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Geändert am: 08.01.2026 22:06:30

Dow schlussendlich fester -- ATX und DAX schließen stabil -- Asiens Börsen am Donnerstag letztlich leichter

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt setzte seine Verschnaufpause am Donnerstag fort.

Der ATX blieb nach einem negativen Start lange in der Verlustzone, bevor er im späten Handelsverlauf an die Nulllinie vorrücken konnte. Letztlich schloss er am Abend minimale 0,04 Prozent höher bei 5.412,09 Punkten.

Die Wiener Börse knüpfte an die Vortageskonsolidierung an. Zur Wochenmitte hatte der ATX erstmals mit einem leichten Abschlag geschlossen, nachdem er zuvor im Zuge seiner starken Jahresendrally zwölf Gewinntage in Folge verzeichnet hatte.

Das europäische Umfeld zeigte sich am Donnerstag überwiegend mit moderaten Abgaben. Am Berichtstag hielten sich die Anleger einerseits mit Blick auf den morgen anstehenden US-Arbeitsmarktbericht zurück. Starke Auftragszahlen aus der deutschen Industrie konnten dabei nicht nachhaltig stützen.

Zudem sorgte US-Präsident Trump mit Aussagen zu Immobilienkäufen und zur Rüstungsindustrie für Verunsicherung unter Investoren. Einerseits kündigte er an, dass große Finanzinvestoren zukünftig keine Einfamilienhäuser mehr kaufen dürfen. Aufgrund der aus seiner Sicht zu langsamen Aufrüstung will Trump zudem Verteidigungs- und Rüstungsunternehmen des Landes bis auf weiteres Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe verbieten.

Während die Meldungslage am heimischen Markt unternehmensseitig weitgehend ruhig blieb, nahmen die Anleger bei einigen der besten Aktien des Vorjahres Gewinne mit.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt trat am Donnerstag auf die Bremse.

Der DAX kletterte nach einer stabilen Eröffnung über die 25.200-Punkte-Marke. Am frühen Nachmittag rutschte das Börsenbarometer in die Verlustzone bevor es im weiteren Verlauf wieder in die Nähe der Nulllinie klettern konnte. Letztlich beendete es die Sitzung mit einem marginalen Plus von 0,02 Prozent bei 25.127,46 Stellen.

Mit starken Daten aus der deutschen Industrie im Rücken hat der DAX am Donnerstag seine Rekordrally zunächst fortgesetzt. Nach einem Sprung über die runde Marke von 25.000 Punkten am Vortag kletterte der Leitindex am Morgen zeitweise über 25.200 Punkte. Dann bekamen die Anleger aber kalte Füße.

Der Auftragseingang für die deutsche Industrie war im November überraschend hoch ausgefallen. Er kletterte im Vergleich zum Vormonat um 5,6 Prozent, wobei es bereits in den zwei Monaten zuvor deutliche Zuwächse gegeben hatte. "Der leichte Aufwärtstrend der vergangenen Monate scheint sich zu bestätigen. Die Talsohle dürfte durchschritten sein", freute sich denn auch Volkswirt Marc Schattenberg von Deutsche Bank Research über die "endlich einmal wieder guten Nachrichten für die Industrie".

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten am Donnerstag eine unterschiedliche Tendenz.

Zwar eröffnete der Dow Jones leichter, im weiteren Handelsverlauf konnte er aber ins Plus drehen. Zum Schlussläuten gewann er 0,55 Prozent bei 49.266,11 Punkten.
Der NASDAQ Composite startete mit einem Verlust und vergrößerte diesen im Anschluss. Schlussendlich ging er 0,44 Prozent schwächer bei 23.480,02 Zählern aus der Sitzung.

Die vorbörslich veröffentlichten wöchentlichen Erstanträge setzten keinen Impuls. Sie fielen im Rahmen der Erwartungen aus. Gleiches galt am Vortag bereits für die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft im Dezember. Damit liefern die Daten keine Hinweise für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht für Dezember, der am Freitag auf der Agenda steht und für die Zinspolitik der US-Notenbank Fed wichtig ist.

Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im Oktober nur halb so groß wie erwartet gewesen. Es betrug nach vorläufigen Berechnungen 29,35 Milliarden Dollar nach revidiert 48,14 (vorläufig: 52,83) Milliarden im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 58,40 Milliarden Dollar gerechnet. Die Produktivität ex Agrar traf mit einem Plus von 4,9 Prozent im dritten Quartal exakt die Prognose.

Im Fokus standen die US-Rüstungswerte. US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch angekündigt, den Branchenunternehmen Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe zu verbieten. Diese und übertrieben hohe Vergütungen für das Management verhindern seiner Meinung nach Investitionen in Produktionsanlagen und Ausrüstung. Trump kündigte aber auch an, dass der US-Verteidigungshaushalt bis 2027 auf 1,5 Billionen US-Dollar ansteigen soll.

ASIEN

Die Börsen in Fernost präsentierten sich am Donnerstag eine Spur tiefer.

In Tokio notierte der Nikkei 225 schließlich 1,63 Prozent schwächer bei 51.117,26 Punkten.

Der Shanghai Composite zeigte sich derweil mit minimalen Abgaben von 0,07 Prozent auf 4.082,98 Zähler.

Deutlicher abwärts ging es in Hongkong: Der Hang Seng verlor letztlich 1,17 Prozent auf 26.149,31 Stellen.

Mit einer negativen Tendenz zeigten sich die Börsen in Ostasien am Donnerstag. Nach Vorgaben der Wall Street, die nicht viel hergaben, ging es mit dem japanischen Nikkei 225 im Zuge weiterer Gewinnmitnahmen nach dem fulminanten Wochenstart weiter nach unten. Dazu kommt die jüngst weiter eskalierte Spannung zwischen Japan und China als Stimmungsdämpfer.

Nachdem China zunächst Kontrollen von Exporten von Gütern nach Japan verhängt hat, ist inzwischen die Untersuchung bestimmter Importe aus Japan eingeleitet worden, konkret im Hinblick auf die Chemikalie Dichlorosilan, die vor allem in der Halbleiterindustrie verwendet wird.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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