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Devisen im Blick 14.09.2026 07:44:39

Euro zum Dollar tiefer - das steckt dahinter

Euro zum Dollar tiefer - das steckt dahinter

Im frühen Handel am Montag hat die Gemeinschaftswährung Euro 0,25 Prozent auf 1,1570 US-Dollar verloren. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1592 Dollar festgesetzt.

Am heutigen Montag stehen keine marktbewegenden Termine auf dem Konjunkturkalender und so richtet sich der Blick schon auf die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Am Freitag hatten US-Inflationsdaten weitere Indikationen für eine Zinserhöhung geliefert.

Der Markt erwarte nach den Daten zu den US-Verbraucherpreisen zu nahezu 90 Prozent eine Zinserhöhung, schreiben die Experten der Commerzbank in ihrem Morgenkommentar. "Und auch ein weiterer Zinsschritt bis Ende des Jahres wird nun mit höherer Wahrscheinlichkeit gesehen."

Unter dem Eindruck, der auch in den USA wieder anziehenden Zinserwartungen habe der Dollar etwas Boden gegenüber dem Euro gut machen können, bemerken die Analysten der Helaba in ihrem Kommentar zum Wochenauftakt.

"Übergeordnet befindet sich der Euro-Dollar-Kurs aber in einer seit mehreren Wochen andauernden Konsolidierungsphase, die weitgehend zwischen der 100-Tagelinie (1,1557) und der 200-Tagelinie (1,1633) stattfindet", heißt es in dem Helaba-Morgenkommentar weiter.

/stk/zb

FRANKFURT (dpa-AFX)

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