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Geändert am: 02.01.2026 10:28:54
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ATX leichter -- DAX in Grün -- Hang Seng zum Handelsende stark - Tokio und Festlandchina geschlossen

AUSTRIA
Die Wiener Börse startet am Freitag mit einem Minus in das neue Jahr.
Der ATX bewegt sich am Vormittag auf rotem Terrain. Am Dienstag, dem letzten Handelstag 2025, hatte der heimische Leitindex noch um 1,49 Prozent zugelegt.
Nach dem neuen Rekordhoch von 5.326,33 Punkten zum Schlusskurs am Dienstag entfernt sich der heimische Leitindex somit wieder etwas von dem Höchststand. Die anderen Börsen in Europa zeigten sich zu Beginn des Jahres 2026 uneinheitlich.
Wichtige Unternehmensnachrichten gab es in der Früh nicht. Zudem dürften viele Marktteilnehmer knapp nach dem Jahreswechsel noch gar nicht aktiv sein. Bei einzelnen Werten gab es allerdings schon Verschiebungen um die 1-Prozent-Hürde.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt startet ruhig ins Jahr 2026.
Der DAX eröffnete die Sitzung marginale 0,04 Prozent höher bei 24.499,51 Punkten und baut seine Gewinne anschließend weiter aus.
Auch Gold und Silber sind nach ihren Rallys 2025 erst einmal weiter gefragt. Da die meisten Investoren die kurze Handelswoche zwischen den Jahren für eine Auszeit nutzen, wird das Geschehen am Aktienmarkt hierzulande aber erst ab der kommenden Woche wieder Fahrt aufnehmen. Gerade bei - kleineren - Einzelwerten sind bei erwartet geringem Handelsvolumen aber durchaus auch größere Ausschläge möglich.
Nach dem starken Börsenjahr 2025 mit einem DAX-Gewinn von 23 Prozent bleibt neben dem Dauerbrenner Künstliche Intelligenz (KI) - hier befürchten Beobachter eine durchaus deutlichere Kurskorrektur in absehbarer Zeit - der Ukraine-Krieg im Fokus. Ein echter Durchbruch lässt hier weiterhin auf sich warten. Zudem könnte 2026 der China-Taiwan-Konflikt stärker in den Blick geraten.
WALL STREET
Die US-Börsen haben am sich mit Verlusten aus dem alten Jahr verabschiedet.
Der Dow Jones schloss 0,63 Prozent tiefer bei 48.063,29 Punkten, bleibt auf Jahressicht aber klar im Plus: Seit Anfang 2025 steht ein Zuwachs von rund 13 Prozent zu Buche.
Auch die Technologiewerte gerieten unter Druck. Der NASDAQ Composite verlor 0,76 Prozent auf 23.241,99 Zähler, hat im Jahresverlauf jedoch etwa 20 Prozent gewonnen.
Das Handelsgeschehen blieb erneut überschaubar. Viele Marktteilnehmer hatten sich bereits in die Feiertagspause verabschiedet, Impulse fehlten. In mehreren europäischen Ländern blieben die Börsen zum Jahresende geschlossen, was die Umsätze zusätzlich ausdünnte.
Leichten Gegenwind lieferte der US-Arbeitsmarkt. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der Vorwoche überraschend um 16.000 auf 199.000 gesunken. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 218.000 gerechnet. Die Zahlen nähren die Sorge, dass ein weiterhin robuster Arbeitsmarkt der US-Notenbank weniger Spielraum für weitere Zinssenkungen lässt.
ASIEN
Am Freitag verbuchte der Hang Seng Gewinne, während die Börsen in Tokio und Festlandchina geschlossen blieben.
In Tokio schloss der Nikkei 225 bereits am 30. Dezember mit einem Verlust von 0,37 Prozent bei 50.339,48 Punkten. In Tokio blieb das Parkett am 31. Dezember traditionell geschlossen. Der Börsenindex krönte ein historisches Jahr. Mit einem massiven Jahresplus von rund 27 Prozent und dem Überspringen der psychologisch wichtigen Marke von 50.000 Punkten erwies sich der japanische Markt als einer der stärksten weltweit. Auch vor dem Wochenende fand noch kein Handel statt.
Die Festlandbörsen in China zeigten sich am Silvestertag etwas widerstandsfähiger. Der Shanghai Composite pendelte über weite Strecken um die Nulllinie und beendete den Handel schließlich mit einem minimalen Plus von 0,09 Prozent bei 3.968,84 Punkten. Damit rettete der Index eine positive Stimmung in das neue Jahr, gestützt durch jüngste Signale aus Peking über weitere fiskalische Unterstützungsmaßnahmen für den Binnenkonsum. Auf Jahressicht verbuchte der Index einen soliden Zuwachs von gut 18 Prozent. Am Freitag blieb der Handel noch aus.
Der Hang Seng gewann vor dem Wochenende letztlich 2,76 Prozent auf 26.338,47 Einheiten.
Günstige Impulse gab es aus China. Die Stimmung der chinesischen Industrie hatte sich im Dezember entgegen den Erwartungen von Experten besser als erwartet entwickelt. Nach Angaben des Statistikamtes in Peking legte der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) für das produzierende Gewerbe um 0,9 Punkte auf 50,1 Zähler zu.
Damit liegt der ökonomische Frühindikator nach acht Monaten in Folge wieder über dem wichtigen Schwellenwert von 50 Punkten, ab dem man von einer Ausweitung der Aktivität in den Betrieben ausgeht. Experten hatten mit einem Verharren auf dem Vormonatswert gerechnet.
Diese Zahl werde an der Börse in Hongkong gefeiert, merkte Fondsmanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners an.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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