21.10.2008 08:57:00
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Deutsche Bank stellt Ackermann-Äußerungen zu Rettungsplan klar
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutschen Bank AG hat umstrittene Äußerungen ihres Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann klar gestellt. "Im Zusammenhang mit der Kontroverse um die Inanspruchnahme staatlicher Hilfen durch Banken legt die Deutsche Bank wert auf die Feststellung, dass sie das betreffende Gesetz der Bundesregierung selbstverständlich unterstützt - unabhängig davon, dass sie selbst kein Kapital vom Staat benötigt", sagte Sprecher Ronald Weichert zu Dow Jones Newswires am Dienstag in Frankfurt.
"Der Vorstandsvorsitzende der Bank, Josef Ackermann, hat an der Erarbeitung des Gesetzes zur Finanzmarktstabilisierung persönlich mitgewirkt und öffentlich erklärt, dass die im Rahmen dieses Gesetzes bereitgestellten Finanzmittel für den Steuerzahler 'gut angelegt' sind. Außerdem hat Herr Ackermann ebenfalls öffentlich davor gewarnt, 'aus falschem Prestigedenken' die von der Regierung angebotene Hilfe nicht in Anspruch zu nehmen."
Am Vortag hatte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück Ackermann aufgefordert, wegen ihm zugeschriebener Äußerungen zum Rettungspaket öffentlich klarzustellen. Steinbrück sagte vor Journalisten in Berlin, "dass solche Äußerungen auch geeignet sein könnten, wenn er sie gemacht hat, andere Kreditinstitute gegenüber der Positionierung der Deutschen Bank in einem nicht so günstigen Licht erscheinen zu lassen".
Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" hatte geschrieben, Ackermann habe gegenüber Top-Führungskräften deutlich gemacht, dass Staatshilfe für sein Institut nicht in Frage komme. "Ich würde mich schämen, wenn wir in der Krise Staatsgeld annehmen würden", hatte das Magazin eine angebliche Aussage Ackermanns zitiert. Die Deutsche Bank hatte bereits darauf hingewiesen, dass alle Ackermann zugeschriebenen Äußerungen reine Kolportage seien, insbesondere der teilweise entstandene Eindruck, er habe sich zu diesem Thema gegenüber dem Spiegel geäußert
Webseite: http://www.deutsche-bank.de
-Von Rüdiger Schoss, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 117, ruediger.schoss@dowjones.com DJG/rso/jhe (END) Dow Jones Newswires
October 21, 2008 02:55 ET (06:55 GMT)
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