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Geändert am: 20.04.2026 22:03:53
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ATX und DAX schließlich mit schwachem Wochenstart -- Leichte Verluste an den US-Börsen -- Asiens Börsen letztlich in Grün
AUSTRIA
Der Wiener Aktienmarkt notierte zum Wochenbeginn mit Abgaben.
Bereits zur Startglocke zeigte sich der ATX tiefer und gab im Anschluss deutlich nach. Letztlich verabschiedete er sich 1,53 Prozent schwächer bei 5.866,33 Punkten in den Feierabend.
Nach der Erholung vor dem Wochenende zeigte die Entwicklung an den europäischen Aktienmärkten am Montag angesichts neuer Spannungen in der Straße von Hormus nach unten.
Die Sorge vor einem Scheitern der Feuerpause zwischen den USA und dem Iran wuchs am Montag. Eine Verlängerung der zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran steht nach der Kaperung eines iranischen Frachtschiffs durch US-Streitkräfte auf der Kippe. Die Regierung in Teheran kündigte am Montag Vergeltung an und lehnte eine Teilnahme an neuen Friedensgesprächen vorerst ab. Der Iran warf den USA staatlichen Medien zufolge "bewaffnete Piraterie" vor. Die Waffenruhe läuft in der Nacht zum Mittwoch aus.
Die neuen Spannungen drohen die Schwankungsintensität zu Beginn der neuen Woche abermals zu erhöhen, meinte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst Consorsbank. "Anleger sehen eine erneute Schließung der Straße von Hormuz als Teil der Verhandlungen, und niemand rechnet damit, dass diese ohne Wendungen und Rückschläge auskommen werden."
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt gab am Montag nach.
Der DAX verlor bereits zum Sitzungsstart und verharrte im weiteren Verlauf auf rotem Terrain. Mit Abgaben von 1,15 Prozent bei 24.417,80 Punkten beendete der deutsche Leitindex den Montagshandel.
Der deutliche Anstieg der Ölpreise verhagelte am Montag die vor dem Wochenende noch so gute Börsenstimmung. Die Situation in der Straße von Hormus ist weiterhin unübersichtlich und brenzlig. Nachdem der Iran vor dem Wochenende die Öffnung der Meerenge bis zur restlichen Dauer der Waffenruhe am Mittwoch angekündigt hatte, wurde dies nach nur einem Tag wieder zurückgenommen.
Die Armeeführung monierte dabei die fortdauernde Blockade iranischer Häfen durch die USA. Zudem lehnte die iranische Führung laut einem Bericht der Staatsagentur Irna ein zweites Treffen mit US-Vertretern ab und verwies neben der Blockade auf übertriebene Forderungen und einen ständigen Kurswechsel der USA.
"Anleger sehen eine erneute Schließung der Straße von Hormus als Teil der Verhandlungen, und niemand rechnet damit, dass diese ohne Wendungen und Rückschläge auskommen werden", erklärte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank die vergleichsweise moderaten Verluste. "Die wiederholten Störungen auf einer der wichtigsten Energiehandelsrouten unterstreiche jedoch die fragile Lage und dämpfe Hoffnungen auf ein zeitnahes, tragfähiges Friedensabkommen", ergänzte Marktexperte Timo Emden. Und Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC-Partners verwies angesichts des Ölpreisanstiegs auf erneute Inflationssorgen, die an den Börsen mit steigenden Zinsen assoziiert werden.

WALL STREET
Anleger an der Wall Street hielten sich zum Wochenstart zurück.
Der Dow Jones ging 0,01 Prozent schwächer bei 49.442,56 Punkten aus dem Handel.
Auch der NASDAQ Composite schloss schwächer und verlor 0,26 Prozent auf 24.404,39 Indexpunkte.
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten mit der erneuten Sperrung der Straße von Hormus hat zwar am Montag die Erdölpreise wieder etwas nach oben getrieben, die US-Börsen zeigten sich davon aber kaum belastet. Dabei half, dass die Ölpreise zwar stiegen, aber nicht allzu stark.
Laut Marktteilnehmern steckt nicht nur in den Ölpreisen noch immer eine Menge Optimismus, dass sich die USA und der Iran auf ein Kriegsende verständigen werden, obwohl sich die Lage über das Wochenende wieder verschlechtert hat. Nachdem die Straße von Hormus am Freitag für eine kurze Zeit wieder geöffnet war, ist sie inzwischen von Iran wieder geschlossen worden, weil die USA iranische Schiffe zur Umkehrt gezwungen hatten. Dazu kommt die Meldung über die Aufbringung eines iranischen Handelsschiffes durch die US-Marine im Golf von Oman, das die US-Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen versucht hatte. Darauf schloss der Iran nicht nur die Straße von Hormus wieder, sondern stellt auch die Teilnahme an der neuen Runde von Friedensgesprächen in Frage.

ASIEN
Anleger an den asiatischen Börsen griffen am Montag zu.
In Tokio stieg der Nikkei 225 letztlich 0,6 Prozent auf 58.824,89 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite derweil 0,76 Prozent auf 4.082,13 Zähler.
