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Geändert am: 24.02.2026 22:04:57

ATX letztlich tiefrot -- DAX schließt kaum verändert -- Wall Street schlussendlich sehr stark -- Asiens Börsen gehen uneinheitlich aus dem Handel

AUSTRIA

Am Wiener Aktienmarkt übernahmen am Dienstag die Bären das Ruder.

So eröffnete der ATX mit einem kräftigen Abschlag und blieb auch anschließend klar auf rotem Terrain. Er verabschiedete sich letztlich mit einem deutlichen Minus von 1,87 Prozent bei 5.708,73 Punkten aus dem Handel.

Auf beiden Seiten des Atlantiks belastete die neue Unsicherheit über die US-Handelspolitik die Kurse. Mit Spannung warteten Investoren, ob und wie sich US-Präsident Donald Trump am Abend bei seiner diesjährigen Rede zur Lage der Nation zu Themen wie Zöllen, dem Iran und der wirtschaftlichen Lage im Land äußert. Nachdem der Oberste US-Gerichtshof einen Teil von Trumps Zöllen vergangene Woche gekippt hatte, ist weiter unklar, inwieweit Rückzahlungen anstehen.

In Österreich zog unternehmensseitig Wienerberger die Blicke auf sich. Der Baustoffkonzern baute sein Renovierungsgeschäft aus und übernahm die Italcer-Gruppe, einen Erzeuger von Keramikprodukten mit Standorten in Italien und Spanien.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt fehlte es Anlegern am Dienstag an klarer Risikobereitschaft.

So startete der DAX mit einem kleinen Abschlag, konnte sich dann vorübergehend ins Plus vorarbeiten und notierte letztlich nahe der Nulllinie bei 24.986,25 Zählern (-0,02 Prozent).

Nach einem schwachen Wochenauftakt verharrte der DAX am Dienstag unter der Marke von 25.000 Punkten. "Die Mutigen sind aktuell in der Minderheit", stellte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners fest. Die Doppel-Unsicherheit aus US-Zollpolitik und dem Iran-Konflikt münde in einer erhöhten Risikoaversion und der klassischen Umschichtung in "sichere Häfen". Bemerkenswert findet Altmann, dass dazu wieder verstärkt US-Staatsanleihen zählten. "Offen ist allerdings, ob Anleger dies aus Überzeugung tun oder eher aus Mangel an Alternativen", so der Experte. Denn nach deutlichen Kursgewinnen seien Käufe von Edelmetallen mit größeren Risiken verbunden.

Unternehmensseitig sorgte die Berichtssaison für deutlich mehr Nachrichten als zum ruhigen Wochenauftakt.

WALL STREET

An den US-Börsen herrschte am Dienstag Optimismus.

Der Dow Jones startete nahe der Nulllinie und konnte anschließend deutlich steigen. Er verabschiedete sich 0,76 Prozent höher bei 49.174,81 Punkten.
Der NASDAQ Composite eröffnete minimal stärker. Auch er zog im Anschluss deutlich an und schloss 1,04 Prozent fester bei 22.863,68 Zählern.

Nach dem deutlichen Kursrückgang zu Wochenbeginn kam es an der Wall Street am Dienstag zu einer Stabilisierung. Dennoch bleiben die Sorgen rund um die US-Zollpolitik sowie mögliche Verwerfungen durch künstliche Intelligenz bestehen. Besonderes Augenmerk gilt in diesem Zusammenhang den Quartalszahlen von NVIDIA, die am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlicht werden. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem der Ausblick des Unternehmens und die geplanten Investitionen in KI. Zuletzt hatten bei anderen großen Technologiekonzernen vor allem hohe KI-Ausgaben für Verkaufsdruck gesorgt.

Die Strategin Christy Tan vom Franklin Templeton Institute verweist darauf, dass die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA das Zollrisiko nicht vollständig beseitige. Zwar werde das "Notfall"-Instrument zur Einführung von Zöllen durch Ex-Präsident Donald Trump eingeschränkt, zugleich lasse das Gericht der Regierung jedoch Spielraum, Abgaben im Rahmen von Gesetz und Verfassung erneut zu verhängen. Auch wenn die Unsicherheit hinsichtlich möglicher neuer Zölle auf juristischem Wege zurückkehren könne, dürfte deren Umfang in Höhe und Breite durch das Urteil begrenzt sein, so Tan. Eine Abschaffung von Zöllen käme einer fiskalischen Lockerung gleich und könnte die Kaufkraft stärken sowie das Wachstum in zahlreichen Branchen ankurbeln.

ASIEN

Die Börsen in Ferost fanden am Dienstag keine gemenisame Richtung.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 0,87 Prozent bei 57.321,09 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland kletterte der Shanghai Composite bis Handelsende um 0,87 Prozent auf 4.117,41 Zähler.

