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Geändert am: 09.04.2026 08:18:34

Waffenruhe in Nahost wackelt: ATX vorbörslich schwächer -- DAX tiefer erwartet -- Asiens Börsen im Minus

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt wird am Donnerstag mit Verlusten erwartet.

So notierte der ATX bewegt sich vorbörslich auf rotem Terrain.

Die Waffenruhe im Iran-Krieg, die den Börsen weltweit am Mittwoch zu einer Hausse verholfen hat, ist fragil. Israel hat am Mittwoch Beirut und Teile des Südlibanon mit neuen Luftangriffen angegriffen. Unterdessen ist der Verkehr von Öltankern laut der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars seit Mittwochabend nach den Angriffen Israels auf den Libanon gestoppt worden. US-Präsident Trump drohte dem Iran mit der Wiederaufnahme der Angriffe. Konjunkturseitig gilt das Interesse der deutschen Handelsbilanz und der Produktion des produzierenden Gewerbes jeweils aus dem Februar. In den USA werden am Nachmittag unter anderem die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und die Persönlichen Einkommen und Ausgaben veröffentlicht; hier dürften Anleger vor allem auf den PCE-Preisindex achten. Er gibt Aufschluss über die Inflationsentwicklung.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex dürfte am Donnerstag nachgeben.

Der DAX notiert rund eine Stunde vor Handelsstart in der Verlustzone.

Nach der Erholungsrally zur Wochenmitte fehlen am europäischen Aktienmarkt am Donnerstag zunächst die Anschlusskäufe. Bei wieder gestiegenen Ölpreisen agieren die Anleger defensiver.

Nach Israels verheerenden Luftangriffen im Libanon droht der Iran, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. Die USA müssten sich entscheiden - "entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel. Sie können nicht beides haben", schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X.

Tags zuvor war der deutsche Leitindex nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg zwischenzeitlich bis auf 24.163 Punkte gesprungen. Hier lief er sich im Bereich mehrerer längerfristiger technischer Trendbarometer - der einfachen 200-Tage-Linie sowie der 100- und 50-Tage-Linie - jedoch fest.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich weit im Plus.

Der Dow Jones gewann zu Beginn bereits hinzu und zog anschließend noch kräftiger an. Zeitweise konnte er gar die Marke von 48.000-Punkten überspringen. Letztlich ging es 2,85 Prozent nach oben auf 47.909,92 Zähler.
Der NASDAQ Composite begann die Sitzung deutlich höher. Auch er verlieb weiterhin in der Gewinnzone. Letztlich ging es hier 2,8 Prozent aufwärts auf 22.635,00 Stellen.

Die Waffenruhe im Iran-Krieg hat am Mittwoch an den US-Aktienmärkten für einen kräftigen Kursaufschwung gesorgt. Anleger zeigten sich erleichtert über die massiv gefallenen Ölpreise, da die vom Iran blockierte Straße von Hormus für den Schiffsverkehr wieder passierbar werden soll. Diese wichtige Meerenge ist von zentraler Bedeutung für den weltweiten Rohöl- und Erdgastransport.

Allerdings steht die vereinbarte Waffenruhe noch auf sehr wackeligen Beinen: Der Iran erwägt nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars wegen der anhaltenden israelischen Angriffe auf die Hisbollah im Libanon aus der vereinbarten zweiwöchigen Feuerpause auszusteigen. Aus Protest gegen die Angriffe auf die verbündete Miliz stoppte der Iran den Angaben von Fars zufolge auch wieder den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus.

ASIEN

Nach kräftigen Kursgewinnen am Vortag geht es am Donnerstag an den Börsen in Asien mit den Kursen etwas nach unten.

In Tokio notiert der Nikkei 225 gegen 07:00 MESZ 0,81 Prozent tiefer bei 55.853,08 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland gibt der Shanghai Composite 0,73 Prozent auf 3.965,70 Zähler nach.

In Hongkong verliert der Hang Seng derweil 0,35 Prozent auf 25.801,87 Einheiten.

Viele Marktteilnehmer dürften erst einmal zuwarten, wie sich die Lage im Nahen Osten entwickelt, zumal die zwischen den USA und Iran vereinbarte zweiwöchige Feuerpause brüchig wirkt. So kam es in der Region vereinzelt noch zu Angriffen.

Dazu ist offenbar die Straße von Hormus immer noch weitgehend blockiert, was einer zentralen Bedingung für die Waffenruhe widerspricht. Der Schiffsverkehr durch die für Öltransporte äußerst wichtige Meerenge sei wieder eingestellt worden und Öltanker müssten umkehren, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die der Islamischen Revolutionsgarde nahesteht. Grund seien Angriffe im Libanon, die Israel auch nach Trumps Ankündigung fortgesetzt und sogar noch ausgeweitet habe. Iran fordert, dass der Libanon in die Waffenruhe einbezogen wird, was die USA und Israel bislang ablehnen.

Die Ölpreise steigen denn auch wieder etwas, nachdem sie schon am Vortag etwas deutlicher über den Tagestiefs geschlossen hatten.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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