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WKN DE: A2PXV5 / ISIN: US0188201000

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13.05.2026 13:49:41

MÄRKTE EUROPA/Erholungstag dank Unterstützung durch Berichtssaison

DOW JONES--Nach dem kräftigen Rücksetzer am Vortag kommt es an den europäischen Aktienmärkten zur Wochenmitte zu einer Erholung. Markt agiert weiter im Spannungsfeld Iran-Krieg, steigender Inflation und dem mit Spannung erwarteten US-chinesischen Gipfel in Peking. Dazu kommt eine Flut an Quartalsberichten, die überwiegend gut ausgefallen sind und für eine positive Stimmung sorgen.

Der DAX zieht um 0,8 Prozent auf 24.145 Punkte an, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,3 Prozent auf 5.828 Punkte. Etwas Entspannung liefern zudem die Zinsmärkte, nachdem es am Vortag hier für die Zinsen nach oben ging. Die Renditen für britische Staatsanleihen kommen von ihren Höchstständen leicht zurück. Der britische Premier Keir Starmer hält sich weiterhin an der Macht, während Zweifel an den konkreten Mechanismen für seine Absetzung aufkommen.

Hoffnungsvoll im Blick haben die Märkte das bevorstehende US-chinesische Gipfeltreffen. Eine der Fragen ist, ob US-Präsident Donald Trump Peking auf seine Seite ziehen kann als Druckmittel gegen den Iran. Für Hoffnung auf Entspannung in den Handelsstreitigkeiten beider Länder sorgt derweil, dass die CEO von Qualcomm, Micron und Nvidia die Trump-Delegation begleiten. Der Sektor der europäischen Technologiewerte legt um 2,4 Prozent zu.

Merck KGaA machen einen Satz um 8,0 Prozent nach oben und stellen den Tagesgewinner im DAX. Nach stark ausgefallenen Quartalszahlen hat der Pharma- und Technologiekonzern die Jahresprognose erhöht. Träger der Gewinnentwicklung ist unter anderem der Geschäftsbereich Halbleiter.

Siemens (+1,0%) hat dagegen durchwachsene Quartalszahlen vorgelegt. Während es in technologienahen Geschäftsbereichen nach oben ging, sackte der Gewinn im Industriegeschäft um 8 Prozent ab. Insgesamt sank das Nettoergebnis zwar, fiel aber immer noch etwas höher als erwartet aus. Siemens kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 6 Milliarden Euro in einem Zeitraum bis zu fünf Jahren an.

Für Deutsche Telekom geht es um 2,7 Prozent nach oben. Das Unternehmen hat seinen Wachstumskurs im ersten Quartal fortgesetzt und die Jahresprognose leicht angehoben.

Die Allianz (+1,6%) hat den operativen Gewinn zum Jahresauftakt vor allem dank seines Schaden-Unfall-Geschäfts stärker gesteigert als erwartet. Unter dem Strich verbuchte der Konzern wegen Veräußerungsgewinnen einen Gewinnsprung. Jedoch wurde der Ausblick für 2026 nur bestätigt. Brenntag (-0,1%) hat - belastet vom schwierigen Umfeld - sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis Rückgänge hinnehmen müssen. Die Bruttomarge konnte der Konzern aber verbessern.

Bilfinger knicken um 9,1 Prozent ein. "Einen so starken Rückgang im Auftragseingang hatte man nicht erwartet", sagt ein Händler. Er ging um 5 Prozent zum Vorjahr zurück. Die Quartalsdaten seien ansonsten gut, Umsatz und Gewinn zogen an.

Auto1 (-2,4%) hat den Wachstumskurs auch im ersten Quartal fortgesetzt und die Prognose für das laufende Jahr bekräftigt. Tui (+0,6%) hat im zweiten Geschäftsquartal den saisonal üblichen Verlust bei stabilen Einnahmen verringert. Die vor drei Wochen wegen des Iran-Krieges gesenkte Prognose für das operative Ergebnis bestätigte der Reisekonzern.