In Hongkong gab der Hang Seng hingegen 1,82 Prozent auf 26.590,32 Punkte ab.

Die meisten asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag den herben Abgaben der Wall Street getrotzt und vereinzelt sogar deutlich zugelegt. Das galt nach der Feiertagspause vor allem für die Börsen in Tokio und Schanghai, denen Händler Nachholpotenzial unterstellten. Die chinesischen Festlandsmärkte eröffneten erstmals nach den neuntägigen Neujahrsfeiertagen wieder und meldeten sich gestärkt zurück. Dabei stützte die Aussicht auf niedrigere US-Handelszölle gegenüber regionalen Volkswirtschaften, exportorientierte Sektoren in Japan, Südkorea und China legten daher zu.

Die Regierung Trump erwäge neue Zölle für ein halbes Dutzend Branchen, wie das WSJ berichtete. Japanische Aktien könnten profitieren, wenn politische Instabilität in den USA oder erhöhte geopolitische Risiken Kapitalflüsse aus den USA in andere Länder auslösten, urteilten die Citi-Analysten.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
24.02.26 5N Plus Inc / Quartalszahlen
24.02.26 AbCellera Biologics Inc Registered Shs / Quartalszahlen
24.02.26 Acrow Formwork and Construction Services Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
24.02.26 Acrux LtdShs / Quartalszahlen
24.02.26 AdaptHealth Corp Registered Shs -A- / Quartalszahlen
24.02.26 Aegis Critical Energy Defence Corp Registered Shs / Quartalszahlen
24.02.26 Africa Oil Corp Registered Shs / Quartalszahlen
24.02.26 Al Fujairah National Insurance Co P.S.C. Bearer Shs / Quartalszahlen

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24.02.26 Fed's Cook speech
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24.02.26 Wholesale Inventories
24.02.26 Dallas Fed Herstellungsindex
24.02.26 Auktion 2-jähriger Staatsanleihen
24.02.26 FOMC Mitglied Barkin spricht
24.02.26 Fed-Mitglied Collins spricht
24.02.26 BOK Manufacturing BSI
24.02.26 API wöchentlicher Rohöllagerbestand

Rohstoffe in diesem Artikel

Aluminiumpreis 3 102,78 8,24 0,27
Baumwolle 0,64 -0,02
Bleipreis 1 902,85 -8,00 -0,42
Dieselpreis Benzin 1,74 0,01 0,35
EEX Strompreis Phelix DE 84,60 -0,70 -0,82
Eisenerzpreis 104,81 -0,59 -0,56
Erdgaspreis - Natural Gas 2,91 -0,01 -0,24
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 5 180,16 36,15 0,70
Haferpreis 3,27 -0,02 -0,68
Heizölpreis 70,80 -0,26 -0,37
Holzpreis 565,00 -5,50 -0,96
Kaffeepreis 2,88 0,07 2,53
Kakaopreis 2 147,00 -34,00 -1,56
Kohlepreis 106,00 -0,35 -0,33
Kupferpreis 13 010,35 179,20 1,40
Lebendrindpreis 2,45 0,02
Mageres Schwein Preis 0,96 0,02 2,24
Maispreis 4,29 0,02 0,35
Mastrindpreis 3,65 0,01 0,22
Milchpreis 15,01 -
Naphthapreis (European) 560,99 -0,34 -0,06
Nickelpreis 17 584,00 232,50 1,34
Orangensaftpreis 1,82 0,09 4,92
Palladiumpreis 1 823,00 34,50 1,93
Palmölpreis 4 017,00 -38,00 -0,94
Platinpreis 2 292,00 116,50 5,36
Rapspreis 491,25 1,00 0,20
Reispreis 9,88 0,02 0,15
Silberpreis 90,51 3,05 3,49
Sojabohnenmehlpreis 312,60 1,90 0,61
Sojabohnenpreis 11,44 0,04 0,35
Sojabohnenölpreis 0,60 0,03
Super Benzin 1,77 0,00 -0,11
Uranpreis 70,05 -0,65 -0,93
Weizenpreis 195,25 -0,75 -0,38
Zinkpreis 3 350,85 27,15 0,82
Zinnpreis 48 901,50 1 407,50 2,96
Zuckerpreis 0,14 -0,48
Ölpreis (Brent) 71,12 -0,09 -0,13
Ölpreis (WTI) 65,97 0,34 0,52

Indizes in diesem Artikel

DAX 25 049,34 0,25%
Dow Jones 49 174,50 0,76%
NASDAQ Comp. 22 863,68 1,04%
S&P 500 6 890,07 0,77%
NIKKEI 225 58 583,12 2,20%
Hang Seng 26 590,32 -1,82%
ATX 5 750,82 0,74%
Shanghai Composite 4 117,41 0,87%