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Geändert am: 14.07.2026 09:35:31
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ATX und DAX mit schwacher Tendenz -- Asiens Börsen mit Gewinnen
AUSTRIA
Der Wiener Aktienmarkt bewegt sich am Dienstag auf rotem Terrain.
Der ATX notierte zur Eröffnung 0,02 Prozent leichter bei 6.463,28 Punkten und rutscht anschließend tiefer ins Minus.
Die Wiener Börse zeigt sich am Dienstag mit moderaten Kursverlusten. Auch an anderen Börsen in Europa lassen sich Verluste in dieser Größenordnung beonbachten. Belastet wurde die Börsenstimmung von einem neuerlichen Anstieg der Rohölpreise. Auslöser war die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Wiederaufnahme der Seeblockade gegen iranische Häfen ansteuernde Schiffe. Zudem erklärte Trump, dass die USA fortan für die sichere Durchfahrt der Meerenge von Hormuz aus "Fairnessgründen" Einnahmen in Höhe von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchten.
DEUTSCHLAND
Am deutschen Aktienmarkt ergreifen Anleger die Flucht.
Der DAX bewegte sich zur Startglocke um 0,72 Prozent nach unten auf 24.932,62 Zähler. Auch im weiteren Verlauf gehte es abwärts.
Der auf den höchsten Stand seit einem Monat gestiegene Ölpreise drückt am Dienstag auf die Kurse am deutschen Aktienmarkt. Die Ankündigung einer Wiederaufnahme der Seeblockade gegen iranische Häfen ansteuernde Schiffe und einer Gebühr für die sichere Durchfahrt der Meerenge von Hormus durch US-Präsident Donald Trump trieb den Brent-Ölpreis über Nacht auf rund 85 US-Dollar nach oben. Der Broker IG berechnete den deutschen Leitindex DAX am frühen Morgen 0,6 Prozent niedriger auf knapp 25.000 Zähler. Damit verbleibt das Börsenbarometer in der jüngsten Handelsspanne, die von etwa 24.800 bis knapp 25.300 Punkten reicht. Bereits am Vortag hatte der Dax sich trotz des Krieges in Nahost robust präsentiert. Die Finanzmärkte seien zuletzt von der Einschätzung "fragiler Arbeitsbeziehungen" zwischen den USA und dem Iran zu einer "heiklen Konfrontation mit wenig Aussichten auf einen Kompromiss" umgeschwenkt, schrieb Marktexperte Stephen Innes. Der Ölpreis preise folglich eine geopolitische Risikoprämie ein.
WALL STREET
Die US-Börsen präsentierten sich zum Wochenstart mit negativer Tendenz.
So gewann der Dow Jones Industrial zu Beginn noch, fiel im Verlauf aber knapp unter die Nulllinie. Er verabschiedete sich mit einem Minus von 0,26 Prozent bei 52.498,82 Punkten in den Feierabend.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite gab zur Eröffnung unterdessen deutlich nach und verlor in der Folge weiter an Boden. Hier stand am Ende ein Abschlag von 1,55 Prozent auf 25.873,18 Zähler an der Kurstafel.
Die US-Aktienmärkte haben am Montag aufgrund weiter zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran nachgegeben. Technologiewerte standen angesichts enormer Kursgewinne infolge der KI-Euphorie besonders unter Druck.
>Nach neuen US-Angriffen auf den Iran kündigte US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe an, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Zugleich drohte er, dass die USA fortan für die sichere Fahrt durch die Straße von Hormus Einnahmen von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Das US-Militär hatte in der Nacht auf Montag den Iran erneut attackiert, nachdem bereits am Wochenende Angriffe erfolgt waren.
ASIEN
Die Börsen in Asien weisen am Dienstag grüne Vorzeichen aus.
In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich mit einem Gewinn von 0,74 Prozent bei 67.743,50 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite um 1,36 Prozent auf 3.967,13 Punkte.
In Hongkong klettert der Hang Seng um 0,83 Prozent auf 24.415,45 Indexpunkte.
An den ostasiatischen Börsen geht es im Handelsverlauf am Dienstag nach anfänglichen Abgaben nach oben.
Während an der technologielastigen Börse in Seoul nach dem Höhenflug sein Jahresbeginn auch Gewinnmitnahmen eine Rolle spielen dürften, belasteten zunächst in der Breite vor allem die nach oben geschossenen Ölpreise, nachdem sich die USA und der Iran im Nahost-Konflikt wieder mit gegenseitigen Angriffen überziehen. Die Lage in der unter anderem für Öltransporte so wichtigen Strasse von Hormus ist weiter unklar. Während der Iran sie für nicht passierbar erklärt hat, behaupten die USA, sie sei durchfahrbar, es werde aber eine neue Seeblockade gegen den Iran geben. Zugleich kündigte US-Präsident Trump an, künftig eine Art Schutzgebühr für die Passage von 20 Prozent des Frachtwertes zu verlangen. Gleichzeitig schürten erneute US-Militärschläge gegen den Iran die Angst vor Störungen der weltweiten Rohölversorgung.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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| 14.07.26 | AngioDynamics Inc. / Quartalszahlen |
| 14.07.26 | AQ Group AB Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
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| 14.07.26 | Imports (YoY) |
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