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Geändert am: 13.01.2026 22:03:36

Start der Berichtssaison: US-Börsen zum Handelsende rot -- ATX nach neuen Allzeithochs letztlich tiefer -- DAX schließt nach Rekord stabil -- Asiens Börsen beenden Handel mehrheitlich stärker

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag etwas leichter.

So eröffnete der ATX knapp behauptet und verbuchte anschließend leichte Verluste. Dennoch reichte ein vorübergehend kleines Plus aus, damit der Leitindex das Rekordhoch vom Vortag etwas weiter ausbauen konnte. Sein Schlussstand: 5.410,30 Punkte (-0,55 Prozent).

An der Wiener Börse hatte sich der ATX am Dienstag nach neuen Rekorden tiefer gehalten. Inflationsdaten und Zahlen aus dem Bankensektor in den USA fielen tendenziell positiv aus, gaben den heimischen Werten jedoch keine stärkeren Impulse.

Die am Nachmittag veröffentlichte Inflationsrate verharrte in den USA im Dezember wie erwartet bei 2,7 Prozent. Die Kerninflation betrug im Jahresvergleich unverändert 2,6 Prozent. Analysten hatten hier mit einem leichten Anstieg um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent gerechnet. "Sowohl die Gesamt- als auch die Kernpreise liegen weiterhin klar oberhalb des Fed-Ziels", kommentierten die Ökonomen der Helaba. Für die US-Notenbanker gebe es keinen Grund, von ihrer vorsichtigen Haltung bezüglich Zinssenkungen abzurücken.

Darüber hinaus läutete die US-Großbank JPMorgan mit ihren Quartalszahlen die Berichtssaison ein. Die US-Bank übertraf mit ihrem Quartalsgewinn zwar unterm Strich die Erwartungen, Einfluss auf den breiten Markt hatte dies aber nicht.

In Wien gab es bereits Zahlen der AGRANA. Der Nahrungsmittelkonzern hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 wie erwartet einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen müssen.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt agierten am Dienstag zurückhaltend.

So startete der DAX quasi unverändert und fiel dann im weiteren Handelsverlauf vorübergehend in rotes Terrain, bevor er sich wieder knapp in die Gewinnzone vorarbeiten konnte. Zuletzt gab er seine Gewinne jedoch wieder ab und beendete den Handel minimale 0,06 Prozent fester bei 25.420,66 Punkten.

Der DAX hatte am Dienstag seinen Rekordlauf zeitweise fortgesetzt und ist in über die Marke von 25.500 Punkte gestiegen. Frische Impulse kamen von den Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten für den Monat Dezember. Die Kerninflationsrate stieg im Vergleich zum Vorjahr mit plus 2,6 Prozent nicht so stark wie prognostiziert. Dies forcierte die Erwartungen, dass die US-Leitzinsen weiter gesenkt werden könnten. Der Quartalsbericht der US-Bank JPMorgan lieferte indes keine beachtenswerten Impulse.

Portfoliomanager Thomas Altmann von QC-Partners rät zur Vorsicht und hält DAX und MDAX inzwischen technisch für "massiv überkauft". Es wirke, als würden ausschließlich positive Nachrichten gelesen, während negative Nachrichten ausgeblendet würden, schrieb er. Die zunächst in den USA anlaufende Berichtssaison werde den starken Trend nun untermauern müssen. "Negative Überraschungen könnten nach den jüngsten Kursgewinnen hart abgestraft werden." Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank hält die Berichtssaison sogar für richtungsweisend für den Ausblick auf das Gesamtjahr.

WALL STREET

An der Wall Street waren am Dienstag rote Vorzeichen zu sehen.

Der Dow Jones verlor bis zum Handelsende 0,80 Prozent auf 49.191,99 Punkte. Zu Handelsbeginn hatte er sich noch auf Vortagesniveau bewegt, war jedoch schon kurz darauf ins Minus abgetaucht.
Der NASDAQ Composite ging bei 23.709,87 Zählern um 0,1 Prozent leichter aus dem Montagshandel. Auch er hatte sich zur Eröffnung kaum bewegt. Im Handelsverlauf schwankte der US-Techindex zunächst zwischen Gewinnen und Verlusten, bis er sich dann nicht mehr aus dem negativen Terrain herausarbeiten konnte.

Nach dem Rekordkurs der Wall Street zum Wochenstart war am Dienstag nach der Bekanntgabe neuer US-Inflationsdaten etwas Ernüchterung eingetreten. Die US-Verbraucherpreise stiegen im Dezember wie bereits im Monat zuvor um 2,7 Prozent. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, betrug unverändert 2,6 Prozent. Analysten hatten hier mit 2,7 Prozent gerechnet.

