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Geändert am: 14.04.2026 22:06:25

Hoffnung auf Lösung im Iran-Konflikt: Dow letztlich freundlich -- ATX schließt höher -- DAX schlussendlich über 24.000-Punkte-Marke -- Asiens Börsen enden fester - Nikkei legt deutlich zu

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt präsentierte sich am Dienstag klar höher.

So notierte der ATX im frühen Handel mit einem Aufschlag und legte auch im Verlauf weiter zu. Er verabschiedete sich 1,74 Prozent fester bei 5.898,35 Einheiten aus dem Handel.

Die Anleger setzten weiterhin auf eine diplomatische Lösung des Kriegs im Nahen Osten. "Wir wurden heute Morgen von den richtigen Leuten, den geeigneten Leuten, angerufen, und sie wollen ein Abkommen aushandeln", erklärte US-Präsident Donald Trump am Vorabend.

Positiv wurde am Markt zur Kenntnis genommen, dass der Waffenstillstand weiter hält und von der US-Blockade der Straße von Hormus nur iranische Schiffe und Häfen betroffen sein sollen.

Derweil nahm die Berichtssaison weiter an Fahrt auf. Nach Goldman Sachs am Vortag, legen nun JPMorgan, Wells Fargo und die Citigroup ihre Zahlen vor.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt startete nach den gestrigen Abgaben eine Erholung.

Zum Sitzungsstart notierte der DAX fester. Auch im Anschluss ging es weiter aufwärts. Dabei gelang ihm sogar der Sprung über die wichtige Marke von 24.000 Punkten. Schlussendlich notierte das deutsche Börsenbarometer 1,27 Prozent stärker bei 24.044,22 Stellen.

Hoffnung auf eine Fortsetzung der US-iranischen Friedensgespräche sorgten am Dienstag am deutschen Aktienmarkt für einen positiven Handel. Schon zu Wochenbeginn hatte der Leitindex seine Verluste deutlich eingegrenzt. Dabei blieb vor allem die Marke von 24.000 Punkten im Fokus, über der die Erholung in der Vorwoche Grenzen aufgezeigt bekam.

Da die USA und der Iran eine weitere Gesprächsrunde erwögen, bestehe "die Chance auf ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Ein Friedensabkommen würde zudem die Strasse von Hormus öffnen, einen für die Weltwirtschaft wichtigen Schifffahrtsweg. Zudem wollen die libanesische Regierung und Israel in Washington erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche beginnen. Israel strebt laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon an. Er fordert eine Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist.

WALL STREET

Die US-Börsen legten am Dienstag zu.

Der Dow Jones vergrößerte sein anfängliches Plus und schloss 0,66 Prozent höher bei 48.535,81 Punkten.
Auch der NASDAQ Composite verbesserte sich im Handelsverlauf und ging 1,18 Prozent stärker bei 6.967,38 Zählern in den Feierabend.

Die US-Börsen protitierten am Dienstag weiter von der Hoffnung, dass die am Wochenende abgebrochenen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran wiederaufgenommen werden. Bereits am Montag hatten die Aktienkurse an der Wall Street fester geschlossen, nachdem beide Kriegsparteien Bereitschaft zur Fortsetzung der Gespräche signalisiert hatten.

Im Zentrum des Interesses standen die Grossbanken dank der Quartalsbilanzen von JPMorgan, Wells Fargo und die Citigroup.

Konjunkturseitig stiegen die Erzeugerpreise im März weniger stark als erwartet, auch wenn der Anstieg der Ölpreise den Preisauftrieb beschleunigt hat. Das dürfte Inflationssorgen etwas lindern.

ASIEN

Anleger an den asiatischen Börsen zeigten sich am Dienstag in Kauflaune.

In Tokio notierte der Nikkei 225 schließlich 2,43 Prozent fester bei 57.877,39 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite unterdessen mit einem Plus von 0,95 Prozent auf 4.026,63 Zähler.

Aufwärts ging es auch in Hongkong: Der Hang Seng gewann letztlich 0,82 Prozent auf 25.872,32 Einheiten.

Die Aktienmärkte in Ostasien folgten am Dienstag der festeren Vorgabe der Wall Street. Für Zuversicht sorgte, dass zwischen den Verhandlungsparteien USA und Iran trotz des Abbruchs der Friedensgespräche offenbar weiter Kontakt besteht. Der vom Verhandlungsort Islamabad abgereiste US-Präsident Vance sagte, dass ein Abkommen zwischen Washington und Teheran weiterhin möglich sei. Seine Äußerungen erfolgten wenige Stunden, nachdem die USA Maßnahmen ergriffen hatten, um Schiffe daran zu hindern, iranische Häfen in der Straße von Hormus zu betreten oder zu verlassen, also nach dem Iran ihrerseits die wichtige Schiffspassage zu sperren in dem Versuch, sie von einem iranisch kontrollierten Engpass in einen amerikanisch kontrollierten zu verwandeln.

Für Kauflaune an den Börsen sorgte zudem, dass sich die Lage bei den Ölpreisen trotz der Entwicklung um die Straße von Hormus wieder etwas beruhigt hat. Brent-Öl kostete am Dienstag im asiatischen Geschäft rund 98 Dollar. Das sind rund 5 Dollar weniger als am frühen Montag.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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