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Geändert am: 12.05.2026 13:57:12
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ATX und DAX mit Verlusten -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich in Rot
AUSTRIA
Der heimische Aktienmarkt verbucht am Dienstag Verluste.
Der ATX notierte im frühen Handel 0,49 Prozent tiefer bei 5.907,53 Punkten und rutscht anschließend tiefer in die Verlustzone.
Noch hält die Waffenruhe am Persischen Golf, doch es ist eine mehr als brüchige Situation. Die jeweiligen Vorschläge werden von beiden Seiten als inakzeptabel zurückgewiesen. US-Präsident Donald Trump hat mittlerweile die jüngsten Forderungen aus Teheran als "Müll" zurückgewiesen und warnte, die seit Anfang April geltende Waffenruhe werde nur noch künstlich am Leben gehalten.
China wird derzeit zum Hoffnungsträger. Trump wird China nämlich in Kürze besuchen. Dabei soll es zwar hauptsächlich um die Beilegung des Handelsstreits der zwei weltweit größten Volkswirtschaften gehen, am Markt erhofft man sich aber auch positive Impulse in Sachen Iran-Krieg. China unterstützt den Iran, denn chinesische Raffinerien sind die wichtigsten Abnehmer von Erdöl aus dem Iran.
Die Inflationsgefahren wegen der erhöhten Energiepreise dominieren laut den Experten der Helaba weiter das Geschehen an den Finanzmärkten, denn mit den zunächst gescheiterten Friedensverhandlungen sind die Ölpreise wieder gestiegen. "Vor diesem Hintergrund dürften die heute anstehenden US-Verbraucherpreise des Monats April von Interesse sein", schreiben die Analysten der Helaba in einem Bericht. Die Richtung sei klar, es werde weiter nach oben gehen, "nicht nur mit dem Verbraucherpreisindex, sondern auch mit der Inflationsrate", heißt es weiter.
DEUTSCHLAND
Am deutschen Aktienmarkt dominieren am Dienstag die Bären.
Der DAX eröffnete die Sitzung 1,24 Prozent tiefer bei 24.048,25 Punkten und verbleibt auch im Anschluss tief in der Verlustzone.
Nach einer Stabilisierung zum Wochenauftakt hat der DAX am Dienstag erneut nachgegeben. Die weiter angespannte Lage im Iran-Krieg belastet. Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hält zwar noch, hängt laut US-Präsident Donald Trump jedoch inzwischen am seidenen Faden.
Die Situation im Iran-Krieg ist weiterhin ungelöst und scheint laut Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners festgefahren. "Die Hoffnungen ruhen jetzt darauf, dass China als erfolgreicher Vermittler zwischen den Kriegsparteien agieren wird."
Von Seiten der Unternehmen läuft die zu Ende gehende Berichtssaison auf Hochtouren. Aus dem DAX stehen drei Konzerne im Blick sowie zahlreiche weitere aus MDAX und SDAX.
WALL STREET
Die US-Börsen zeigten sich zum Wochenbeginn wechselhaft.
Der Dow Jones Industrial stieg etwas tiefer in die neue Handelswoche ein. Zunächst konnte er sich jedoch nicht für eine Richtung entscheiden. Letztlich notierte er leichte 0,19 Prozent fester bei 49.704,34 Punkten.
Der NASDAQ Composite eröffnete den Montag im Minus und wechselte ebenfalls mehrmals das Vorzeichen. Schlussendlich präsentierte er sich minimale 0,1 Prozent stärker bei 26.274,13 Zählern - dennoch markierte er im Handelsverlauf ein neues Allzeithoch.
Die Rekordjagd an der Wall Street setzte sich zu Wochenbeginn nur zeitweise fort - und auch nur in gemächlichem Tempo. Nachdem US-Präsident Donald Trump die iranische Reaktion auf einen Friedensvorschlag als unzureichend zurückgewiesen hat, schwinden die Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konflikts. Dies führte dazu, dass die strategisch wichtige Straße von Hormus blockiert blieb, was die Ölpreise aufgrund drohender Lieferengpässe erneut nach oben trieb.
Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun auf das bevorstehende Treffen zwischen Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Da die Instabilität in der Region Chinas Energieversorgung gefährdet und die globale Exportnachfrage dämpft, wird darauf gehofft, dass Xi mäßigend auf die Verhandlungen einwirkt.
Zusätzlich sorgte die Unsicherheit über die kommende Inflation für Zurückhaltung. Während der Montag mangels relevanter Konjunkturdaten - abgesehen von den Verkäufen bestehender Häuser - ruhig verlief, blicken Marktteilnehmer mit Spannung auf die am Dienstag anstehenden Inflationszahlen für April. Es wird erwartet, dass sich die kriegsbedingt hohen Energiekosten dort bereits deutlich widerspiegeln und den Druck auf die Märkte weiter erhöhen könnten.
ASIEN
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstag mit unterschiedlichen Tendenzen.
In Tokio gewann der Nikkei 225 letztlich 0,52 Prozent auf 62.742,57 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite schließlich 0,25 Prozent tiefer bei 4.214,49 Zählern.
In Hongkong verlor der Hang Seng schlussendlich 0,22 Prozent auf 26.347,91 Einheiten.
An den asiatischen Aktienmärkten setzte sich am Dienstag im späten Geschäft kein klarer Trend durch. Insgesamt ließ sich in der Region beobachten, dass die von Halbleiterwerten getriebene Rally an Schwung verliert. Dazu rückte der Iran-Krieg wieder stärker ins Bewusstsein, dessen Ende nicht absehbar ist. Der iranische Botschafter in China hat erklärt, sein Land sei bereit, einen Vier-Punkte-Vorschlag des chinesischen Staatschefs Xi Jinping zu unterstützen.
Doch zugleich droht eine Ausweitung des Krieges. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen heimlich militärische Angriffe auf den Iran durchgeführt und sich damit als aktiver Kriegsteilnehmer positioniert, in dem sie selbst das Hauptziel Irans waren. Die Risiken im Nahen Osten blieben hoch, urteilt der leitende NAB-Devisenstratege Rodrigo Catril. Die brüske Zurückweisung des iranischen Vorschlags zum Kriegsende durch US-Präsident Donald Trump habe die Zweifel an einem Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran erneuert.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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Unternehmensdaten
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| 12.05.26 | 1&1 AG / Quartalszahlen |
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| 12.05.26 | 3M Co Canadian Depoitary Receipt Hedged Reg S / Hauptversammlung |
| 12.05.26 | 3M Co Cert.Deposito Arg.Repr. 0.2 Shs / Hauptversammlung |
| 12.05.26 | 3M Co. / Hauptversammlung |
| 12.05.26 | 3U HOLDING AG / Quartalszahlen |
| 12.05.26 | AAON Inc. / Hauptversammlung |
| 12.05.26 | ABans Enterprises Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
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