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Geändert am: 27.03.2026 19:04:58

Steigende Ölpreise belasten US-Börsen -- ATX und DAX gehen mit Verlusten ins Wochenende -- Asiens Börsen schließlich mehrheitlich fester

AUSTRIA

Am Freitag ging es am Wiener Aktienmarkt abwärts.

Der ATX tendierte zum Handelsstart noch nahe der Nulllinie, geriet im Verlauf aber deutlich unter die Räder und schloss den Handel somit 1,79 Prozent tiefer bei 5.270,78 Punkten.

Die Wiener Börse hatte am Freitag ihre Verluste weiter ausgeweitet. Aus der wegen des verlängerten Ultimatums der USA für den Iran zunächst erwarteten Börsenerholung wurde nichts. Gradmesser für die Stimmung am Markt bleibt der a href="/rohstoffe/oelpreis" target="_blank" rel="noopener">Ölpreis. Und der hielt sich - gemessen an der Nordseesorte Brent - mit derzeit rund 109 US-Dollar immer noch deutlich über der Marke von 100 Dollar. Die hohen Ölpreise schürten auch weiter Ängste vor hoher Inflation und damit höheren Zinsen.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt traten vor dem Wochenende als Verkäufer auf.

Der DAX startete kaum bewegt, sackte im Verlauf aber kräftig ab. Letztlich beendete er den Handel 1,38 Prozent tiefer bei 22.300,75 Punkten.

Ein verlängertes Ultimatum der USA für den Iran bescherte dem DAX am Freitag einen ruhigen Handelsstart, im weiteren Verlauf fiel er jedoch zurück. Dieser Aufschub durch US-Präsident Donald Trump um zehn Tage wirke nur auf den ersten Blick erleichternd, sagte Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management. Doch Risiken mindere dies nicht, was an den Märkten spürbar bleiben dürfte.

Es fühlt sich laut Innes eher so an, "als wenn ein Händler eine Verlustposition in die Zukunft verschiebt". Der Ölpreis bleibe der Gradmesser. Und der hält sich - gemessen an der Nordseesorte Brent mit derzeit knapp 109 Dollar immer noch deutlich über der Marke von 100 US-Dollar. "Seine Weigerung, auf einem tieferen Niveau zu verharren, signalisiert ein anhaltendes Eskalationsrisiko hinter den Schlagzeilen."

US-Präsident Donald Trump verlängerte das Ultimatum zur Freigabe der Strasse von Hormus nun bis zum 6. April, 20.00 Uhr (US-Ostküstenzeit, 7. April 2.00 Uhr deutscher Zeit). Bis dahin sollen keine iranischen Kraftwerke angegriffen werden, wie er unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche auf seiner Plattform Truth Social schrieb.

Die Nachrichtenlage bleibt dennoch widersprüchlich, denn der Iran hatte mehrfach solche von Trump erwähnte Gespräche dementiert, während Pakistan seine Vermittlerrolle bestätigte. Die Strasse von Hormus, einer der weltweit wichtigsten Transportwege übers Meer für Energielieferungen, die von Iran faktisch geschlossen wurde, bleibt damit vorerst kaum passierbar.

WALL STREET

An der Wall Street geht es am Freitag abwärts.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung 0,12 Prozent tiefer bei 45.904,25 Punkten und verbucht auch im Anschluss weitere Verluste.
Auch der NASDAQ Composite startete 0,56 Prozent im Minus bei 21.287,19 Punkten und rutscht im weiteren Verlauf tiefer in die Verlustzone.

Die US-Börsen setzen am Freitag ihre Talfahrt fort. Der anhaltende Iran-Krieg und die weiter steigenden Ölpreisen mahnen die Anleger weiter zur Vorsicht. Zudem drückt Chinas Entscheidung, vor dem erwarteten Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Präsident Xi Jinping eine Handelsuntersuchung gegen die USA einzuleiten, auf die Stimmung.

Am Markt nimmt die Unsicherheit über den Fortgang des Krieges zu. Zwar hat US-Präsident Donald Trump die Angriffe auf den iranischen Energiesektor erneut ausgesetzt - diesmal für 10 Tage, damit Verhandlungen stattfinden können. Trumps bisherige Frist wäre am Freitag abgelaufen. Es herrscht jedoch weiterhin Skepsis, ob es tatsächlich zu einer Einigung zwischen den USA und dem Iran kommen wird, denn beide Seiten bestehen weiter auf ihren Maximalforderungen.

Gedämpft werden die Deeskalationshoffnungen von der möglichen Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen US-Soldaten in den Nahen Osten, das US-Pentagon prüft eine entsprechende Verlegung von Bodentruppen. Damit sollen Trump mehr militärische Optionen an die Hand gegeben werden, trotz seiner Erwägungen von Friedensgesprächen mit Teheran. Dies sagten Vertreter des Verteidigungsministeriums, die mit der Planung vertraut sind. "Obwohl die Verzögerung das unmittelbare Eskalationsrisiko etwas verringern könnte, bietet sie keine neuen Erkenntnisse über den Weg zu einer Lösung, angesichts der Dementis des Irans bezüglich der Gespräche und während die Straße von Hormus weitgehend geschlossen bleibt", sagt Makrostratege Jim Reid von der Deutschen Bank.

ASIEN

Die Börsen in Fernost präsentieren sich am Freitag mehrheitlich mit Aufschlägen.

In Tokio zeigte sich der Nikkei 225 letztlich 0,43 Prozent tiefer bei 53.373,07 Zählern.

Auf dem chinesischen Festland präsentierte sich der Shanghai Composite derweil 0,63 Prozent stärker bei 3.913,72 Indexpunkten.

In Hongkong bewegte sich der Hang Seng schließlich 0,38 Prozent im Plus bei 24.951,88 Punkten.

Mit leichten Aufschlägen zeigten sich die asiatischen Aktienmärkte mehrheitlich am letzten Handelstag der Woche. So erholten sich die Indizes deutlich von anfänglichen Verlusten, als die schwachen US-Vorgaben belastet hatten. Auslöser für diese Entwicklung sind Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Dieser hat die Angriffe auf den Energiesektor Irans für 10 Tage ausgesetzt, damit Friedensverhandlungen stattfinden können. Trumps bisherige Frist wäre am Freitag abgelaufen. Gleichwohl herrscht weiter Skepsis, ob es tatsächlich eine Einigung zwischen den USA und dem Iran geben wird, denn beide Seiten bleiben bislang bei ihren Maximalforderungen. Die Unsicherheit bleibt damit hoch, hiess es.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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