Ethereum - Japanischer Yen
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Geändert am: 06.05.2026 13:58:30
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ATX stärker -- DAX zeitweise über 25.000-Punkte-Marke -- Asien letztlich mit Gewinnen - Keine Impulse aus Japan
AUSTRIA
Anleger in Österreich zeigen sich in Kauflaune.
Der ATX eröffnete den Handelstag nahezu unverändert bei 5.799,81 Zählern in den Handel, bewegt sich anschließend jedoch direkt nach oben.
Der Wiener Aktienmarkt hat am Mittwochvormittag die Zuwächse massiv ausgebaut. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es mit den Aktienkursen deutlich nach oben. Für einen deutlichen Schub nach oben sorgte international ein Bericht des US-amerikanischen Nachrichtenportals Axios, wonach die USA kurz vor einer Einigung mit dem Iran über ein Abkommen zur Beendigung des Krieges stehen sollen. Zudem sackte der Ölpreis ab.
Am heimischen Aktienmarkt gingen die deutlichen Zuwächsen - wie im europäischen Börsenumfeld - quer durch die Branchen, mit Ausnahme des Öl- und Gasbereiches. Sehr stark nach oben ging es europaweit mit Aktien aus der Reisebranche.
DEUTSCHLAND
In Deutschland werden wieder Gewinne verzeichnet.
Der DAX startete mit Aufschlägen von 0,96 Prozent bei 24.636,16 Punkten in den Handel und legt auch im weiteren Verlauf zu. Dabei knackt er sogar die 25.000-Punkte-Makre.
Inmitten der heissen Phase der Berichtssaison geht es für den Dax am Mittwoch weiter kräftig aufwärts. Vorsichtige Entspannungssignale im Iran-Krieg und der Boom mit Künstlicher Intelligenz (KI) treiben die Börsen höher.
US-Präsident Donald Trump setzt im Konflikt mit dem Iran auf Deeskalation, um einen diplomatischen Durchbruch zu erzielen. Überraschend kündigte er auf seiner Plattform Truth Social an, den erst am Montag gestarteten US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Strasse von Hormus "für kurze Zeit" auszusetzen. Während des Stopps von "Projekt Freiheit" solle geprüft werden, ob ein Abkommen mit dem Iran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne. Es habe "grosse Fortschritte" für ein "umfassendes und abschliessendes" Abkommen gegeben. Für Impulse in dem Konflikt könnte auch das Treffen zwischen Chinas Aussenminister Wang Yi mit seinem iranischen Amtskollegen in Peking sorgen.
US-Präsident Donald Trump setzt im Konflikt mit dem Iran auf Deeskalation, um einen diplomatischen Durchbruch zu erzielen. Überraschend kündigte er an, den erst am Montag gestarteten US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Strasse von Hormus "für kurze Zeit" auszusetzen. Während des Stopps von "Projekt Freiheit" solle geprüft werden, ob ein Abkommen mit dem Iran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne. Für Impulse in dem Konflikt könnte auch das Treffen zwischen Chinas Aussenminister Wang Yi mit seinem iranischen Amtskollegen in Peking sorgen.
"Sollte es zu einem Deal kommen, eröffnet sich kurzfristig Spielraum für eine Aufholbewegung in Europa", so die Einschätzung der Experten von Index Radar mit Blick auf die relative Schwäche der europäischen Börsen im Vergleich mit den US-amerikanischen.
WALL STREET
Anleger an den US-Börsen griffen am Dienstag zu.
Der Dow Jones Industrial ging mit einem Plus von 0,73 Prozent bei 49.298,53 Punkten aus dem Handel. Der NASDAQ Composite schloss unterdessen 1,03 Prozent fester und beendete den Handelstag bei 25'326,13 Zählern, nachdem im Verlauf bei 25.361,05 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht worden war.
Nach den Vortagesverlusten ging die Wall Street am Dienstag auf Erholungskurs. Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt - scheint aber aktuell nicht mehr stark zu belasten. Die militärischen Auseinandersetzungen am Vortag schüren zwar Ängste, der Konflikt könnte sich nach Wochen relativer Ruhe wieder verschärfen. Wohlwollend nahmen Händler aber zur Kenntnis, dass US-Präsident Donald Trump bislang darauf verzichtet, Teheran einen Waffenstillstandsbruch vorzuwerfen.
Positive Impulse lieferten Anzeichen einer Beruhigung der Lage im Nahost-Konflikt, die für fallende Ölpreise sorgten. Tags zuvor hatten erstmals seit Beginn der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran die Spannungen deutlich zugenommen. Zudem zeigen sich die Anleger am Dienstag optimistisch, dass robuste Quartalsberichte von Unternehmen die Aktienkurse antreiben dürften. Aktuelle US-Konjunkturdaten hatten nur wenig Einfluss auf die Kurse.
Derweil hat ein Containershiff des dänischen Reederei Moller-Maersk die Strasse von Hormus mit Hilfe des US-Militärs passiert. Auch Schlagzeilen wie diese schüren Hoffnung, dass die US-Marine Schiffe gegen iranischen Widerstand durch die Meerenge eskortieren könnte. Solange das Weisse Haus und Teheran in Friedensgespräche eingebunden sind, "sollte das ausreichen, um die Risikobereitschaft zu stützen", erläutert Analyst Michael Brown von Pepperstone. Einen Treiber am US-Aktienmarkt stellt nach Aussage von Marktteilnehmern vor allem die Gewinnentwicklung der Unternehmen dar. Für Mike Wilson von Morgan Stanley sind diese derzeit wichtiger als Ölpreis oder Zinstrend.
ASIEN
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwoch fester.
In Tokio schloss der Nikkei 225 am Freitag letztlich 0,38 Prozent im Plus bei 59.513,12 Punkten. Seither befindet er sich in der Feiertagspause.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite letztlich 1,17 Prozent im Plus bei 4.160,18 Zählern.
In Hongkong stieg der Hang Seng letztlich 0,92 Prozent auf 26.136,21 Punkte.
Im Fahrwasser steigender Kurse und neuer Indexrekorde an der Wall Street ging es am Mittwoch an den Börsen in Ostasien nach oben. Dabei helfen auch leicht gesunkene Ölpreise, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, dass die USA die Eskortierung des kommerziellen Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus, die die Spannung mit dem Iran nochmals erhöht hatte, aussetzen werden und dass ein Abkommen kurz bevorstehe. Trump sagte, es seien "grosse Fortschritte" in Richtung eines "vollständigen und endgültigen Abkommens" mit dem Iran erzielt worden.
Spektakulär gestaltete sich das Geschehen am stark technologielastigen Aktienmarkt im südkoreanischen Seoul. Dort schoss der Kospi nach der Feiertagspause am Dienstag in einem neuerlichen Hausse-Schub um 6,5 Prozent nach oben auf ein erneutes Rekordhoch.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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