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Geändert am: 04.02.2026 22:00:48

ATX letztlich im Plus -- DAX schlussendlich leichter -- Wall Street schließlich uneins -- Asiens Börsen schließen mehrheitlich fester

AUSTRIA

Die Wiener Börse konnte am Mittwoch zulegen.

Der ATX drehte nach einem knapp behaupteten Start vorübergehend leicht ins Minus, bevor es ihm gelang, wieder auf grünes Terrain vorzurücken. Am Abend schloss er 0,26 Prozent höher bei 5.748,06 Punkten.

Von einer nicht leicht unter einen Hut zu bringenden Nachrichtenlage sprachen Händler am Mittwoch. Die US-Vorgaben seien stark negativ, allerdings beschränkt auf den Software-Sektor. Dieser war extrem unter Druck geraten durch Sorgen, das profitable Mietmodell (SaaS) für Software könne von KI-Agenten abgelöst werden. Der Druck dürfte aber isoliert auf die Tech-Werte bleiben, meinten Händler.

Vor der EZB-Sitzung am Donnerstag standen besonders die neuen Inflationsdaten aus Europa im Blick, so die Verbraucher- und die Erzeugerpreise.

Zudem musste der Markt eine Menge Quartalszahlen verarbeiten, bevor am Abend unter anderem die Zahlen der Google-Mutter Alphabet folgen.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex gab am Mittwoch spürbar nach.

Der DAX hatte zwar freundlich eröffnet, im weiteren Verlauf rutschte er jedoch in die Verlustzone und ging letztlich 0,72 Prozent tiefer bei 24.603,04 Punkten in den Feierabend.

Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger am Mittwoch erneut Vorsicht walten lassen. Stützend wirkte einerseits die anhaltende Erholung der Gold- und Silberpreise, deren scharfe Korrektur vergangene Woche auch die Aktienmärkte belastet hatte. Andererseits verwies die Commerzbank auf die Besorgnis bezüglich der Einführung neuer Tools rund um Künstliche Intelligenz (KI) und deren potenzielle Störung traditioneller Geschäftsmodelle. Das hatte zuletzt vor allem die Aktien von Software- und Datenbankanbietern belastet.

Im Fokus blieben die geopolitischen Konfliktherde. So blicken Anleger gespannt darauf, was Unterhändler Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi in Bezug auf ein erhofftes Kriegsende ausloten. Was den Iran betrifft, hat das US-Militär offenbar eine iranische Überwachungsdrohne unweit der Südküste des Landes abgeschossen.

"Die Vorsicht bleibt derzeit ein stetiger Begleiter bei den Investoren", beschrieb Marktexperte Andreas Lipkow das Handelsgeschehen. "Zum einen bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt und zum anderen kommen immer mehr durchwachsene Unternehmensnachrichten und Quartalsberichte in die Finanzmärkte."

Auf Sektorebene hatte ein Bericht im "Handelsblatt" über die Verlängerung kostenloser Emissionszertifikate durch die Europäische Union unterschiedliche Auswirkungen. In dem Medienbericht hieß es unter Berufung auf einen hochrangigen EU-Beamten, die EU-Kommission wolle ihr wichtigstes Klimaschutzinstrument, den Europäischen Emissionshandel, abschwächen. Geplant sei, über einen längeren Zeitraum als bisher vorgesehen kostenlose Zertifikate auszugeben, um energieintensive Unternehmen wie etwa aus der Chemiebranche zu entlasten.

Zudem richteten sich die Blicke am Mittwoch auf Geschäftszahlen des Chipkonzerns Infineon und nach US-Börsenschluss auf die der Google-Mutter Alphabet.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Mittwoch uneinheitlich.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung etwas höher und hielt sich auch anschließend im Plus. Er beendete die Sitzung 0,5 Prozent fester bei 49.487,55 Punkten.
Der NASDAQ Composite startete derweil schwächer und rutschte im Verlauf tiefer ins Minus. Schlussendlich notierte er 1,51 Prozent leichter bei 22.904,58 Zählern.

Die laufende Berichtssaison gewann weiter an Dynamik und rückte zunehmend in den Mittelpunkt des Marktgeschehens. Eli Lilly sorgte für Aufmerksamkeit mit einer deutlich über den Erwartungen liegenden Umsatzprognose für 2026 - auch vor dem Hintergrund, dass Wettbewerber Novo Nordisk zuvor mit seinem Ausblick enttäuscht hatte. Daneben rückten unter anderem Zahlen von AMD, Amgen und Super Micro in den Fokus der Anleger.

Zudem blieb die Konsolidierung in der Halbleiterbranche ein Thema: Texas Instruments will den texanischen Chipanbieter Silicon Labs übernehmen.

