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Geändert am: 09.01.2026 23:10:06

Nach US-Arbeitsmarktdaten: ATX geht leichter ins Wochenende -- DAX schließt nach Rekord fester -- Wall Street letztlich stärker -- Asiens Börsen schlussendlich im Plus

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt setzte seine Verschnaufpause vor dem Wochenende fort.

Der ATX hatte zwar mit leichten Zugewinnen eröffnet, drehte dann aber ins Minus und schloss am Abend mit einem kleinen Abschlag von 0,16 Prozent bei 5.403,24 Stellen.

Wichtige Unternehmensnachrichten gab es am heimischen Aktienmarkt im Laufe des Tages nicht. In Brüssel gelang nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen ein Durchbruch beim EU-Mercosur-Handelsabkommen mit den vier südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Die EU-Botschafter stimmten mehrheitlich für eine Unterzeichnung des Abkommens durch Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 12. Jänner in Paraguay. Österreich ist durch einen Parlamentsbeschluss an ein "Nein" gebunden. Die EU ist laut Angaben der EU-Kommission der zweitgrößte Handelspartner des Mercosur.

Positive Nachrichten kamen aus unserem Nachbarland Deutschland. In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen für ein Ende der Krise. In den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes ist die Produktion im November dank starker Zuwächse in der Autoindustrie überraschend weiter gestiegen.

Am Nachmittag richtete sich der Fokus der Finanzmarktakteure auf den US-Jobbericht. Die Beschäftigung in den USA ist im Dezember etwas weniger stark als erwartet gewachsen, wobei die Arbeitslosenquote sank. Diese Entwicklung weckt Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank Fed.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Freitag freundlich.

Der DAX konnte nach einem stabilen Start auf grünes Terrain vorrücken und ging 0,53 Prozent fester bei 25.261,64 Punkten ins Wochenende.

Arbeitsmarktdaten aus den USA haben den DAX am Freitagnachmittag gestützt. Der deutsche Leitindex schraubte sein Rekordhoch weiter hinauf auf 15.281,18 Einheiten. Die Zahl der netto neu geschaffenen Stellen in den USA sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben und so festige sich das Bild, wonach der US-Arbeitsmarkt deutlich an Dynamik verloren habe, hiess es von der Helaba.

Zudem mehren sich in der deutschen Industrie die Anzeichen für ein Ende der Krise. In den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes legte die Produktion im November dank starker Zuwächse in der Autoindustrie überraschend weiter zu. Am Vortag hatten bereits die Auftragseingänge in der Industrie positiv überrascht. Die Investoren schienen mit ihrer Annahme des Durchschreitens der wirtschaftlichen Talsohle in Deutschland in Teilen Recht zu bekommen, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow.

WALL STREET

Zum Abschluss einer starken ersten Handelswoche des Jahres ging es für die US-Börsen am Freitag weiter bergauf.

Der Dow Jones bewegte sich nach einem höheren Start in Richtung Rekordhoch und legte letztlich um 0,48 Prozent auf 49.504,07 Punkte zu.
Der NASDAQ Composite zeigte sich im Verlauf ebenfalls freundlich und verbesserte sich schlussendlich um 0,81 Prozent auf 23.671,35 Zähler.

Die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed hat am Freitag die Kurse an den amerikanischen Börsen nach oben getrieben. Auslöser waren durchwachsene Arbeitsmarktdaten aus den USA. Zum Jahresende zeigte sich dort ein uneinheitliches Bild: Zwar fiel der Beschäftigungszuwachs geringer aus als prognostiziert, gleichzeitig sank jedoch die Arbeitslosenquote leicht. Dennoch liefern die Zahlen Argumente für jene, die von der Fed ein schnelleres Vorgehen bei Zinssenkungen verlangen.

James Knightley, Chefvolkswirt der ING, sieht zunehmende Sorgen um die Arbeitsplatzsicherheit. Viele Bereiche der US-Wirtschaft bauten Stellen ab, und die Beschäftigungsentwicklung in den meisten Sektoren sei äußerst alarmierend. Aus seiner Sicht sende der Arbeitsmarkt ein klares Signal an die Notenbank, die Konjunktur stärker zu stützen.

ASIEN

An den Börsen in Fernost fassten Anleger vor dem Wochenende neuen Mut.

In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 1,61 Prozent höher bei 51.939,89 Punkten.

Der Shanghai Composite zeigte sich derweil mit Aufschlägen von 0,92 Prozent auf 4.120,43 Zähler.

Positiv war die Tendenz auch in Hongkong: Der Hang Seng gewann schließlich 0,32 Prozent auf 26.231,79 Stellen.

Angeführt von der Börse in Tokio ging es am Freitag an den Aktienmärkten in Ostasien überwiegend nach oben. Nachdem der Nikkei 225-Index an den Vortagen unter Gewinnmitnahmen und Handelssanktionen Chinas im Zuge der Spannungen zwischen beiden Staaten wegen der Machtansprüche Chinas über Taiwan gelitten hat, konnte er sich nun deutlich erholen. Unterstützend wirkte dabei der etwas schwächere Yen, wodurch sich japanische Exporte auf Dollarbasis verbilligten.

Ökonom Marcel Thieliant von Capital Economics bewertete das chinesische Exportverbot von auch für die Rüstung einsetzbaren Gütern derweil als "mehr Schein als Sein". Das Verbot sei weitgehend symbolisch. Solche Güter machten rund 8 Prozent der chinesischen Exporte nach Japan aus und China dürfte nur den Verkauf an das japanische Militär einstellen, das wahrscheinlich wenig von dort beziehe. Allerdings habe China auch damit begonnen, die Exporte von Seltenen Erden nach Japan zu drosseln, wie das Wall Street Journal berichte.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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