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Geändert am: 02.03.2026 09:42:32

Eskalation im Nahen Osten: ATX tiefrot -- DAX rutscht deutlich unter 25.000 Punkte -- Asiens Börsen mehrheitlich im Minus

AUSTRIA

Zum Wochenstart gibt der Wiener Aktienmarkt deutlich nach.

So notierte der ATX im frühen Handel 2,68 Prozent tiefer bei 5.548,69 Punkten. Auch im weiteren Verlauf befindet sich der Index tief im Minus.

Zum Monatsstart blicken die Anleger mit Sorge in den Nahen Osten. Die Eskalation sorgt für eine Flucht in sichere Häfen. Der Angriff der USA und Israels auf den Iran wird hingegen den Aktienmarkt wohl schwächen. Auch die weiteren großen europäischen Börsen notieren klar tiefer.

Am Wochenende griffen Israel und die USA den Iran an und töteten dabei unter anderem das Staatsoberhaupt und den Religionsführer des Landes, Ayatollah Ali Khamenei. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen und schränkte außerdem den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels, ein. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.

Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer versucht optimistisch in die Zukunft zu blicken: "Dauert der Krieg nur wenige Wochen, wäre die Wirtschaft hierzulande faktisch nicht betroffen. Zöge sich der Krieg dagegen mehrere Monate hin, würde die Inflation im Euroraum wohl mindestens um einen Prozentpunkt steigen und das Wirtschaftswachstum einige Zehntel Prozentpunkte geringer ausfallen. Wir erwarten eher einen kürzeren Krieg."

Am Programm stehen heute in Österreich die Arbeitsmarktdaten für Februar. Zudem werden die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe sowie für die Dienstleistungen in der Eurozone im Februar bekanntgegeben.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt überwiegen zum Wochenbeginn die negativen Vorzeichen.

So eröffnete der DAX die Sitzung 2,33 Prozent tiefer bei 24.695,44 Zählern und notiert auch im Anschluss tiefrot.

Für den DAX werden die jüngsten Ereignisse in Nahost am Montag zur Belastung. Vor allem höhere Ölpreise bereiten Sorgen. Angesichts der Eskalation im Konflikt der USA und Israels mit dem Iran startet der Leitindex unter der Marke von 25.000 Punkten in den Handel.

Am Samstag hatten Israel und die USA den Iran angegriffen und dabei unter anderem das iranische Staatsoberhaupt, den Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei, getötet. Analyst Scott Chronert von der Citigroup wollte die Bedeutung der geopolitischen Lage am Sonntag in einem Kommentar nicht unterschätzen. Die militärischen Konflikte der letzten 40 Jahre hätten gezeigt, dass die Konfliktdauer und wirtschaftliche Folgen in der Regel den größten Einfluss auf Aktienkurse haben. Der Experte verwies dabei vor allem auf die Ölpreise, die am Montag wie erwartet zunächst deutlich zugelegt haben. Eine Panik am Ölmarkt blieb gleichwohl aus, auch wenn der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels, einschränkte.

WALL STREET

Die US-Börsen bewegten sich am Freitag während der gesamten Sitzung in der Verlustzone.

Der Dow Jones zeigte sich schwächer und rutschte um 1,05 Prozent auf 48.977,92 Punkte ab.
Der NASDAQ Composite verlor zum Handelsschluss 0,92 Prozent und schloss auf 22.668,21 Zählern.

Anzeichen einer möglichen Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran haben die US-Börsen am Freitag ins Minus gedrückt. Hintergrund waren Händlern zufolge Medienberichte, laut denen die USA Mitarbeitern der Botschaft in Israel die sofortige Ausreise empfiehlt. Das schürte die Befürchtung eines möglichen unmittelbar bevorstehenden US-Militärschlags gegen den Iran. Für den Fall eines Angriffs schließen Beobachter nicht aus, dass der Iran auch Ziele in Israel angreifen könnte. Überraschend deutlich gestiegene US-Erzeugerpreise nährten derweil Inflationssorgen.

Die Ölpreise legten in Erwartung einer Angebotsverknappung im Fall eines Militärschlags deutlich zu. Der "sichere Hafen" Gold holte die zwischenzeitlichen Verluste wieder auf und drehte ins Plus.

Die andauernden Nachwirkungen der NVIDIA-Geschäftszahlen traten dagegen etwas in den Hintergrund. Obwohl der Chiphersteller klar besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen vorgelegt hatte, hielten sich hartnäckig Bedenken bezüglich der schnell zunehmenden Konkurrenz, der Nachhaltigkeit der stark steigenden Kundennachfrage und der Unsicherheit darüber, wann es nachhaltige Renditen geben wird.

ASIEN

Die Börsen in Fernost befinden sich am Montag mehrheitlich auf rotem Terrain.

In Tokio notiert der Nikkei 225 zeitweise mit einem Verlust von 1,35 Prozent bei 58.057,24 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gewinnt der Shanghai Composite hingegen 0,47 Prozent und notiert zwischenzeitlich bei 4.182,59 Punkten.

In Hongkong verliert der Hang Seng zwischenzeitlich um 2,38 Prozent auf 25.996,68 Zählern.

Die Angriffe der USA und Israel gegen den Iran sorgen zu Wochenbeginn für teils kräftige Abgaben an den ostasiatischen Aktienmärkten. Im Gegenzug legen die Ölpreise stark zu und die Anleger schichten verstärkt in "sichere Häfen" wie Gold um. Die deutlichsten Abgaben verzeichnen die Börsen in Hongkong und Tokio, wo es für den Hang-Seng-Index und den Nikkei-225 um jeweils deutlich abwärts geht. In Hongkong belasten zusätzlich Abgaben bei den Technologie-Werten.

Der Iran möchte nach Aussage von US-Präsident Donald Trump die Verhandlungen mit den USA wieder aufnehmen, nur einen Tag nach der Tötung des islamistischen Regime-Führers Ayatollah Ali Khamenei. "Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt zu reden, also werde ich mit ihnen sprechen", sagte Trump dem US-Politikmagazin The Atlantic. Trump nannte aber keinen Zeitplan für Gespräche, gab allerdings an, dass einige der iranischen Offiziellen, die zuvor an Gesprächen mit den USA beteiligt waren, nun tot sind.

Die Ölpreise könnten kurzfristig weiter steigen, so Norbert Rucker von Julius Bär. Die Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf die Weltwirtschaft hingen vom Öl- und Gasfluss durch die Strasse von Hormus ab, so der Leiter für Volkswirtschaft und Next Generation Research. "In den kommenden Wochen ist unser Basisszenario das übliche Muster eines kurzlebigen, aber diesmal intensiveren Öl- und Gaspreisanstiegs", so Rucker.

Der Shanghai-Composite zeigt sich fester. Die Angriffe der USA und Israel auf den Iran könnten für China "ein größeres Problem" darstellen als die US-Operationen in Venezuela, so die Natixis-Ökonomin Alicia Garcia Herrero. Das Risiko für Chinas Energiesicherheit sei erheblich grösser, da China mehr Öl aus dem Iran als aus Venezuela importiere, merkt sie an. Zudem habe der Iran verbilligtes Rohöl geliefert, das die US-Sanktionen umgehe. China habe zudem eine 25-jährige strategische Partnerschaft mit dem Iran, die 2021 unterzeichnet wurde und eine Investition von 400 Milliarden US-Dollar in die iranischen Energie-, Infrastruktur- und Technologiesektoren umfasse.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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