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Geändert am: 12.03.2026 21:03:34

ATX und DAX letztlich schwächer -- Verluste an den US-Börsen -- Asiens Börsen letztlich in Rot

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag von seiner schwächeren Seite.

Der ATX eröffnete die Sitzung mit leichten Abschlägen und beendete den Handel 1,57 Prozent tiefer bei 5.348,99 Punkten.

Das belastende Thema an den Finanzmärkten war unverändert der hohe Rohölpreis wegen den Kampfhandlungen im Nahen Osten. Der Iran nimmt immer stärker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier. US-Präsident Donald Trump stellt zwar seit Tagen ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht. Noch scheinen die Kapazitäten des Regimes in Teheran aber ausreichend für zumindest schmerzhafte Schläge. Je länger die militärische Auseinandersetzung anhält und die Energiepreise ein hohes Niveau aufweisen, desto größer sind die inflationären und konjunkturellen Auswirkungen, schreiben die Helaba-Analysten.

DEUTSCHLAND

Der deutschen Aktienmarkt bewegte sich am Donnerstag auf rotem Terrain.

Der DAX präsentierte sich bereits zu Handelsbeginn schwach und beendete den Handel 0,21 Prozent niedriger bei 23.589,65 Punkten.

Der DAX hat am Donnerstag in einem Umfeld wieder erhöhter Ölpreise und positiver Reaktionen auf Unternehmensberichte nur leicht nachgegeben. Ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent kostete am Morgen zeitweise wieder mehr als 100 US-Dollar. Eine Panik, wie es sie am Montag mit einer Ölpreisspitze bei fast 120 Dollar und einem DAX-Tief von 22.927 Punkten gegeben hatte, blieb nun jedoch aus.

Maßgeblich für Anleger bleibt die Entwicklung der Öl- und Gaspreise, weil der von den USA und Israel angegriffene Iran immer stärker die Energiewirtschaft in der Golfregion ins Visier nimmt. US-Präsident Donald Trump stellt zwar seit Tagen ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht. Noch scheinen die Kapazitäten des Regimes in Teheran aber ausreichend für zumindest schmerzhafte Schläge.

WALL STREET

An der Wall Street dominierten am Donnerstag die Bären.

Der Dow Jones verabschiedete sich mit einem Abschlag von 1,56 Prozent bei 46.677,85 Zählern.
Auch der NASDAQ Composite schloss mit Verlusten und verlor schlussendlich 1,78 Prozent auf 22.311,98 Zähler.

Im Fokus blieb der Iran-Krieg samt der Ölpreise, die trotz der Freigabe von Reserven durch die Internationale Energieagentur weiter steigen.

Anleger scheuten weiter Risiken. Denn zum einen wurden in irakischem Gewässer zwei Öltanker angegriffen, und zum anderen verunsicherten Aussagen von Irans neuem Religionsführer und Staatsoberhaupt. Modschtaba Chamenei forderte Rache für die Opfer im Krieg gegen die USA und Israel. Auch müsse "weiterhin der Hebel der Blockierung der Strasse von Hormus genutzt werden". Sie ist ein Nadelöhr der globalen Energieversorgung.

Die vor der Startglocke veröffentlichten US-Konjunkturdaten setzten erneut keine Impulse. Bereits am Vortag hatten die im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Verbraucherpreise für Februar kaum Beachtung am Markt gefunden. So hat die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung in der Woche zum 7. März leicht abgenommen.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Donnerstag rote Vorzeichen aus.

In Tokio verlor der Nikkei 225 1,04 Prozent auf 54.452,96 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland sank der Shanghai Composite um 0,1 Prozent auf 4.129,10 Zähler.

In Hongkong gab der Hang Seng um 0,7 Prozent auf 25.716,76 Zähler ab.

Wieder steigende Ölpreise lasteten am Donnerstag auf den Börsen in Asien. Angriffe auf mehrere Schiffe in der Straße von Hormus treiben den Preis für ein Barrel Brentöl nach oben. Zeitweise überwand er die Marke von 100 Dollar.

Dass der Ölpreis nicht so drastisch anzieht wie am Montag, als das Barrel zeitweise um 120 Dollar kostete, liegt daran, dass zahlreiche Länder strategische Ölreserven freigegeben haben. Die Internationale Energieagentur hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass ihre Mitglieder 400 Millionen Barrel freigeben würden - die bisher größte Menge in der Geschichte. Allerdings dürfte das nicht reichen, um die praktisch vollständige Unterbrechung von Öltransporten durch die Straße von Hormus und die Förderunterbrechungen am Persischen Golf zu kompensieren.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Datum Unternehmen/Event
12.03.26 111 Incorporation (spons. ADRs) / Quartalszahlen
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12.03.26 Accelleron Industries AG American Depositary Receipt Repr / Quartalszahlen
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12.03.26 Building Permits (MoM)
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12.03.26 Fed's Bowman speech
12.03.26 Auktion 4-wöchiger Treasury Bills
12.03.26 Auktion 30-jähriger Staatsanleihen
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12.03.26 Business NZ PMI
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Rohstoffe in diesem Artikel

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Baumwolle 0,71 -0,24
Bleipreis 1 890,85 10,25 0,55
Dieselpreis Benzin 2,32 0,01 0,30
EEX Strompreis Phelix DE 98,85 -2,15 -2,13
Erdgaspreis - Natural Gas 2,86 0,05 1,60
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 4 587,37 -171,41 -3,60
Haferpreis 3,50 0,03 0,86
Heizölpreis 115,97 8,72 8,13
Holzpreis 606,00 -2,50 -0,41
Kaffeepreis 2,98 -0,01 -0,18
Kakaopreis 2 475,00 -5,00 -0,20
Kohlepreis 113,75 -
Kupferpreis 12 269,95 109,95 0,90
Lebendrindpreis 2,44 0,01 0,42
Mageres Schwein Preis 0,91 0,01 0,55
Maispreis 4,58 0,04 0,77
Mastrindpreis 3,71 0,02 0,44
Milchpreis 17,45 -0,04 -0,23
Naphthapreis (European) 917,83 64,52 7,56
Nickelpreis 17 061,50 205,50 1,22
Orangensaftpreis 2,00 0,10 5,21
Palladiumpreis 1 437,00 -57,00 -3,82
Palmölpreis 4 661,00 -67,00 -1,42
Platinpreis 1 897,50 -96,00 -4,82
Rapspreis 504,75 -9,50 -1,85
Reispreis 11,25 -0,04 -0,31
Silberpreis 70,45 -4,70 -6,25
Sojabohnenmehlpreis 316,00 -2,20 -0,69
Sojabohnenpreis 11,71 0,03 0,21
Sojabohnenölpreis 0,68 0,01 1,48
Super Benzin 2,12 0,02 0,86
Weizenpreis 201,25 -3,50 -1,71
Zinkpreis 3 236,20 51,75 1,63
Zinnpreis 47 794,00 2 185,50 4,79
Zuckerpreis 0,15 -1,48
Ölpreis (Brent) 108,19 7,95 7,93
Ölpreis (WTI) 106,47 6,35 6,34

Indizes in diesem Artikel

DAX 23 298,89 2,73%
Dow Jones 46 565,74 0,48%
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NIKKEI 225 52 463,27 -2,38%
Hang Seng 25 294,03 2,04%
ATX 5 477,32 2,51%
Shanghai Composite 3 948,55 1,46%