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Geändert am: 27.02.2026 22:35:28

US-Börsen schließen im Minus -- ATX letztlich in Rot -- DAX schließt kaum verändert -- Asiens Börsen letztlich in Grün

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt präsentierte sich vor dem Wochenende schwächer.

So eröffnete der ATX mit einem moderaten Minus, konnte sich anschließend vorübergehend an die Nulllinie vorarbeiten und gab letztlich nach. Er ging 1,07 Prozent tiefer bei 5.701,70 Punkten aus dem Handel.

Nachdem zuletzt eher geopolitische Entwicklungen und Unternehmensergebnisse das Marktgeschehen bestimmt hatten, lag die Aufmerksamkeit zum Wochenausklang bei Inflationsdaten aus einigen Euroländern. Am Vormittag standen etwa die Zahlen aus Frankreich und Spanien an, die höher als erwartet ausfielen.

Vor dem Wochenende gaben noch Unternehmen aus der zweiten Reihe Einblick in ihre Bücher. So warteten AMAG und Kapsch TrafficCom mit Quartalsergebnissen auf.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Freitag mit wenig Bewegung.

So startete der DAX quasi unverändert, stieg dann im Anschluss vorübergehend ins Plus und verabschiedete schließlich nahe der Nulllinie ins Wochenende. Sein Schlusskurs: 25.284,26 Punkte (-0,02 %)

Nach der jüngsten Erholung hatten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt mit Engagements zurückgehalten. Für etwas Verstimmung sorgten zuletzt die stärker als erwartet gestiegenen US-Erzeugerpreise. Das Börsenbarometer blieb gleichwohl über der viel beachteten 25.000-Punkte-Marke, die es im Wochenverlauf überwunden hatte.

Der Iran kündigte nach einer Verhandlungsrunde mit den USA weitere Gespräche für kommende Woche an. Ab Montag seien in Wien, wo die Zentrale der Internationalen Atomenergiebehörde sitzt, "technische Gespräche" geplant, sagte Aussenminister Abbas Araghtschi vor Reportern. Sollten sie stattfinden, dürften Details eines möglichen Abkommens ausgehandelt werden.

WALL STREET

Die US-Börsen bewegten sich am Freitag während der gesamten Sitzung in der Verlustzone.

Der Dow Jones zeigte sich schwächer und rutschte um 1,05 Prozent auf 48.977,92 Punkte ab.
Der NASDAQ Composite verlor zum Handelsschluss 0,92 Prozent und schloss auf 22.668,21 Zählern.

Anzeichen einer möglichen Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran haben die US-Börsen am Freitag ins Minus gedrückt. Hintergrund waren Händlern zufolge Medienberichte, laut denen die USA Mitarbeitern der Botschaft in Israel die sofortige Ausreise empfiehlt. Das schürte die Befürchtung eines möglichen unmittelbar bevorstehenden US-Militärschlags gegen den Iran. Für den Fall eines Angriffs schließen Beobachter nicht aus, dass der Iran auch Ziele in Israel angreifen könnte. Überraschend deutlich gestiegene US-Erzeugerpreise nährten derweil Inflationssorgen.

Die Ölpreise legten in Erwartung einer Angebotsverknappung im Fall eines Militärschlags deutlich zu. Der "sichere Hafen" Gold holte die zwischenzeitlichen Verluste wieder auf und drehte ins Plus.

Die andauernden Nachwirkungen der NVIDIA-Geschäftszahlen traten dagegen etwas in den Hintergrund. Obwohl der Chiphersteller klar besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen vorgelegt hatte, hielten sich hartnäckig Bedenken bezüglich der schnell zunehmenden Konkurrenz, der Nachhaltigkeit der stark steigenden Kundennachfrage und der Unsicherheit darüber, wann es nachhaltige Renditen geben wird.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Freitag grüne Vorzeichen aus.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 0,16 Prozent bei 58.850,27 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite bis Handelsende 0,39 Prozent auf 4.162,88 Zähler.

In Hongkong zog der Hang Seng schlussendlich um 0,95 Prozent auf 26.630,54 Zähler an.

Die Börsen in Tokio, Seoul und Sydney steuern auf starke Februar-Gewinne und den besten Februar überhaupt zu. Asiatische Aktien haben europäische und US-Titel klar hinter sich gelassen - befeuert in erster Linie von Technologiewerten und den Hoffnungen zum KI-Boom. Am Freitag aber folgten Technologiepapiere überwiegend ihren US-Pandents nach unten. Dort vermochten selbst starke Geschäftszahlen des KI-Dickschiffs NVIDIA keine positiven Akzente setzen. Vermehrt wurde die Nachhaltigkeit der eigentlich überzeugenden Geschäftsentwicklung in Frage gestellt. Händler sprachen von den bekannten KI-Sorgen.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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27.02.26 Bavaria CPI (YoY)
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Baumwolle 0,75 0,01 1,93
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Kupferpreis 13 714,00 111,65 0,82
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Palmölpreis 4 503,00 123,00 2,81
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Rapspreis 513,00 -7,75 -1,49
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