Als unspektakulär erwies sich der Startschuss für die Saison der Quartalsbilanzen großer Investmentbanken. JPMorgan veröffentlichte vorbörslich Geschäftszahlen, welche die Erwartungen am Markt etwas überboten.

ASIEN

An den Börsen in Fernost ging es am Dienstag überwiegend aufwärts.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Gewinn von 3,10 Prozent bei 53.549,16 Punkten. Der Tokioter Leitindex kletterte sogar auf einen neuen Rekordstand.

Für dieses kräftie Plus in Japan gab es gleich mehrere Gründe. Zum einen hatte die Börse zum Wochenstart geschlossen und damit Nachholbedarf. Zum anderen berichten Medien wie die The Japan Times, dass Premierministerin Sanae Takaichi vorgezogene Neuwahlen ausrufen könnte. Eine Folge davon wäre ein zusätzlicher fiskalischer Stimulus, was positiv ankommt. Ein schwächerer Yen, der im Zuge der Wahlspekulationen und anhaltender Spannungen zwischen Japan und China nahe seinem tiefsten Stand seit einem Jahr verharrt, verbesserte zusätzlich die Aussichten für heimische Exporteure.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite zum Handelschluss 0,64 Prozent auf 4.138,76 Zähler.

In Hongkong legte der Hang Seng letztlich um 0,90 Prozent auf 26.848,47 Stellen zu.

Positiv für die Stimmung an den asiatischen Börsen wirkten sich die freundlichen Vorgaben aus den USA und der anhaltende Enthusiasmus für KI-Halbleiterwerte aus.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
13.01.26 5Paisa Capital Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
13.01.26 AGRANA / Quartalszahlen
13.01.26 AR advanced technology,Inc. Registered Shs / Quartalszahlen
13.01.26 ARIGATOU SERVICES Co Ltd / Quartalszahlen
13.01.26 Artson Engineering Ltd / Quartalszahlen
13.01.26 Asahi Kagaku Kogyo Co Ltd / Quartalszahlen
13.01.26 Bank Of Maharashtra / Quartalszahlen
13.01.26 Bank of New York Mellon / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
13.01.26 Fed's Williams speech
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13.01.26 Current Account Balance
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13.01.26 Consumer Price Index (YoY)
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13.01.26 Current Account
13.01.26 Central Bank Reserves $
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13.01.26 Verbraucherpreisindex n.s.a. (Monat)
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13.01.26 Verkäufe neuer Häuser ( Monat )
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13.01.26 New Home Sales (MoM)
13.01.26 Verkäufe neuer Häuser ( Monat )
13.01.26 Verkäufe neuer Häuser (Monat)
13.01.26 Auktion 30-jähriger Staatsanleihen
13.01.26 Verbraucherpreisindex ( Monat )
13.01.26 Monatliches Budget-Statement
13.01.26 Wachstum des Exportpreises
13.01.26 Wachstum Importpreis ( Jahr )
13.01.26 FOMC Mitglied Barkin spricht
13.01.26 API wöchentlicher Rohöllagerbestand
13.01.26 Baubewilligungen (Monat)

Rohstoffe in diesem Artikel

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Baumwolle 0,62 -0,77
Bleipreis 1 904,00 -6,00 -0,31
Dieselpreis Benzin 1,71 0,00 -0,12
EEX Strompreis Phelix DE 87,75 0,49 0,56
Eisenerzpreis 104,81 -0,59 -0,56
Erdgaspreis - Natural Gas 3,52 0,05 1,47
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 4 776,19 -188,00 -3,79
Haferpreis 3,10 0,03 0,98
Heizölpreis 63,14 -2,11 -3,24
Holzpreis 585,50 -3,00 -0,51
Kaffeepreis 3,08 -0,08
Kakaopreis 3 066,00 89,00 2,99
Kohlepreis 100,50 1,15 1,16
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Palladiumpreis 1 643,00 -97,00 -5,57
Palmölpreis 4 119,00 -21,00 -0,51
Platinpreis 1 991,00 -197,50 -9,02
Rapspreis 482,75 5,25 1,10
Reispreis 11,25 0,19 1,67
Silberpreis 70,90 -17,46 -19,76
Sojabohnenmehlpreis 302,80 6,60 2,23
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Uranpreis 70,05 -0,65 -0,93
Weizenpreis 193,75 0,50 0,26
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Zinnpreis 46 700,00 -1 600,00 -3,31
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Ölpreis (Brent) 67,39 -1,56 -2,26
Ölpreis (WTI) 63,11 -2,03 -3,12

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DAX 24 491,06 -0,46%
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NASDAQ Comp. 22 540,59 -1,59%
S&P 500 6 798,40 -1,23%
NIKKEI 225 53 818,04 -0,88%
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ATX 5 637,04 -1,93%
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