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Geändert am: 26.03.2026 08:40:19
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ATX und DAX leiter erwartet -- Asiens Börsen schwächeln
AUSTRIA
Am Donnerstag dürfte es am Wiener Aktienmarkt abwärts gehen.
Der ATX wird mit Verlusten erwartet.
Der Handelsstart an der Wiener Börse wird am Donnerstag mit einer schwächeren Tendenz erwartet.
Die Schlagzeilen zum Nahost-Krieg beeinflussen die Finanzmärkte und sorgen für ein Wechselbad der Gefühle, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. "Mal gibt es Phasen der Hoffnung und Zuversicht, mal Zeiten der Ernüchterung und Sorgen. Eines lässt sich schon jetzt sagen: Die Volatilität und Unsicherheit bleiben auch in den kommenden Tagen und Wochen erhöht", formulierten die Experten weiter.
DEUTSCHLAND
Anleger am deutschen Aktienmarkt ergreifen am Donnerstag vermutlich die Flucht.
Der DAX wird auf rotem Terrain erwartet.
Von der zaghaften Entspannung zur Wochenmitte ist am Donnerstag am europäischen Aktienmarkt kaum noch etwas zu spüren. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent, der am Mittwochmorgen noch unter 100 Dollar gerutscht war, liegt mit 104 Dollar wieder deutlich über dieser Marke. Während des Iran-Kriegs ist er der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt. Entsprechend wird auch der deutsche Leitindex DAX wieder schwächer erwartet.
Aktuell pendelt der Nahost-Krieg weiter zwischen Drohkulisse und Diplomatie. Die US-Regierung hat dem Iran mit noch härteren Angriffen gedroht, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben.
"Wenn sie nicht begreifen, dass sie militärisch besiegt wurden und dies auch weiterhin sein werden, wird Präsident Trump dafür sorgen, dass sie härter getroffen werden als je zuvor", sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt. Zwar gebe es weiterhin "produktive" Gespräche auf diplomatischer Ebene. Aber trotz der Verhandlungen sei Trump bereit, die Hölle im Iran losbrechen zu lassen.
Inmitten dieser Wirren legen wieder einmal viele Unternehmen Geschäftszahlen vor.
WALL STREET
Die US-Börsen legten zur Wochenmitte zu.
Der Dow Jones ging mit einem Plus von 0,66 Prozent bei 46.428,45 Zählern in den Feierabend.
Auch der NASDAQ Composite gewann an Wert und legte 0,77 Prozent auf 21.929,83 Zähler zu.
Diplomatische Bemühungen, einen Waffenstillstand im Nahen Osten herbeizuführen, sorgten am Mittwoch an den US-Börsen für vorsichtigen Optimismus. Die USA haben dem Iran laut Regierungsvertretern einen 15-Punkteplan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Der Iran wird unter anderem aufgefordert, seine drei wichtigsten Atomanlagen abzubauen, die Arbeit an ballistischen Raketen einzustellen, die Unterstützung für Stellvertretergruppen einzuschränken und die Straße von Hormus vollständig wieder zu öffnen. Im Gegenzug sollen mit dem Atomprogramm stehenden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.
Dass der Iran dies laut dem iranischen Sender Press TV unter Berufung auf einen ranghohen Angehörigen des Regimes ablehnt und seinerseits Bedingungen für einen Waffenstillstand darlegt, stört nur bedingt, weil die Tatsache, dass überhaupt an einer diplomatischen Lösung gearbeitet wird, bereits Zuversicht schürt. Der Iran fordert ein Ende der Angriffe durch die USA und Israel sowie konkrete Garantien, um ein erneutes Aufflammen des Krieges zu verhindern; außerdem die Anerkennung der iranischen Souveränität über die Straße von Hormus und finanzielle Entschädigung für die durch den Konflikt verursachten Schäden.
ASIEN
Die Börsen in Fernost präsentieren sich am Donnerstag mit Abschlägen.
In Tokio zeigte sich der Nikkei 225 letztlich 0,27 Prozent tiefer bei 53.603,65 Zählern.
Auf dem chinesischen Festland präsentierte sich der Shanghai Composite derweil 1,09 Prozent schwächer bei 3.889,08 Indexpunkten.