Derweil berichtete der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP), dass die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft im Januar schwächer gestiegen ist als erwartet.

ASIEN

Die Börsen in Fernost befanden sich am Mittwoch mehrheitlich auf grünem Terrain.

So zeigte sich der Nikkei 225 in Tokio letztlich mit einem Minus von 0,78 Prozent bei 54.293,36 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite daneben 0,85 Prozent auf 4.102,20 Zähler.

Etwas aufwärts ging es in Hongkong: Der Hang Seng stieg letztlich 0,05 Prozent auf 26.847,32 Einheiten an.

An den asiatischen Börsen zeigte sich am Mittwoch kein einheitliches Bild. Nach schwach aufgenommenen Geschäftszahlen von Nintendo ging es an der Börse Tokio mit den Kursen kräftiger nach unten. Edelmetalle scheinen die jüngste Korrektur abgeschlossen zu haben. Der Goldpreis notiert wieder über der Marke von 5.000 Dollar die Feinunze.

Für Unruhe im Techbereich sorgte auch eine neue KI-Anwendung von Anthropic. Mittels der Software können juristische Aufgaben automatisiert werden. Die Aktien von Datenanbietern bzw. Anbietern von Daten-Analysetools gerieten daraufhin an den US-Börsen massiv unter Druck - Händler sprachen von einer möglichen neuen Konkurrenz im Bereich der Datenanalyse. Seit Monaten wird unter Anlegern intensiv diskutiert, ob KI Fluch oder Segen für Datenanbieter aller Couleur darstellt.

Stützend wirkten indes neue Konjunkturdaten aus der Region. In China zog der von Ratingdog (ex Caixin) ermittelte Einkaufsmanager-Index (PMI) für den Service-Bereich auf 52,3 an und damit auf ein Drei-Monats-Hoch. Noch besser sei allerdings die Breite des Aufschwungs durch ganz Asien. Wie S&P Global mit seinem Asien-Sektor-Index feststellt, zeigt die Mehrheit aller Branchen ein Rekordwachstum bei der Aktivität im Januar: In 16 von 18 Sektoren ging es nach oben.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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04.02.26 A10 Networks Inc / Quartalszahlen
04.02.26 AbbVie Inc / Quartalszahlen
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Aluminiumpreis 3 070,27 38,34 1,26
Baumwolle 0,62 0,01 0,88
Bleipreis 1 905,85 2,20 0,12
Dieselpreis Benzin 1,71 0,00 0,23
EEX Strompreis Phelix DE 87,00 0,65 0,75
Eisenerzpreis 104,81 -0,59 -0,56
Erdgaspreis - Natural Gas 3,14 -0,28 -8,24
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 5 082,87 123,85 2,50
Haferpreis 2,99 -0,03 -0,91
Heizölpreis 63,93 0,26 0,41
Holzpreis 598,00 12,50 2,13
Kaffeepreis 3,00 0,06 1,99
Kakaopreis 2 956,00 -96,00 -3,15
Kohlepreis 102,30 -0,45 -0,44
Kupferpreis 12 837,35 15,60 0,12
Lebendrindpreis 2,39 0,01 0,57
Mageres Schwein Preis 0,87 -0,17
Maispreis 4,29 -0,02 -0,41
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Milchpreis 15,23 -0,15 -0,98
Naphthapreis (European) 555,51 0,75 0,13
Nickelpreis 16 788,50 112,00 0,67
Orangensaftpreis 1,69 0,13 8,66
Palladiumpreis 1 745,50 24,50 1,42
Palmölpreis 4 100,00 18,00 0,44
Platinpreis 2 149,00 38,00 1,80
Rapspreis 489,25 1,50 0,31
Reispreis 11,19 -0,05 -0,40
Silberpreis 83,90 6,13 7,88
Sojabohnenmehlpreis 297,60 -6,00 -1,98
Sojabohnenpreis 11,10 -0,06 -0,49
Sojabohnenölpreis 0,57 0,01 2,55
Super Benzin 1,75 0,00 -0,17
Uranpreis 70,05 -0,65 -0,93
Weizenpreis 189,50 -0,50 -0,26
Zinkpreis 3 289,20 34,85 1,07
Zinnpreis 45 826,00 -869,00 -1,86
Zuckerpreis 0,14 1,49
Ölpreis (Brent) 68,92 0,82 1,20
Ölpreis (WTI) 64,33 0,78 1,23

Indizes in diesem Artikel

DAX 25 014,87 1,19%
Dow Jones 50 135,87 0,04%
NASDAQ Comp. 23 238,67 0,90%
S&P 500 6 964,80 0,47%
NIKKEI 225 56 363,94 3,89%
Hang Seng 27 027,16 1,76%
ATX 5 753,52 1,55%
Shanghai Composite 4 123,09 1,41%