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Geändert am: 12.01.2026 22:02:10

ATX und DAX letztlich fester -- Wall Street schließlich im Plus -- Asiens Börsen schlussendlich in Grün

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt begab sich am Montag auf Richtungssuche.

So eröffnete der ATX nahezu unverändert und fiel anschließend vorübergehend in rotes Terrain. Im weiteren Verlauf wechselte er häufig seine Richtung, drehte am Nachmittag dann sogar in die Gewinnzone. Dort beendete der Leitindex den Handelstag mit Zuschlägen von 0,69 Prozent bei 5.440,34 Punkten.

Die Wiener Börse zeigte sich zum Wochenstart lange ohne klare Richtung, konnte am Nachmittag dann aber zulegen. International ist der Blick obligatorisch in die USA gerichtet. Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und Jerome Powell, dem Chef der US-Notenbank Fed, spitzte sich nämlich weiter zu. Powell hat strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Fed zurückgewiesen. Die Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Zentralbank nehmen zu.

Positive Signale kamen von der Konjunkturseite. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator für die Eurozone stieg im Jänner um 4,4 Punkte auf minus 1,8 Punkte. Die Sentix-Experten sprachen von einem "hoffnungsvollen Jahresauftakt". Demnach sind die Anleger mit "etwas mehr Zuversicht" in das neue Jahr gestartet.

In Österreich war es unternehmensseitig weitgehend ruhig.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt griffen am Montag zu.

So startete der DAX kaum verändert in den Handelstag und tendierte lange seitwärts. Gegen Mittag brach das Börsenbarometer schließlich nach oben aus. So verabschiedet sich der DAX mit Aufschlägen von 0,57 Prozent bei 25.405,34 Punkten in den Feierabend.

Der DAX hat am Montag seinen Rekordlauf fortgesetzt und ist über 25.400 Punkte gestiegen. Trotz hoher geopolitischer Risiken blieben die Anleger optimistisch. Selbst durch die aktuelle Eskalation der Lage im Iran sowie die Zuspitzung im Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, liessen sich die Anleger hierzulande kaum abschrecken.

Als zentraler Kurstreiber gilt weiterhin die Hoffnung auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft 2026 dank eines immensen Infrastruktur-Pakets. Aber auch die Entwicklungen in den USA schieben das deutsche Börsenbarometer an, so zuletzt am Freitag nach dem US-Arbeitsmarktbericht und den damit verbundenen Hoffnungen auf Zinssenkungen.

In den USA nahm der Streit zwischen Trump und Powell Fahrt auf: Der Fed-Chef wies strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Fed zurück. Powell zufolge stellte das US-Justizministerium der Fed am Freitag Vorladungen zu und drohte mit einer Anklage. Zudem gehen im Iran die Massenproteste gegen das Regime trotz wachsender Todeszahlen, exzessiver Drohungen des Sicherheitsapparats und einer nahezu vollständigen Internetsperre weiter. Die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas ist nach eigenen Angaben bereit, neue Sanktionen gegen den Iran vorzuschlagen. Zudem erhöhte Trump den Druck auf die Islamische Republik.

Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners hält den DAX aus technischer Sicht inzwischen für "massiv überkauft". Von Dienstag an stehe den Börsen nun "so etwas wie 'die Woche der Wahrheit' bevor", erwartet er. Zunächst startet in den USA und bald darauf auch hierzulande die Berichtssaison für das vierte Quartal 2025. Dann müsse sich zeigen, ob die steigenden Aktienkurse auch von steigenden Unternehmensgewinnen gestützt würden.

WALL STREET

An der Wall Street ging es am Montag leicht nach oben.

Der Dow Jones ging mit einem Abschlag in die neue Handelswoche und verharrte auch anschließend zunächst knapp in der Verlustzone. Im Verlauf konnte er sich jedoch über die Nulllinie vorarbeiten. Letztendlich verzeichnete er Gewinne in Höhe von 0,17 Prozent bei 49.590,14 Punkten.
Auch der NASDAQ Composite eröffnete die Sitzung mit einem Minus und machte anschließend leichte Gewinne. Er schloss den Handelstag 0,26 Prozent stärker bei 23.733,90 Einheiten ab.

Die US-Börsen konnten am Montag ihre anfänglichen Verluste im Tagesverlauf wettmachen und notierten letztlich leicht im Plus. Zuvor hatte der eskalierende Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und Notenbankchef Jerome Powell die Stimmung belastet. Zusätzlich sorgten Trumps Drohungen gegen große Kreditkartenunternehmen wegen ihrer Zinspraktiken für Verunsicherung am Markt.

Nach Angaben Powells hat das US-Justizministerium der Notenbank am Freitag Vorladungen zugestellt und mit einer Anklage gedroht. Hintergrund sind Vorwürfe, Powell habe im Zusammenhang mit der seit Jahren laufenden Sanierung von Fed-Gebäuden in Washington vor dem Senat falsche Angaben gemacht. Zusätzlich erhöht Trump den Druck auf große Kreditkartenanbieter und droht ihnen wegen ihrer Zinspolitik. "Damit ist eine weitere Eskalationsstufe in Trumps Bestreben erreicht, die Fed nach seinen Vorstellungen umzubauen", hieß es dazu in einem Kommentar der DZ Bank. Der Präsident drängt bereits seit längerem vehement auf eine schnellere Senkung des Leitzinses.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Montag grüne Vorzeichen aus.

In Tokio findet wegen eines nationalen Feiertags kein Handel statt. Zuletzt hatte der Nikkei 225 am Freitag 1,61 Prozent höher bei 51.939,89 Punkten geschlossen.

Der Shanghai Composite beendete den Montagshandel derweil mit einem Gewinn von 1,09 Prozent bei 4.165,29 Zählern.

In Hongkong kletterte der Hang Seng letztlich um 1,44 Prozent auf 26.608,48 Stellen.

Für Kauflaune sorgte eine gute Vorgabe der Wall Street vom Freitag. Zu den Favoriten gehörten wie bereits in der jüngsten Vergangenheit Technologieaktien mit der intakten KI-Fantasie und der hohen Nachfrage nach Chips. Zuletzt untermauerten dies am Freitag starke Zahlen von TSMC.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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