Aufwärts ging es auch in Hongkong: Der Hang Seng stieg schließlich um 0,77 Prozent auf 26.361,07 Einheiten.
Deutliche Kursgewinne im Technologiesektor stützten zu Wochenbeginn die Aktienmärkte in Ostasien. Hier galt es zum Wochenstart einiges an Nachrichten einzupreisen - zum einen die Öffnung der Straße von Hormus am Freitagmittag MESZ sowie die erneute Schließung am Wochenende. Der Iran hat am Wochenende die Straße von Hormus wieder für geschlossen erklärt und dies mit der Weigerung der USA begründet, ihre Seeblockade aufzuheben. Und die USA hätten am Sonntag ein unter iranischer Flagge fahrendes Schiff beschossen, geentert und beschlagnahmt, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf das U.S. Central Command. Das Schiff sei auf dem Weg zum iranischen Hafen Bandar Abbas gewesen, als es abgefangen worden sei. Die Ölpreise ziehen daraufhin wieder deutlicher an, notieren aber immer noch klar unter der Marke von 100 Dollar je Barrel. Die Akteure setzten weiter auf Friedensverhandlungen zwischen den Kriegsparteien, hieß es.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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| 20.04.26 | AGNC Investment Corp Depositary Shs Repr 1-1000th Cum Conv Red Perp Pfd Registered Shs Ser -F- / Quartalszahlen |
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Wirtschaftsdaten
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| 20.04.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 20.04.26 | BoC Consumer Price Index Core (YoY) |
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| 20.04.26 | EZB-Präsidentin Lagarde spricht |
| 20.04.26 | Handelsbilanz (im Monatsvergleich) |
Rohstoffe in diesem Artikel
| Aluminiumpreis | 3 506,55 | 9,60 | 0,27 | |
| Baumwolle | 0,85 | 0,02 | 2,08 | |
| Bleipreis | 1 967,00 | -13,00 | -0,66 | |
| Dieselpreis Benzin | 2,01 | -0,03 | -1,42 | |
| EEX Strompreis Phelix DE | 95,03 | 0,22 | 0,23 | |
| Erdgaspreis - Natural Gas | 2,76 | -0,01 | -0,43 | |
| Ethanolpreis | 2,16 | 0,00 | 0,05 | |
| Goldpreis | 4 715,39 | 28,57 | 0,61 | |
| Haferpreis | 3,31 | 0,06 | 1,69 | |
| Heizölpreis | 103,03 | 2,11 | 2,09 | |
| Holzpreis | 580,00 | 3,50 | 0,61 | |
| Kaffeepreis | 2,90 | -0,01 | -0,46 | |
| Kakaopreis | 3 168,00 | -111,00 | -3,39 | |
| Kohlepreis | 107,10 | 0,55 | 0,52 | |
| Kupferpreis | 13 445,00 | 119,00 | 0,89 | |
| Lebendrindpreis | 2,49 | -0,01 | -0,35 | |
| Mageres Schwein Preis | 0,91 | -0,01 | -0,63 | |
| Maispreis | 4,56 | 0,04 | 0,77 | |
| Mastrindpreis | 3,67 | 0,01 | 0,20 | |
| Milchpreis | 16,95 | -0,10 | -0,59 | |
| Naphthapreis (European) | 890,87 | 24,57 | 2,84 | |
| Nickelpreis | 18 890,00 | 65,00 | 0,35 | |
| Orangensaftpreis | 1,74 | 0,10 | 6,11 | |
| Palladiumpreis | 1 500,00 | -13,50 | -0,89 | |
| Palmölpreis | 4 478,00 | -13,00 | -0,29 | |
| Platinpreis | 2 064,50 | 17,00 | 0,83 | |
| Rapspreis | 510,25 | -7,00 | -1,35 | |
| Reispreis | 11,82 | 0,16 | 1,33 | |
| Silberpreis | 80,34 | 1,84 | 2,34 | |
| Sojabohnenmehlpreis | 322,50 | 1,20 | 0,37 | |
| Sojabohnenpreis | 11,94 | 0,17 | 1,47 | |
| Sojabohnenölpreis | 0,75 | 0,23 | ||
| Super Benzin | 1,97 | -0,02 | -0,90 | |
| Weizenpreis | 187,50 | -2,25 | -1,19 | |
| Zinkpreis | 3 417,00 | -8,00 | -0,23 | |
| Zinnpreis | 53 910,00 | -640,00 | -1,17 | |
| Zuckerpreis | 0,15 | 1,03 | ||
| Ölpreis (Brent) | 100,27 | -3,10 | -3,00 | |
| Ölpreis (WTI) | 95,42 | 0,61 | 0,64 |
Indizes in diesem Artikel
| DAX | 24 338,63 | -1,32% | |
| Dow Jones | 49 609,16 | 0,02% | |
| NASDAQ Comp. | 26 247,08 | 1,71% | |
| S&P 500 | 7 398,93 | 0,84% | |
| NIKKEI 225 | 62 713,65 | -0,19% | |
| Hang Seng | 26 393,71 | -0,87% | |
| ATX | 5 883,65 | -0,97% | |
| Shanghai Composite | 4 180,09 | 0,48% |