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Geändert am: 09.02.2024 22:32:26

US-Börsen schließen uneins - teils neue Allzeithochs -- ATX geht mit Abschlägen ins Wochenende -- DAX schließt etwas tiefer -- Asiatische Indizes letztlich uneinheitlich - kein Handel in Shanghai

AUSTRIA

Der heimische Markt zeigte sich am letzten Handelstag der Woche schwächer.

Der ATX stand kurz nach Handelsbeginn minimal höher, gab im Anschluss jedoch nach. Er verabschiedete sich letztlich 0,3 Prozent tiefer bei 3.358,95 Punkten.

Konjunkturdatenseitig wurden am Berichtstag Zahlen zur heimischen Industrieproduktion im Dezember gemeldet. Diese ist im Dezember 2023 weiter gesunken. Der um die Arbeitstage bereinigte Produktionsindex für Industrie und Bauwesen ging zum Jahresausklang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent zurück.

Im Blick standen außerdem die Aktien vom Verbund, die nach einer am Vorabend veröffentlichten Gewinnwarnung starke Verluste verbuchten.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex präsentierte sich am Freitag etwas tiefer.

Der DAX eröffnete etwas fester, fiel im Handelsverlauf jedoch ebenfalls in die Verlustzone, wo er sich 0,22 Prozent tiefer bei 16.926,50 Punkten ins Wochenende verabschiedete.

Auch vor dem Wochenende tat sich der DAX an der Hürde bei 17.000 Punkten schwer. Neue Rekorde mancher US-Indizes verhalfen dem deutschen Leitindex nicht über die psychologisch wichtige Hürde. Nach seinem Rekordhoch am Dienstag bei rund 17.050 Zählern war er nachhaltig über die runde Marke nicht mehr hinausgekommen.

Am Freitag war die Agenda auf der Konjunkturseite überschaubar. Von der Revision der deutschen Verbraucherpreise im Januar kam kein Impuls. Sie zeigten keine Abweichungen von den vorläufigen Zahlen. Auf Jahressicht betrug die Teuerung 2,9 Prozent.

WALL STREET

Die US-Börsen verabschiedeten sich uneinheitlich ins Wochenende.

Der Dow Jones Index musste ein leichtes Minus hinnehmen und rutschte letztlich um 0,14 Prozent auf 38.671,69 Punkte ab. Der NASDAQ Composite zeigte sich hingegen freundlich und legte um 1,25 Prozent auf 15.990,66 Zähler zu - im Handelsverlauf erreichte er bei 16.007,29 Punkten ein neues Rekordhoch.

Mit einer uneinheitlichen Tendenz hat die Wall Street den letzten Handelstag der Woche beendet. Revidierte Verbraucherpreisdaten haben die Zinsängste am Markt gelindert. Diese bestätigten, dass sich der Preisauftrieb in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres in dem Tempo abgeschwächt hat, das die vorläufigen Daten gezeigt hatten. Das wurde am Markt mit Erleichterung aufgenommen.

Im vergangenen Jahr hatte die Revision der Verbraucherpreisdaten das Inflationsprofil deutlich geändert und die Erwartungen hinsichtlich des geldpolitischen Kurses der US-Notenbank beeinflusst. In jüngster Zeit haben sowohl US-Notenbankpräsident Jerome Powell als auch Fed-Gouverneur Christopher Waller auf die Bedeutung dieser Veröffentlichung für die Fed hingewiesen.

Bei den Marktzinsen war es zuletzt wieder ruhiger zugegangen, nachdem die Zinssenkungseuphorie am Markt stark abgeebbt war. Zum einen als Folge starker Konjunkturdaten, zum anderen als Folge falkenhafter Kommentare aus Kreisen der Notenbank. Zuletzt mahnte der Präsident der Fed von Richmond, Tom Barkin, zu Vorsicht in der Geldpolitik, weil sich die US-Wirtschaft während der Pandemie verändert habe und die Auswirkungen noch nicht vollständig überwunden seien. Daher sei Geduld bei Zinssenkungen sinnvoll.

ASIEN

Die asiatischen Indizes zeigten sich am Freitag mit gemischten Vorzeichen.

In Japan ging der Nikkei 225 um 0,09 Prozent höher bei 36.897,42 Punkten ins Wochenende. Zeitweise überstieg er im Handelsverlauf zum ersten Mal seit 34 Jahren die runde Marke von 37.000 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland wurde am Freitag nicht gehandelt. Der Shanghai Composite verharrte daher auf seinem Schlussstand von Donnerstag. Da hatte er 1,28 Prozent auf 2.865,90 Zähler hinzugewonnen. Der Hang Seng in Hongkong verlor an einem verkürzten Handelstag letztlich 0,83 Prozent auf 15.746,58 Einheiten.

Impulse aus den USA gab es zum Wochenausklang kaum, dort war die Tendenz gut behauptet gewesen. Wegen Feiertagen fand in Schanghai kein Handel statt, dort wird auch die komplette nächste Woche nicht gehandelt. In Hongkong wurde verkürzt gehandelt, dort startet das Geschäft nächste Woche erst am Mittwoch wieder. Investoren dürften es vor der Handelspause rund um die chinesischen Neujahrsfeierlichkeiten vorgezogen haben, Positionen glattzustellen statt neue einzugehen, sagten Marktteilnehmer in Hongkong.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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DAX 21 717,39 -3,01%
TecDAX 3 474,97 -3,84%
Dow Jones 40 545,93 -3,98%
NASDAQ Comp. 16 550,61 -5,97%
NASDAQ 100 18 521,48 -5,41%
NIKKEI 225 33 780,58 -2,75%
Hang Seng 22 849,81 -1,52%
ATX 4 001,00 -3,05%
Shanghai Composite 3 350,13 0,05%