In Hongkong bewegt sich der Hang Seng zwischenzeitlich 2,04 Prozent im Minus bei 24.817,87 Punkten.
Nach den jüngsten Aufschlägen geht es an den asiatischen Aktienmärkten am Donnerstag wieder nach unten. Es bestimmen weiterhin die Schlagzeilen rund um den Iran-Krieg das Sentiment. Hatten zuletzt Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konflikts die Märkte nach oben getragen, kehrt nun wieder Ernüchterung ein. Das Weisse Haus hat dem Iran mit weiteren Angriffen für den Fall gedroht, dass Teheran nicht auf das Friedensangebot der USA eingehe. Der Iran hat den 15-Punkteplan aus Washington abgelehnt.
Hinter verschlossenen Türen zeigt sich der Iran in Sachen Friedensverhandlungen mit den USA allerdings wohl weniger unnachgiebig als in der Öffentlichkeit. Das berichten sowohl arabische Vermittler und auch andere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das mache Hoffnung, dass die diplomatische Initiative, die sie anstossen wollten, nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sei, so die Vermittler. Allerdings seien die Erfolgsaussichten gering, da der Iran und die USA Maximalforderungen stellten, die für die jeweils andere Seite inakzeptabel seien.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
|---|---|
| 26.03.26 | 1844 Resources Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | 22nd Century Group Inc Registered shs / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Abaxx Technologies Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Abdul Mohsen Al-Hokair Group for Tourism and Development Company Registered Shs / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Acotec Scientific Holdings Limited Registered Shs Unitary Reg S-144A / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Action S.A. / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Acumen Pharmaceuticals Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Adcore Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 26.03.26 | Investitionen in ausländische Anleihen |
| 26.03.26 | Dienstleistungspreise (CSPI) (Jahr) |
| 26.03.26 | Ausländische Investitionen in japanische Aktien |
| 26.03.26 | Industrial Production (YoY) |
| 26.03.26 | Industrial Production (MoM) |
| 26.03.26 | Bruttoinlandsprodukt, endgültig, saisonbereinigt (im Quartalsvergleich) |
| 26.03.26 | Bruttoinlandsprodukt, endgültig, nicht saisonbereinigt (im Jahresvergleich) |
| 26.03.26 | Gfk Verbrauchervertrauen |
| 26.03.26 | Handelsbilanz ( Monat ) |
| 26.03.26 | Verbrauchervertrauen |
| 26.03.26 | Geschäftsklima des Verarbeitenden Gewerbes |
| 26.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
| 26.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 26.03.26 | Norges Bank Zinssatzentscheidungen |
| 26.03.26 | Verbraucherpreisindex ( Jahr ) |
| 26.03.26 | Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich) |
| 26.03.26 | M3 Geldmenge (Quartal) |
| 26.03.26 | Privatkredite (Jahr) |
| 26.03.26 | Konsumklima |
| 26.03.26 | M3 Geldmenge (Jahr) |
| 26.03.26 | Konjunkturoptimismus |
| 26.03.26 | EZB-Mitglied De Guindos spricht |
| 26.03.26 | Herstellerpreisindex (im Monatsvergleich) |
| 26.03.26 | Herstellerpreisindex (im Jahresvergleich) |
| 26.03.26 | BoE-Mitglied Breeden spricht |
| 26.03.26 | Deutschlands Bundesbank Monatsbericht |
| 26.03.26 | Medio-Inflation |
| 26.03.26 | Durchschnittliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (4-Wochen-Durchschnitt) |
| 26.03.26 | Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe |
| 26.03.26 | Auftragseingänge langl. Güter M/M, gesamt sa |
| 26.03.26 | Erstanträge Arbeitslosenunterstützung |
| 26.03.26 | Nicht militärische Investitionsgüter Aufträge ohne Flugzeuge |
| 26.03.26 | Auftragseingänge langl. Güter M/M, ex Transport sa |
| 26.03.26 | Auftragseingänge für langlebige Gebrauchsgüter, ohne Verteidigung |
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| 26.03.26 | SARB Zinssatzentscheidung |
| 26.03.26 | Zentralbankreserven USD |
| 26.03.26 | EIA Änderung des Erdgaslagerbestandes |
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| 26.03.26 | 7-Year Note Auction |
| 26.03.26 | Zinsentscheidung der Banxico |
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