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Geändert am: 14.04.2026 09:03:39

Hoffnung auf Lösung im Iran-Konflikt: ATX mit höherem Start -- DAX eröffnet im Plus -- Asiens Börsen fester - Nikkei legt deutlich zu

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt präsentiert sich am Dienstag eine Spur höher.

So notiert der ATX im frühen Handel mit einem Aufschlag von 0,48 Prozent bei 5.825,49 Zählern.

Die Anleger setzen weiterhin auf eine diplomatische Lösung des Kriegs im Nahen Osten. "Wir wurden heute Morgen von den richtigen Leuten, den geeigneten Leuten, angerufen, und sie wollen ein Abkommen aushandeln", erklärte US-Präsident Donald Trump am Vorabend.

Positiv wird am Markt zur Kenntnis genommen, dass der Waffenstillstand weiter hält und von der US-Blockade der Straße von Hormus nur iranische Schiffe und Häfen betroffen sein sollen. Brent notiert am Morgen wieder unter 100 Dollar das Fass, ein weiteres positives Signal.

Derweil nimmt die Berichtssaison weiter an Fahrt auf. Nach Goldman Sachs am Vortag, legen nun JPMorgan, Wells Fargo und die Citigroup ihre Zahlen vor..

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt startet einen Erholungsversuch nach den gestrigen Abgaben.

Zum Sitzungsstart notiert der DAX 0,89 Prozent fester bei 23.953,93 Punkten.

Hoffnung auf eine Fortsetzung der US-iranischen Friedensgespräche dürfte am Dienstag am deutschen Aktienmarkt für einen positiven Handelsauftakt sorgen. Schon zu Wochenbeginn hatte der Leitindex seine Verluste deutlich eingegrenzt. Vorerst bleibt die Marke von 24.000 Punkten im Blickfeld, über der die Erholung in der Vorwoche Grenzen aufgezeigt bekam.

Nachdem die direkten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran am frühen Sonntagmorgen zunächst ohne Einigung zu Ende gegangen waren, soll Donald Trump nach bisher unbestätigten US-Medienberichten zu einer Fortsetzung der Verhandlungen bereit sein. Nach Darstellung des US-Präsidenten haben sich die Iraner schon am Vortag bei den Vereinigten Staaten gemeldet. Am Montag hatte seine Blockade der Strasse von Hormus begonnen.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich zum Wochenstart fester.

Der Dow Jones verabschiedete sich mit einem Plus von 0,63 Prozent bei 48.216,46 Punkten aus dem Handel.
Der NASDAQ Composite gewann daneben 1,23 Prozent auf 23.183,74 Zähler.

Die US-Börsen starteten zunächst verunsichert in die neue Handelswoche, nachdem am Wochenende die Verhandlungen über eine Beilegung des Iran-Konflikts ergebnislos abgebrochen wurden. US-Präsident Donald Trump bestätigte daraufhin, dass die USA die Strasse von Hormus wie angekündigt blockiert hätten. Der in der vergangenen Woche vereinbarte Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran gilt derweil noch, was den Verkaufsdruck am Aktienmarkt linderte. Zudem signalisierte Trump im Handelsverlauf, dass es eine Kontaktaufnahme von Seiten des Iran gegeben habe.

Nach dem Optimismus, den die Waffenruhe in der vergangenen Woche hervorgerufen habe, sei die Stimmung nun wieder umgeschlagen, kommentiert die Deutsche Bank dennoch. Der Wiederanstieg der Ölpreis habe Stagflationsängste wiederaufleben lassen, worauf Aktien- und Anleihekurse weltweit unter Druck geraten seien.

Am Dienstag dürften die Erzeugerpreise aus dem März Aufschluss darüber geben, inwieweit die stark gestiegenen Ölpreise die Inflation nach oben getrieben haben.

ASIEN

Anleger an den asiatischen Börsen zeigen sich am Dienstag in Kauflaune.

In Tokio notiert der Nikkei 225 stellenweise 2,43 Prozent fester bei 57.877,39 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland zeigt sich der Shanghai Composite unterdessen mit einem Plus von 0,68 Prozent auf 4.015,81 Zähler.

Aufwärts geht es auch in Hongkong: Der Hang Seng gewinnt zeitweise 0,63 Prozent auf 25.821,49 Einheiten.

Die Aktienmärkte in Ostasien folgen am Dienstag der festeren Vorgabe der Wall Street. Für Zuversicht sorgt, dass zwischen den Verhandlungsparteien USA und Iran trotz des Abbruchs der Friedensgespräche offenbar weiter Kontakt besteht. Der vom Verhandlungsort Islamabad abgereiste US-Präsident Vance sagte, dass ein Abkommen zwischen Washington und Teheran weiterhin möglich sei. Seine Äußerungen erfolgten wenige Stunden, nachdem die USA Maßnahmen ergriffen hatten, um Schiffe daran zu hindern, iranische Häfen in der Straße von Hormus zu betreten oder zu verlassen, also nach dem Iran ihrerseits die wichtige Schiffspassage zu sperren in dem Versuch, sie von einem iranisch kontrollierten Engpass in einen amerikanisch kontrollierten zu verwandeln.

Für Kauflaune an den Börsen sorgt vor allem, dass sich die Lage bei den Ölpreisen trotz der Entwicklung um die Straße von Hormus wieder etwas beruhigt hat. Brent-Öl kostet am Dienstag im asiatischen Geschäft rund 98 Dollar. Das sind rund 5 Dollar weniger als am frühen Montag.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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