislang nur bedingt auf die politische Lage im Nahen Osten. Solange die Straße von Hormus nicht vollständig wieder geöffnet sei, dürften Anleger wahrscheinlich weiterhin bei Kursschwäche kaufen, meint Analystin Priyanka Sachdeva von Phillip Nova. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent mit nächstem Fälligkeitstermin in Juni steigt um 1,4 Prozent auf 105,46 US-Dollar. Der am Vortag zuletzt gehandelte Terminkontrakt mit Lieferung im Mai war mit über 118 Dollar deutlich höher gehandelt worden.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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EEX Strompreis Phelix DE 93,55 0,55 0,59
Erdgaspreis - Natural Gas 2,67 -0,02 -0,71
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 4 784,91 -35,93 -0,75
Haferpreis 3,22 -0,01 -0,15
Heizölpreis 93,78 0,26 0,28
Holzpreis 585,50 4,00 0,69
Kaffeepreis 2,90 -0,03 -0,89
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