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Geändert am: 17.08.2026 08:05:27

ATX voraussichtlich etwas fester -- DAX höher erwartet -- Asiens Börsen mit Gewinnen

AUSTRIA

An der Wiener Börse könnte mit leichten Gewinnen in die neue Handelswoche starten.

Der ATX hatte am Freitag 0,07 Prozent höher bei 6.733,16 Punkten geschlossen.

Die europäischen Aktienmärkte werden am frühen Montagmorgen leicht höher erwartet. Marktteilnehmer werten weiterhin die jüngste Welle an Unternehmenszahlen der Berichtssaison aus und verfolgen aufmerksam die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Konfliktes sind ins Stocken geraten. US-Präsident Trump deutete am Freitag an, dass die USA nach Ende des Krieges die Kontrolle über die Straße von Hormus übernehmen könnten. "Ich habe den Eindruck, dass bei den Anlegern an diesem Punkt eine gewisse 'Schlagzeilen-Müdigkeit' einsetzt", kommentierte Daniel O'Regan von Mizuho. "Ähnlich wie der Russland-Ukraine-Krieg für die Märkte allmählich zum Hintergrundrauschen wurde, schlägt der Markt nicht mehr bei jeder Iran-Meldung um 1 bis 3 Prozent aus. Das ist wahrscheinlich ein gesundes Zeichen." Ein Blick auf den Kalender zeigt, dass für die kommenden Tage von der Seite kaum Impulse zu erwarten sind, gewichtige Konjunkturdaten stehen mit den Einkaufsmanager-Indizes erst am Freitag im Kalender.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex könnte Startgewinne einfahren.

Der DAX hatte am Freitag 0,53 Prozent fester bei 26.440,31 Zählern geschlossen - ein neuer Rekordschlussstand.

Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Montag vor dem XETRA-Handelsstart 0,2 Prozent höher auf 26.495 Punkte. Am vergangenen Mittwoch hatte er mit 26'573 Punkten seinen bisherigen Höchststand erreicht, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Über die Woche gesehen legte er dennoch knapp ein halbes Prozent auf 26.440 Punkte zu. Der Iran-Krieg bleibt zwar ungelöst, hatte aus Anlegersicht zuletzt aber seinen Schrecken ein Stück weit verloren.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich vor dem Wochenende leichter.

So startete der Dow Jones nahe der Nulllinie und hielt sich im weiteren Verlauf überwiegend darunter. Schlussendlich gab er 0,2 Prozent auf 53.732,41 Zähler nach.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete die Sitzung unterdessen mit leichten Kursgewinnen und fiel dann ebenfalls zurück. Er gab zur Schlussglocke 0,28 Prozent auf 26.729,16 Punkte nach.

Nach den in dieser Woche veröffentlichten moderaten Inflationszahlen bestätigten frische Konjunkturdaten Hoffnungen auf kurzfristig stabile US-Leitzinsen. So sind Umsätze im US-Einzelhandel im Juli um 0,6 Prozent gefallen, während Volkswirte mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet hatten.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich zum Wochenstart mit Gewinnen.

Der japanische Nikkei 225 legt zeitweise 0,58 Prozent auf 69.110,76 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland geht es für den Shanghai Composite daneben um 1,02 Prozent auf 3.967,33 Indexpunkte nach oben.

Der Hang Seng verzeichnet unterdessen zeitweise Gewinne von 1,78 Prozent auf 25.564,35 Zähler.

ie asiatischen Aktienmärkte verzeichnen am Montag überwiegend Zugewinne. Regionalen Technologie-Titeln kommt dabei zugute, dass die Erwartungen an Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve weiter zurückgingen. Gleichzeitig warten Anleger auf neue Wirtschaftsdaten aus China und beobachteten die Lage rund um die Straße von Hormus.

Da Fortschritte in Richtung eines Friedensabkommens ausblieben, bleibt der Druck auf die Ölmärkte bestehen. Der Tankerverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge ist weiterhin weitgehend unterbrochen. Iran forderte die USA auf, eine "Niederlage anzuerkennen", während US-Präsident Donald Trump die amerikanische Bevölkerung vor steigenden Benzinpreisen im Zuge des anhaltenden Konflikts warnte.

Enttäuschende Konjunkturdaten aus Japan bremsten den Anstieg des japanischen Marktes nicht maßgeblich. Das japanische Bruttoinlandsprodukt wuchs im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 1,1 Prozent und verfehlte damit die Prognose von 2,0 Prozent . Grund hierfür waren der erste Rückgang des privaten Konsums seit acht Quartalen sowie schrumpfende Unternehmensinvestitionen. Rückenwind kam hingegen von den Exporten, getrieben durch die Nachfrage nach japanischen Hybridfahrzeugen und Halbleiter-Lieferungen im Zuge des weltweiten KI-Booms. Das schwächere Wirtschaftswachstum könnte der Bank of Japan mehr Spielraum verschaffen, eine erneute Zinsanhebung zu verschieben. Allerdings bergen die anhaltende Inflation und steigende Importkosten weiterhin Risiken für den Ausblick.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Datum Unternehmen/Event
17.08.26 A2 Corporation Ltd / Quartalszahlen
17.08.26 Alliance Global Group,Inc / Quartalszahlen
17.08.26 Alliance Global Group,Inc Unsponsored American Deposit Receipt Repr 50 Shs / Quartalszahlen
17.08.26 Athira Pharma Inc Registered Shs / Quartalszahlen
17.08.26 Audinate Group Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
17.08.26 Aurizon Holdings Ltd / Quartalszahlen
17.08.26 AVT Natural Products Ltd / Hauptversammlung
17.08.26 BHP Billiton Ltd. (Spons. ADRS) / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
17.08.26 Business NZ PSI
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17.08.26 Gross Domestic Product Annualized
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17.08.26 Index für Konjunkturoptimismus
17.08.26 Index für Konjunkturoptimismus
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17.08.26 BoC Kern-Verbraucherpreisindex (Monat)
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17.08.26 Kanadische Investments in ausländische Wertpapiere
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