Ethereum - Japanischer Yen
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Geändert am: 05.05.2026 12:32:57
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Weiter keine Lösung im Nahost-Konflikt: ATX-Anleger in Kauflaune -- DAX mit Gewinnen -- Handel in Hongkong mit Verlusten - Feiertag in China und Japan
AUSTRIA
Anleger am heimischen Aktienmarkt zeigen sich in Kauflaune.
Der ATX war zunächst 0,06 Prozent höher bei 5740,01 Punkten gestartet, im Verlauf wird das Plus größer.
International ist der Blick weiter auf den Nahen Osten gerichtet. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist weit von einer Entspannung entfernt. "Die Energiepreise liegen auf erhöhten Niveaus und schwanken dort mitunter deutlich. Im Hinblick auf die weiteren Perspektiven an den Finanzmärkten ist zum einen entscheidend, wie lange die Energiepreise erhöht bleiben, und zum anderen, wie stark die Zweitrundeneffekte bei der Inflationsentwicklung sein werden", beschreiben die Experten der Helaba die Situation.
Bezüglich Daten rückt heute in den USA der ISM-Index des Dienstleistungssektors in den Blick. Analysten erwarten den Index weiter im Expansionsbereich.
In Deutschland hat eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zum Auslandsgeschäft deutscher Unternehmen gezeigt, dass der Irankrieg Spuren hinterlässt. "Die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung hat sich zerschlagen", sagte der Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Volker Treier, am Dienstag unter Verweis auf die Umfrage. Am stärksten betroffen sind wenig überraschend deutsche Unternehmen, die in der Golf-Region aktiv sind. Im Augenblick bewerten in der DIHK-Umfrage 39 Prozent der Betriebe ihre Lage als gut, 48 Prozent als befriedigend, 13 Prozent als schlecht.
DEUTSCHLAND
Anleger in Deutschland zeigen Optimismus.
Der DAX startete 0,1 Prozent höher bei 24.014,65 Punkten in den zweiten Handelstag der Woche. Im Verlauf rückt der deutsche Leitindex deutlicher auf grünes Terain vor.
Im Nahost-Krieg steht momentan vor allem das von den USA initiierte "Projekt Freiheit" im Mittelpunkt. Es zielt darauf ab, die Strasse von Hormus wieder für die Schifffahrt freizumachen. Irans Aussenminister bezeichnete es auf der Plattform X als "Projekt Sackgasse". Die Ölpreise gaben allerdings auf hohem Niveau etwas nach.
Für die Konjunktur in Deutschland sind die Rahmenbedingungen derzeit alles andere als gut, zumal jüngst noch Zollankündigungen von US-rheinPräsident Donald Trump auf europäische Autos als Belastung hinzugekommen sind. Der deutschen Wirtschaft drohe ein Dreifach-Schock, analysierte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. "Zu den hohen Energiekosten und den vor allem dadurch steigenden Zinsen kommt jetzt die Bedrohung durch neue US-Zölle. Selbst eine gesunde und stabile Wirtschaft könnte einem solchen Triple-Schock nicht einfach trotzen."
WALL STREET
Anleger an den US-Börsen hielten sich am Montag zurück.
Der Dow Jones Industrial blieb nach einer negativen Eröffnung im Minus und schloss 1,13 Prozent leichter bei 48.941,90 Punkten.
Der NASDAQ Composite war quasi unverändert gestartet und fiel im weiteren Verlauf moderat in die Verlustzone. Zum Schlussläuten gab er 0,19 Prozent auf 25.067,80 Zähler ab.
Zunehmende Spannungen im Nahost-Konflikt und daraus resultierende steigende Ölpreise haben die US-Aktienmärkte zum Wochenstart belastet. Erstmals seit Beginn der Waffenruhe haben sich die Spannungen am Persischen Golf wieder deutlich zugespitzt. Nach offiziellen Angaben aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand in einem Industriegebiet ausgebrochen. Außerdem fing das Militär der VAE weitere Raketen aus dem Iran ab. Die Emirate behalten sich eigenen Angaben zufolge das Recht auf eine Reaktion vor.
Unterdessen zerstörten die USA mehrere iranische Schnellboote. Der Kommandeur des zuständigen Regionalkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper, berichtete von sechs versenkten Booten. Zuvor hatten die Vereinigten Staaten dementiert, dass die iranischen Streitkräfte ein US-Kriegsschiff mit Raketen getroffen haben. Centcom teilte mit, entsprechende Berichte iranischer Medien seien falsch. Für etwas Hoffnung hatte die Nachricht gesorgt, dass zwei Handelsschiffe, die unter US-Flagge fahren, nach Angaben des US-Militärs die Straße von Hormus passiert haben.
ASIEN
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstag schwächer.
In Tokio schloss der Nikkei 225 am Freitag letztlich 0,38 Prozent im Plus bei 59.513,12 Punkten. Am Montag und auch Dienstag fand kein Handel statt.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite zum Wochenende schlussendlich 0,11 Prozent im Plus bei 4.112,16 Zählern. Auch er blieb weiter in Feiertagspause.
In Hongkong fiel der Hang Seng 0,79 Prozent auf 25.889,41 Punkte.
Die Geopolitik sorgte am Dienstag an den ostasiatischen Börsen für Zurückhaltung. Angesichts der wieder zunehmenden Feindseligkeiten im Nahostkonflikt mit gegenseitigen Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus, trennen sich die Akteure eher von Aktien. Dazu kommt eine leichtere Vorgabe der Wall Street.
Die Anleger verarbeiteten zudem den Preissprung beim Öl vom Vortag und die damit einhergehenden Inflationssorgen und verkomplizierten Zinserwartungen, auch wenn sich aktuelle die Ölpreise zumindest leicht rückläufig zeigen. Brent-Öl kostet 113,16 Dollar. Zur gleichen Vortageszeit waren es rund 107 Dollar.
Am Devisenmarkt hatten die Akteure den Yen im Blick. Nachdem dieser am vergangenen Donnerstag einen kräftigen Satz nach oben gemacht hatte, der alle Zeichen einer Intervention trug, kam es an den Tagen danach immer wieder zu kleineren auffallenden steilen Aufwärtsbewegungen, die Schwächetendenzen des Yen im Keim erstickten. Schon in der Vorwoche hatte es aus dem Handel geheißen, dass man sich während der Feiertage der sogenannten Golden Week in Japan auf eine Intervention der japanischen Regierung gefasst machen sollte. Hintergrund waren entsprechende Andeutungen von Japans oberstem Währungsdiplomat. Geringe Handelsvolumen während geschlossener Märkte machen Bemühungen, eine Währung in die gewünschte Richtung zu bewegen, effektiver.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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