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Geändert am: 03.08.2026 22:03:03

ATX schließt weit im Plus -- DAX zum Handelsende erstmals über 26.000-Punkte-Marke -- US-Börsen steigen schlussendlich -- Asiens Börsen letztlich überwiegend in Rot - KOSPI bricht ein

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich im Montagshandel mit kräftigen Kursgewinnen.

Der ATX tendierte bereits im frühen Handel höher und baute sein Kursplus im Verlauf deutlich aus. Er ging schließlich 1,93 Prozent stärker bei 6.582,76 Punkten in den Feierabend.

Stützend wirkten die Ankündigung von neuen Verhandlungen mit dem Iran durch US-Präsident Donald Trump und die damit einhergehenden fallenden Ölpreise. Trump will den seinen Worten nach größten Angriff des US-Militärs "seit dem Zweiten Weltkrieg" vorerst abgesagt haben, um neuen Verhandlungen mit dem Iran eine Chance zu geben. Es blieb unklar, wo die Verhandlungen geführt werden sollen, wie lange sie dauern dürften und wer genau daran beteiligt sein wird.

Besondere Bedeutung bei den Verhandlungen dürfte eine Regelung zur Öffnung der Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr haben. Die Verhandlungen zwischen dem Iran und dem Oman zur Wasserstraße befinden sich laut iranischen Angaben in der Endphase. Außenminister Abbas Araqchi habe die Mitglieder des Kabinetts zu Beginn seiner Sitzung am Sonntag entsprechend informiert, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA. Das Außenamt betonte unterdessen laut dem Sender Press TV, dass die Lage in der umkämpften Meerenge nicht mehr zu ihrem Vorkriegsstatus zurückkehren werde.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt griffen zum Wochenbeginn beherzt zu.

Der DAX startete die Montagssitzung bereits stärker und legte anschließend weiter zu. Dabei übersprang der DAX auch erstmals die runde Marke von 26.000 Punkten und erzielte ein neues Allzeithoch bei 26.096,93 Zählern. Er beendete die Sitzung knapp über der wichtigen Marke, mit einem Plus in Höhe von 1,45 Prozent bei 26.001,31 Punkten - einem neuen Rekordschluss.

Deutlich gefallene Ölpreise haben dem deutschen Aktienmarkt einen schwungvollen Start in den Monat August beschert. Nachdem US-Präsident Donald Trump am Wochenende neue Gespräche mit dem Iran angekündigt und gleichzeitig einen Großangriff abgesagt hatte, gaben die Ölpreise zum Wochenauftakt kräftig nach. Dadurch schwanden Inflationsängste und Sorgen wegen möglicherweise steigender Leitzinsen, was die Kauflaune der Anleger hob.

Überwiegend gute Quartalszahlen von Unternehmen sowie die jüngste Erholung im weltweiten Technologiesektor - vor allem bei KI-Werten - hatten dem DAX bereits Ende vergangener Woche Auftrieb gegeben. Mitte Juli war das Börsenbarometer noch bis auf rund 24.650 Punkte zurückgefallen, nachdem die Vereinigten Staaten den Iran wieder angegriffen hatten und die Ölpreise erheblich gestiegen waren.

WALL STREET

An den US-Börsen ging es zum Wochenstart aufwärts.

Der Dow Jones Industrial eröffnete bereits mit Gewinnen und baute diese im Anschluss deutlich aus. Er beendete die Sitzung 1,32 Prozent höher bei 53.178,41 Punkten.
Auch der technologielastige NASDAQ Composite legte deutlich zu. Er verabschiedete sich 2,13 Prozent stärker bei 25.913,90 Zählern in den Feierabend.

Die Absage neuer Angriffe gegen den Iran durch die Vereinigten Staaten verlieh den US-Börsen am Montag Rückenwind. US-Präsident Donald Trump kündigte nach der vorläufigen Absage weiterer Angriffe auf den Iran eine neue Gesprächsrunde mit Vertretern der Islamischen Republik an. Die Verhandlungen sollten am Montag stattfinden. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums widersprach allerdings: Teheran verhandele derzeit nicht mit den USA.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte gaben am Montag mehrheitlich ab.

