Iran-Krieg 17.07.2026 21:17:00

Warum sich der Euro zum Dollar vergünstigt

Warum sich der Euro zum Dollar vergünstigt

Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1436 Dollar. Im europäischen Nachmittagsgeschäft hatte der Euro bei 1,1440 US-Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1435 (Donnerstag: 1,1467) US-Dollar fest.

"Der Euro hat sich gegenüber dem US-Dollar oberhalb der 21-Tagelinie (1,1417) festsetzen können," schrieben die Experten der Landesbank Helaba in ihrem Morgenkommentar. Dies sei auch damit zu begründen, dass der US-Renditevorteil in letzter Zeit über den gesamten Laufzeitbereich abgeschmolzen sei. Aber von einem "Befreiungsschlag" für den Euro könne nicht gesprochen werden.

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg sehen die Experten eine Art Gewöhnungseffekt. "Marktteilnehmer haben sich an dieses Szenario bereits gewöhnt, denn von einer deutlich erhöhten Risikoaversion kann derzeit nicht gesprochen werden", so die Helaba. Bei neuen massiven Angriffen auf den Iran haben die USA nach Medienberichten auch Infrastruktur beschädigt. Iranischen Angaben zufolge wurden Brücken, ein Flughafen und Infrastruktur der Seefahrt getroffen. Merkliche Auswirkungen auf den Devisenmarkt hatte es nicht.

FRANKFURT (dpa-AFX)

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