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Geändert am: 19.03.2026 08:42:41

ATX vorbörslich stabil -- DAX schwächer erwartet -- Asiens Börsen tiefrot

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt dürfte sich ohne große Veränderung präsentieren.

Der ATX wird wenig bewegt erwartet.

Belastend wirkt der eskalierende Irankrieg. Nachdem Israel am Vortag das wichtigste persische Gasfeld, South Pars, angeriffen hat, hat der Iran nun die weltgrößte LNG-Anlage, Ras Laffan, in Katar angegriffen und soll dabei erhebliche Schaden verursacht haben. Brent-Öl nähert sich damit dem Hoch von rund 120 Dollar seit Ausbruch des Konflikts. Belastend wirkt zudem die geldpolitische Entscheidung der Fed. Diese hat wie erwartet das aktuelle Zinsniveau bestätigt. Fed-Chairman Jerome Powell verwies jedoch auf die ungewissen Auswirkungen des Nahostkrieges. Man wisse einfach nicht, wie sich der Ölschock auswirken werde. Die Blicke richten sich nun auf die Bank of England sowie die EZB. Beide Notenbanken dürften im Tagesverlauf auf ihren Sitzungen die aktuellen Leitzinsniveaus bestätigen, aber sich vermutlich ebenfalls zu den Inflationsgefahren wegen des Ölpreisschocks äußern.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt dürfte mit Verlusten in die Sitzung starten.

Der DAX wird schwächer erwartet.

Bei deutlich gestiegenen Ölpreisen und sehr schwachen US-Vorgaben dürfte der Dax am Donnerstag nochmals einen klaren Rückschlag erleben. Der DAX könnte wieder in Richtung 23.000-Punkte-Marke rutschen. Am Montag der vergangenen Woche war er im Zuge des Schocks am Energiemarkt kurz sogar bis auf 22.927 Punkte abgetaucht, hatte sich letztlich aber noch über 23.000 Punkte gerettet. Nun kommt erneut Druck vom Ölpreis, dessen Anstieg Konjunktur- und Inflationssorgen schürt. Aktuell kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent wieder rund 112 Dollar. Der bisherige Höchststand im Zuge des Iran-Kriegs hatte an besagtem Montag mit fast 120 Dollar auf dem höchsten Stand seit 2022 gelegen. Ein iranischer Offizieller sprach in der Nacht auf X von einer neuen Eskalationsstufe. Damit reagiert das Regime auf zunehmende Angriffe auf seine Energieinfrastruktur. Der Iran sieht seinerseits Energieinfrastruktur in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar als legitime Ziele.

WALL STREET

Die US-Börsen schlossen auf rotem Terrain.

Der Dow Jones sackte schlussendlich 1,64 Prozent auf 46.224,84 Punkte ab.
Auch der NASDAQ Composite gab nach und verlor am Ende 1,46 Prozent auf 22.152,42 Zähler.

Gebremst wurden die US-Börsen zur Wochenmitte von der Nachrichtenlage zum Iran-Krieg und wieder steigenden Ölpreisen. Auslöser sind Berichte über eine vom Iran ausgesprochene Evakuierungswarnung für Ölanlagen in der Golfregion. Die Meldung kommt, nachdem Israel das iranische Gasfeld South Pars, die größte derartige Anlage der Welt, angegriffen hatte. Damit droht eine weitere Eskalation. Nicht stützend wirkte eine Vereinbarung zwischen dem Irak und der Türkei, welche die Wiederaufnahme irakischer Ölexporte über das türkische Kurdengebiet vorsieht.

Die US-Notenbank hat den Leitzins unverändert belassen, dies war auch die vorherrschende Meinung am Markt. Das Interesse galt vor allem der Einschätzung der Währungshüter zu den Folgen des Iran-Kriegs - diese seien nicht abschätzbar, betonte Fed-Chef Powell und verstärkte damit den Abwärtsdruck am Markt.

Konjunkturseitig waren die Erzeugerpreise im Februar sowohl in der Gesamt- als auch in der Kernrate stärker gestiegen als erwartet. Da der Iran-Krieg erst Anfang März begann, spiegelt sich der dadurch bedingte Anstieg der Ölpreise noch nicht in der Inflation wider. Gleichwohl spricht der Preisauftrieb gegen eine Lockerung der Geldpolitik durch die Fed. Der Auftragseingang der US-Industrie hat sich im Januar um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat erhöht. Volkswirte hatten allerdings mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet.