Der japanische Nikkei 225 verlor schlussendlich 0,94 Prozent auf 63.754,90 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite letztlich 0,59 Prozent tiefer bei 3.809,66 Zählern.

Der Hang Seng stieg dagegen um 1,28 Prozent auf 25.210,81 Einheiten.

Der KOSPI brach in Südkorea um deutliche 5,12 Prozent auf 6.257,45 Punkte ein.

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass es ab Montag erneute Gespräche mit dem Iran geben soll. Eine Reaktion zeigte sich aber lediglich am Ölmarkt, wo der Preis für ein Barrel der Sorte Brent um 5,3 Prozent auf 83,31 Dollar nachgab. Dies schürte wieder einmal die Hoffnung auf eine Lösung im Krieg zwischen den USA und dem Iran, hieß es.

Derweil hat das japanische Finanzministerium in Abstimmung mit dem US-Finanzministerium am Freitag (US-Ortszeit) am Devisenmarkt interveniert, um den Yen zu kaufen. Dies gab die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama bekannt. Das japanische Finanzministerium stehe in engem Kontakt mit dem US-Finanzministerium und werde nicht zögern, gemeinsam mit diesem erneut zu intervenieren, sagte sie.

Nach Ansicht von Paul Mackel von HSBC Global Investment Research könnte es zu weiteren koordinierten Interventionen kommen. Es sei die erste koordinierte Aktion der USA und Japans zur Stützung des Yen seit Juni 1998 gewesen. "Es ist auch möglich, dass sich andere Zentralbanken anschließen", so der globale Leiter des Devisen-Research. "Die EZB hat sich bisher in dieser Angelegenheit zurückgehalten, aber wenn sie ebenfalls intervenieren würde, würde dies wie ein stillschweigendes Währungsabkommen zur Stärkung des Yen aussehen", meint Mackel. Allerdings "würden Zweifel an der Nachhaltigkeit einer Yen-Erholung bestehen bleiben, wenn die BoJ die Zinsen nur maßvoll anhebt", fügte Mackel hinzu.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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03.08.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
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Rohstoffe in diesem Artikel

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Baumwolle 0,87 0,06
Bleipreis 1 857,00 9,00 0,49
Dieselpreis Benzin 2,29 0,00 -0,13
EEX Strompreis Phelix DE 116,66 0,33 0,28
Erdgaspreis - Natural Gas 2,77 0,04 1,46
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 4 608,19 89,10 1,97
Haferpreis 3,24 0,02 0,62
Heizölpreis 118,61 0,26 0,22
Holzpreis 574,00 -4,00 -0,69
Kaffeepreis 3,59 -0,05 -1,33
Kakaopreis 4 278,00 -10,00 -0,23
Kohlepreis 124,55 0,80 0,65
Kupferpreis 14 291,00 121,00 0,85
Lebendrindpreis 2,23 -0,16
Mageres Schwein Preis 0,81 0,53
Maispreis 4,84 0,05 0,99
Mastrindpreis 3,34 -0,01 -0,28
Milchpreis 16,64 0,01 0,06
Naphthapreis (European) 757,20 1,56 0,21
Nickelpreis 16 860,00 200,00 1,20
Orangensaftpreis 1,51 -0,01 -0,66
Palladiumpreis 1 350,50 12,00 0,90
Palmölpreis 4 791,00 57,00 1,20
Platinpreis 1 880,50 48,50 2,65
Rapspreis 544,50 -6,25 -1,13
Reispreis 14,72 0,58 4,10
Silberpreis 68,99 0,90 1,32
Sojabohnenmehlpreis 318,10 2,40 0,76
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Sojabohnenölpreis 0,69 -0,02 -2,71
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Weizenpreis 227,75 0,75 0,33
Zinkpreis 3 980,00 114,50 2,96
Zinnpreis 55 900,00 1 050,00 1,91
Zuckerpreis 0,18 0,51
Ölpreis (Brent) 93,70 -0,08 -0,09
Ölpreis (WTI) 87,06 0,23 0,26

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DAX 26 136,56 0,59%
Dow Jones 53 277,01 0,98%
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NIKKEI 225 66 016,36 -0,30%
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