Die RTL Group hat ihren Umsatz trotz eines schwachen Werbeumfelds stabil gehalten. Den zunächst bestätigten Ausblick will das Unternehmen im August aktualisieren. Er soll dann auch die bis dahin übernommene Sky Deutschland umfassen. Die Aktie verliert 3,6 Prozent.

Der IT-Dienstleister Cancom (-3,1%) hat trotz eines leichten Umsatzrückgangs zweistellige Wachstumsraten beim operativen Gewinn verzeichnet. Mit der Begebung einer Wandelanleihe geht es für Evotec um 11 Prozent nach unten. Nach dem jüngsten Rücksetzer überraschte Verbio mit Zahlen und einer gestärkten Bilanz positiv, was die Aktie mit einem Plus von 10,2 Prozent honoriert. Mit einem Kurseinbruch von 11,8 Prozent zeigen sich Adecco nach den Zahlen zum ersten Quartal.

Zurich Insurance (+3,8%) sieht sich auf Kurs, die bis 2027 gesetzten Ziele zu erreichen oder zu übertreffen und erwartet keine wesentlichen Auswirkungen der Nahost-Spannungen. Um 7 Prozent nach oben geht es für ABN Amro in Amsterdam. Die Bank hat in ihrem ersten Quartal nicht nur mehr verdient als erwartet, sondern erwartet auch für das gesamte Jahr geringere Kosten.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 5.828,39 +0,3 19,94 5.808,45 0,6

Stoxx-50 5.052,85 +0,3 17,19 5.035,66 2,7

DAX 24.145,50 +0,8 190,57 23.954,93 -1,4

MDAX 31.100,08 +0,3 89,70 27.039,42 1,6

TecDAX 3.772,46 +1,7 63,01 3.091,28 4,2

SDAX 18.244,03 +0,8 146,70 13.062,07 6,2

FTSE 10.264,75 -0,0 -0,57 10.265,32 3,4

CAC 7.947,73 -0,4 -32,19 7.979,92 -2,5

SMI 13.147,69 +0,2 28,16 13.119,53 -0,9

ATX 5.832,83 -0,3 -16,15 5.848,98 9,5

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:05

EUR/USD 1,1714 -0,2 -0,0023 1,1737 1,1733

EUR/JPY 184,83 -0,1 -0,1700 185 184,9500

EUR/CHF 0,9153 -0,1 -0,0010 0,9163 0,9168

EUR/GBP 0,8672 +0,0 0,0003 0,8669 0,8676

USD/JPY 157,76 +0,1 0,1500 157,61 157,6200

GBP/USD 1,3504 -0,2 -0,0032 1,3536 1,3520

USD/CNY 6,7908 -0,0 -0,0012 6,7920 6,7920

USD/CNH 6,7877 -0,0 -0,0017 6,7894 6,7946

AUS/USD 0,725 +0,2 0,0011 0,7239 0,7227

Bitcoin/USD 80.620,19 -0,1 -52,70 80.672,89 80.451,74

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 101,98 -0,2 -0,20 102,18

Brent/ICE 107,95 +0,2 0,18 107,77

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.700,04 -0,3 -13,61 4.713,65

Silber 87,23 +0,8 0,69 86,54

Platin 2.150,11 +1,1 23,81 2.126,30

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 13, 2026 07:50 ET (11:50 GMT)

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ABN Amro 37,09 -1,96% ABN Amro
Adecco SA 22,12 6,24% Adecco SA
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AUTO1 25,30 -2,47% AUTO1
Bilfinger SE 83,30 -0,18% Bilfinger SE
Bilfinger SE Unsponsored American Deposit Receipt Repr 1-5 Sh 16,50 0,00% Bilfinger SE Unsponsored American Deposit Receipt Repr 1-5 Sh
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CANCOM SE 23,30 0,00% CANCOM SE
Deutsche Telekom AG 26,98 1,16% Deutsche Telekom AG
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