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Geändert am: 12.08.2026 10:06:30

ATX dreht ins Minus -- DAX wenig bewegt -- Asiens Börsen mehrheitlich stärker

AUSTRIA

Die Wiener Börse gibt zur Wochenmitte etwas nach.

Der ATX bewegte sich im frühen Handel noch auf grünem Terrain, dreht dann jedoch ins Minus.

Von den Überseeaktienmärkten kamen gemischte Signale. Zudem steht unverändert der Konflikt zwischen den USA und dem Iran im Fokus. "Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran gibt es nicht, sodass sich auch keine Ausweitung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz abzeichnet", schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. Vor diesem Hintergrund tendieren die Öl- und Gaspreise Richtung Norden, die Inflationssorgen nehmen zu, hieß es weiter.

Am heimischen Aktienmarkt stehen auf Unternehmensebene Wienerberger und DO&CO mit präsentierten Quartalszahlen im Blickfeld der Akteure.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt halten sich am Mittwoch zurück.

Der DAX eröffnete die Sitzung 0,23 Prozent höher bei 26.452,00 Punkten. Inzwischen bewegt er sich in einer engen Range um seinen Vortagesschlusskurs.

Tags zuvor hatte der DAX mit seinem Rekord sein Jahresplus auf gut 8 Prozent ausgebaut. Die Impulse durch die Vorgaben anderer Weltbörsen sind nun nicht eindeutig: Im späten Handel war es an der Wall Street noch etwas abwärts gegangen, doch in Japan und Südkorea zeigten sich die Börsen am Morgen in guter Verfassung. Während gegenseitige Drohungen und Warnungen im Iran-Krieg anhalten, haben die Ölpreise neuerdings wieder das höchste Niveau seit Ende Juli erreicht. Laut der Helaba wirken diese Entwicklungen belastend.

"Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran gibt es nicht, sodass sich auch keine Ausweitung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus abzeichnet", hieß es am Morgen von den Experten der Landesbank Helaba. Sie wiesen auf die damit wieder zunehmenden Inflationsrisiken hin. Im Fokus stehen deshalb auch die Inflationsdaten aus den USA, die am Nachmittag veröffentlicht werden. Es zeichne sich ab, dass das Inflationsziel der US-Notenbank Fed weiterhin verfehlt werde.

WALL STREET

Die US-Börsen beendeten den Handel am Dienstag in der Verlustzone.

Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Verlust von 0,34 Prozent bei 53.791,85 Punkten. Er war knapp unterhalb der Nulllinie in den Handelstag eingestiegen und hatte sich dann, nach kleinen Gewinn im frühen Handel, überwiegend moderat im Minus bewegt.
Der technologielastige NASDAQ Composite stand zum Sitzungsende bei 26.445,45 Zählern um 0,60 Prozent tiefer. Er war anfänglich freundlich in die Sitzung gegangen und schwankte dann zunächst um die Nulllinie, bevor er sich klar für den negativen Bereich entschied.

Ein Ende des Iran-Kriegs war noch immer nicht in Sicht, zumal US-Präsident Donald Trump die iranischen Forderungen nach Reparationsleistungen zurückgewiesen hatte. Zwar sollen die Verhandlungen zwischen dem Iran und dem Oman über die Wiederöffnung der Straße von Hormus Fortschritte gemacht haben, das versetzte die US-Anleger jedoch nicht in Kauflaune.

Konjunkturdaten kamen vom US-Immobilienmarkt mit den Verkäufen bestehender Häuser aus dem Juli. Spannender dürfte es jedoch erst am Mittwoch und Donnerstag werden, wenn erst die Verbraucher- und dann die Erzeugerpreise veröffentlicht werden, von denen sich Anleger Aufschluss auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank erhoffen. Die Erwartungen einer Zinserhöhung durch die Fed im September waren nach den überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten vom Freitag gesunken.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte präsentieren sich am Mittwoch überwiegend fester.

Der japanische Nikkei 225 notiert zeitweise 0,55 Prozent höher bei 67.336,96 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland zeigt sich der Shanghai Composite derweil 0,32 Prozent fester bei 3.946,51 Zählern.

Der Hang Seng notiert verliert dagegen 1,17 Prozent auf 25.352,13 Einheiten.

Im Fokus der Anleger leibt weiter der anhaltende Konflikt mit dem Iran, die damit verbundenen Inflationsrisiken durch steigende Ölpreise sowie die Ungewissheit über den künftigen Zinspfad der US-Notenbank. Nachdem zuletzt schwache US-Arbeitsmarktdaten die Sorgen vor weiteren Zinsschritten in den USA abgemildert und den Markt gestützt hatten, richten sich die Blicke nun auf die heute anstehenden US-Verbraucherpreise, von denen man sich eine Bestätigung dieser Hoffnung verspricht.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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12.08.26 A2Z Cust2Mate Solutions Corp Registered Shs / Quartalszahlen
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12.08.26 ABN Amro / Quartalszahlen
12.08.26 ABN AMRO Bank NV Unsponsored American Depositary Receipt Repr 1 Sh / Quartalszahlen
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12.08.26 Acumen Pharmaceuticals Inc Registered Shs / Quartalszahlen

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