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Geändert am: 10.03.2026 21:25:27

Hoffnung auf baldiges Kriegsende: ATX und DAX schließen kräftig im Plus -- US-Handel endet kaum verändert -- Asiens Börsen letztlich erholt

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt zog am Dienstag kräftig an.

So eröffnete der ATX mit deutlichen Zuwächsen und stand auch anschließend im Plus. Sein Schlussstand: 5.452,49 Punkte (+2,71 Prozent).

Damit folgte Wien dem europäischen Trend. Hoffnung schöpfte der Markt aus der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, den Iran-Krieg schnell zu beenden, ohne nähere Angaben zu machen. Die heiße Phase des Krieges scheine vorbei zu sein, sagte wiederum Andreas Lipkow von CMC Markets. "Nun muss sich zeigen, wie schnell die Diplomatie einen Waffenstillstand oder eine Feuerpause aushandeln kann." Auf erneute Verschärfungen dürften die Investoren sofort reagieren. Es waren aber auch erste skeptische Stimmen zu hören. "Es bleibt abzuwarten, wie der Iran auf die Ankündigungen von US-Präsident Trump reagieren wird", so Analystin Christina Henke vom Broker IG Markets.

Insidern zufolge erwägt Trump zudem Maßnahmen zur Marktberuhigung. Dazu könnten eine Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland sowie die Freigabe strategischer Reserven gehören.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt griffen die Anleger am Dienstag beherzt zu.

So startete der DAX bereits deutlich fester und blieb auch im weiteren Verlauf in der Gewinnzone. Er verabschiedete sich mit einem kräftigen Plus von 2,39 Prozent bei 23.968,63 Punkten aus dem Handel.

Ein Fünkchen Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges hat dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag eine schwungvolle Erholung beschert. Aussagen von US-Präsident Donald Trump sorgten dafür, dass sich der DAX von seinem Tief seit Mai 2025 erholen konnte. Der Leitindex bewegte sich dabei auch im Fahrwasser deutlich gesunkener Ölpreise. Zeitweise schaffte er es sogar zurück über die 24.000-Punkte-Marke, wo die Risikobereitschaft der Anleger dann aber an ihre Grenzen stieß.

"Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", wurde Trump vom US-Sender CBS News nach einem Telefoninterview zitiert. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan". Der US-Präsident legte sich aber nicht auf einen konkreten Zeitpunkt fest.

Der Schock, den am Vortag im frühen Handel die erneut hochspringenden Öl- und Erdgaspreise ausgelöst hatten, wirkt am Dienstag erst einmal verdaut. "Wenn geopolitische Risiken plötzlich geringer erscheinen, kehrt an den Märkten oft sehr schnell Risikobereitschaft zurück", schrieb der Marktbeobachter Timo Emden.

Wie sich der Iran-Konflikt weiterentwickelt, bleibt nach Einschätzung der Experten von Oddo BHF jedoch offen. Laurent Denize von der Investmentbank betont aber, dass die historische Erfahrung dafür spreche, dass der Einfluss militärischer Auseinandersetzungen auf die Aktienmärkte oft nur von begrenzter Dauer sei. Langfristig orientierte Anleger könnten Chancen nutzen, die sich aus volatilen Marktbewegungen wie am Vortag ergeben.

WALL STREET

An den US-Börsen war am Dienstag wenig Bewegung zu sehen.

Der Dow Jones ging mit einem Minus von 0,07 Prozent bei 47.706,51 Punkten aus dem Handel.
Der NASDAQ Composite schloss daneben 0,01 Prozent fester bei 22.697,10 Zählern.

An den US-Börsen habe die Anleger nach der Vortageserholung wieder vorsichtig agiert. Die Aussage von US-Präsident Donald Trump, wonach der Krieg im Nahen Osten "so gut wie beendet" sei, hatte am Montag noch für deutliche Kursgewinne gesorgt. Doch nun überwog am Markt diesbezüglich wieder die Skepsis; immerhin dämpften die stark sinkenden Ölpreise etwas die jüngst wieder hochgekochten Inflationssorgen.

Stratege Matt Gertken vom Analysehaus BCA Research schrieb mit Blick auf ein eventuell baldiges Ende des Kriegs: Trump habe das Ziel ausgegeben, den Iran zu entwaffnen. Dazu müsse das Nuklear- und Raketenprogramm des Landes beendet werden, die Kriegsflotte an die Leine gelegt und die Unterstützung terroristischer Gruppen eingestellt werden. "Diese Ziele sind bislang kaum erreicht worden", lautet Gertkens Fazit.

ASIEN

Die Börsen in Fernost konnten sich am Dienstag erholen.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 2,88 Prozent bei 54.248,39 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite bis Handelsende um 0,65 Prozent auf 4.123,14 Zähler.

In Hongkong zog daneben der Hang Seng schlussendlich um 2,17 Prozent auf 25.959,90 Zähler an.

Fallende Ölpreise haben den Aktienmärkten in Asien zu einer Erholung verholfen. Am Montag waren die Börsen der Region teils regelrecht eingebrochen, nachdem die Ölpreise in der Spitze um bis zu 30 Prozent nach oben geschossen waren, was Konjunktur- und Inflationssorgen schürte - und auch den US-Präsidenten Donald Trump aufschreckte. Dieser sagte im späteren Tagesverlauf, dass der Krieg im Iran "sehr bald" beendet sein könnte, denn die militärische Operation schreite rascher voran als geplant. Auch konzentrierten sich die USA darauf, dass die Welt weiter mit Energie und Öl versorgt werde. Das führte einen Stimmungswechsel herbei.

Zweifel an der Ölversorgung waren am Montag im Verlauf des Tages bereits von den Finanzministern der G7 gelindert worden. Sie hatten Bereitschaft signalisiert, die strategischen Ölreserven anzugreifen, um die Versorgung zu sichern.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Holzpreis 604,00 8,00 1,34
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