ASIEN

Die Börsen in Fernost zeigen sich am Donnerstag mit Abschlägen.

In Tokio zeigt sich der Nikkei 225 zeitweise 3,57 Prozent tiefer bei 53.268,27 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland präsentiert sich der Shanghai Composite stellenweise 1,37 Prozent tiefer bei 4.007,43 Zählern.

In Hongkong bewegt sich der Hang Seng zwischenzeitlich 2,12 Prozent im Minus bei 25.474,69 Indexpunkten.

Deutlicher abwärts geht es am Donnerstag an den ostasiatischen Aktienmärkten. Gegenwind kommt von mehreren Seiten: Zum einen sorgen die Aussagen der US-Notenbank (Fed) vom Vorabend für Verunsicherung, worauf die Wall Street bereits mit Verlusten reagiert hatte. Zum anderen steigen die Ölpreise wieder kräftig und schüren Inflationssorgen.

Die Kernbotschaft der US-Notenbank war Unsicherheit. Sie liess erwartungsgemäß die Leitzinsen unverändert und veröffentlichte Zinsperspektiven (Dot Plots), die auf nur noch eine Zinssenkung in diesem Jahr hindeuten, und nicht mehr auf zwei wie noch beim vorangegangenen Treffen im Januar. Auch das überraschte nicht. In der begleitenden Erklärung räumte die Fed allerdings "Unsicherheit" aufgrund des Krieges im Nahen Osten ein. Und Fed-Chef Powell sagte, die Auswirkungen der Entwicklungen im Nahen Osten seien ungewiss. "Die höheren Energiepreise werden die Inflation antreiben, aber es ist noch zu früh, das Ausmaß abzuschätzen".

Derweil ließ auch die japanische Notenbank wie erwartet die Zinsen unverändert, wies aber ebenfalls auf zunehmende Unsicherheit der Auswirkungen des Krieges auf die Inflation hin. Anders als die US-Notenbank befindet sich die japanische Zentralbank allerdings ohnehin bereits in einem Zinserhöhungszyklus und im April dürften die Zinsen weiter angehoben werden. Die Notenbanker erklärten, dass der weitere Verlauf des Nahost-Konflikts und die Entwicklung der Rohölpreise den Inflationspfad Japans beeinflussen könnten, insbesondere angesichts der starken Abhängigkeit des Landes von Energieimporten.

Unterdessen fällt der Yen im Zuge der allgemeinen Dollarstärke wieder deutlicher zurück Richtung 160 je Dollar. Das schürt zusätzlich Inflationsgefahren, weil es Importe verteuert. Angesichts der Yen-Schwäche gab es jüngst bereits wenig erfolgreiche Versuche, mit verbalen Interventionen den Yen zu stützen.

Fortgesetzt gegenseitige Angriffe im Krieg im Nahen Osten auf Energieanlagen treiben derweil die Ölpreise wieder stark nach oben. Nordseeöl der Sorte Brent verteuert sich um über 4 Prozent auf rund 112 Dollar. Damit nähert sich der Preis wieder dem Höchstniveau seit Ausbruch des Krieges, als in der Spitze Preise von rund 120 Dollar aufgerufen wurden.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Datum Unternehmen/Event
19.03.26 01 Communique Laboratory Inc Registered Shs / Quartalszahlen
19.03.26 1&1 AG / Quartalszahlen
19.03.26 ABB (Asea Brown Boveri) / Hauptversammlung
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19.03.26 ABB AG Sponsored Canadian Depository Receipt Hedged Reg S / Hauptversammlung
19.03.26 ABB Ltd. (Asea Brown Boveri Ltd.) (Spons. ADRS) / Hauptversammlung
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19.03.26 Geldmenge M3
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19.03.26 BoE MPC Abstimmung für unveränderten Zins
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19.03.26 EZB: Begleittext zur Geldpolitik
19.03.26 EZB-Hauptrefinanzierungsgeschäfte-Zinssatz
19.03.26 EZB-Zinssatz für die Einlagefazilität
19.03.26 CNB Zinssatzentscheidung
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19.03.26 Handelsbilanz
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Dieselpreis Benzin 2,16 0,01 0,23
EEX Strompreis Phelix DE 98,75 0,50 0,51
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Zinnpreis 46 289,00 -516,00 -1,10
Zuckerpreis 0,15 2,42
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