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Geändert am: 12.01.2024 22:28:34

Beginn der Berichtssaison: ATX und DAX gehen fester ins Wochenende -- Dow letztlich im Minus -- Börsen in Fernost zum Handelsschluss uneins

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt zeigte sich am Freitag in Grün.

Der ATX blieb nach einem freundlichen Handelsstart in der Gewinnzone und schloss am Abend 0,38 Prozent fester bei 3.398,61 Punkten.

Die US-Erzeugerpreise, die im Dezember etwas schwächer als erwartet ausfielen, haben den Handel kaum bewegt. Unterm Strich wird letztlich "weiterhin damit gerechnet, dass die US-Notenbank bis zum Ende dieses Jahres Zinssenkungen im Umfang von 125 Bp. vornehmen wird", hatten die Experten der Helaba dazu bereits im Vorfeld in ihrem Tageskommentar geschrieben. Die zuletzt veröffentlichten Inflationsdaten an den Vereinigten Staaten hatten temporäre Zweifel an den am Markt etablierten Prognosen hinsichtlich des Zinspfads der Fed aufkommen lassen.

Hierzulande richteten sich die Blicke auf durch Wertpapieranalysen hervorgehobene Aktien. Im Fokus steht eine Analyse der Erste Group zur SBO. Die Experten des Analystenhauses haben ihr Kursziel für die Aktien des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann (SBO) von 82,50 auf 72,70 Euro pro Aktie gesenkt. Die Anlageempfehlung "Buy" wurde bestätigt.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt bewegte sich am Freitag fester.

Der DAX hatte sich schon zum Ertönen der Startglocke am Freitag im Plus gezeigt. Anschließend ging es weiter bergauf, so dass sich der deutsche Leitindex 0,95 Prozent höher bei 16.704,56 Punkten ins Wochenende verabschiedete.

Der DAX hat am Freitag die tags zuvor negative Überraschung durch US-Inflationsdaten abgeschüttelt. An den Zinserwartungen habe sich nach der etwas höher als angenommen ausgefallenen US-Teuerung nichts geändert, konstatierten die Analysten der ING Bank. Zudem fielen am Freitag US-Erzeugerpreise etwas schwächer aus als erwartet.

Im Blick standen die Quartalsbilanzen grosser US-Banken, die teils bei Anlegern erst einmal nicht so gut ankamen. Für Entspannung sorgte aber eine solide Prognose von JPMorgan für das laufende Jahr.

Die Quartalszahlen der US-Banken bilden den Auftakt der ersten Berichtssaison des neuen Jahres. Der Bilanzreigen in Europa setzt für gewöhnlich etwas später ein. Den Marktexperten der italienischen Bank UniCredit zufolge sind die zunehmend negativen Überarbeitungen der Gewinnschätzungen als Warnung zu verstehen mit Blick auf die bevorstehenden Quartalszahlenveröffentlichungen. Sie signalisierten, dass bei allzu positiven Erwartungen Vorsicht angebracht sei.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich vor dem Wochenende relativ lethargisch.

Der Dow Jones Index eröffnete die Sitzung etwas höher, rutschte dann aber in die Verlustzone ab. Letztendlich beendete er die Freitagssitzung 0,31 Prozent tiefer bei 37.592,98 Einheiten. Der NASDAQ Composite legte zum Start ebenfalls zu. Zur Schlussglocke notierte er jedoch nur noch 0,02 Prozent höher bei 14.972,76 Punkten.

Die US-Börsen haben sich am Freitag beim Einläuten der Berichtssaison durchwachsen entwickelt. Von den Unternehmen kam Licht und Schatten und so fanden die Märkte keine klare Richtung. Aus dem Bankensektor kamen zwar vereinzelt gute Nachrichten. Börsianer urteilten aber, insgesamt starte die Berichtssaison verhalten. Ein Thema blieb auch die Frage, wann es die erhofften ersten Zinssenkungen der US-Notenbank Fed geben könnte. Im Gegensatz zu den Verbraucherpreisen vom Vortag konnten Zahlen zu den US-Erzeugerpreisen als Zeichen für nachlassenden Inflationsdruck gewertet werden.

ASIEN

An den asiatischen Aktienmärkten ging es vor dem Wochenende in unterschiedliche Richtungen.

In Tokio zog der Nikkei 225 schlussendlich um 1,50 Prozent auf 35.577,11 Punkte an.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite 0,16 Prozent auf 2.881,98 Zähler. Der Hang Seng in Hongkong schwächte sich derweil um 0,35 Prozent auf 16.244,58 Einheiten ab.

In Japan stütze die Erwartung, dass die japanische Notenbank ihre äusserst lockere Geldpolitik beibehalte, sagten Marktteilnehmer. Dazu passend lag die Inflationsrate in Japan zuletzt nur noch ganz knapp über dem von der Notenbank angestrebten Niveau von 2 Prozent. Dazu komme die Schwäche des Yen, die günstig ist für die Exportindustrie des Landes, hieß es. Im Vergleich zur gleichen Vortageszeit zeigte sich der Yen am Freitag allerdings zumindest stabilisiert.

In China standen etwas besser als erwartet ausgefallene Ex- und Importdaten die mit Spannung erwarteten chinesischen Inflationsdaten für Dezember gegenüber. Sie fielen nah an den Prognosen aus und spiegelten das schleppende Wachstum der Inlandsnachfrage aufgrund des anhaltenden Immobilienabschwungs und des angespannten Arbeitsmarktes wider, wie die Marktexperten von Goldman Sachs laut Dow Jones Newswires ausführten.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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