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Geändert am: 15.05.2026 16:09:36

Enttäuschung nach Trump-Xi-Gipfel: Dow schwächer -- ATX deutlich schwächer -- DAX fällt unter 24.000 Punkte -- Asiens Börsen schließen tiefer

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt präsentiert sich am Freitag deutlich schwächer.

Der ATX verlor kurz nach Handelsstart 0,97 Prozent auf 5.864,23 Punkte. Auch im Anschluss verbleibt er klar im Minus.

Nach dem jüngsten Erholungsversuch hat der Wiener Aktienmarkt am Freitag wieder nachgegeben. Mit dem Ende des Besuchs des US-Präsidenten Donald Trump in China machte sich an den europäischen Börsen Ernüchterung breit, wodurch die Anleger vor dem Wochenende in Deckung blieben.

Die Treffen zwischen Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten, soweit bisher bekannt, weder mit Blick auf Handelsfragen noch auf die verfahrene Situation im Nahen Osten Durchbrüche gebracht. Die Straße von Hormuz bleibt somit faktisch geschlossen und angesichts steigender Ölpreise gingen am Markt wieder Inflations- und Zinssorgen um.

Trump sprach zum Abschluss der Reise von "fantastischen Handelsdeals", jedoch ohne ins Detail zu gehen. Stephen Innes von SPI Asset Management zufolge werden die Vorschusslorbeeren des Treffens zwischen den Präsidenten Chinas und der USA nun wieder eingesammelt. Es habe die Lage vielleicht etwas entspannt, aber die "strukturelle Rivalität" sei ungebrochen.

Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen daneben auf Aussagen des US-Präsidenten Trump, die den Schwung aus den Märkten genommen hätten. Trump sagte gegenüber dem Sender Fox News, die USA bräuchten die Straße von Hormuz "überhaupt nicht" offen.

Unternehmensseitig blieb die Nachrichtenlage vor dem Wochenende ruhig.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Freitag tiefrot.

Der DAX eröffnete mit einem Verlust von 0,93 Prozent bei 24.229,29 Punkten und vergrößert diesen im weiteren Handelsverlauf noch deutlich. Dabei wird sogar die psychologisch wichtige 24.000-Punkte-Marke unterschritten.

Inflations- und Zinssorgen trüben vor dem Wochenende die Stimmung unter den Anlegern und drücken die Indizes am deutschen Aktienmarkt deutlich nach unten. Eine Lösung im Iran-Krieg lässt auf sich warten, weshalb die Ölpreise auf hohem Niveau bleiben. Im Technologiesektor kam es zu Gewinnmitnahmen, im sehr schwachen Rohstoffsektor standen Edel- und Industriemetalle unter Druck. Letztlich hatten sich die Anleger wohl auch von dem Treffen zwischen dem chinesischen Staatschef Xi Jinping und dem US-Präsidenten Donald Trump in Peking mehr erwartet.

WALL STREET

Die US-Börsen geben am Freitag nach.

So eröffnete der Dow Jones Industrial 0,27 Prozent leichter bei 49.930,26 Punkten und rutscht im Anschluß noch tiefer in die Verlustzone.
Auch der NASDAQ Composite steht zeitweise deutlich auf rotem Terrain, nachdem er schon zum Start 1,30 Prozent auf 26.288,92 Zähler verloren hatte.

Das mit Spannung erwartete Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping hat nicht den erhofften Durchbruch gebracht. Zu den Themen Iran-Krieg, technologische Vorherrschaft und Taiwan habe es keine Fortschritte gegeben, so UBS-Volkswirt Paul Donovan. Auch zur Straße von Hormus zeichnet sich weiterhin keine Lösung ab. Die Ölpreise quittieren dies mit einem kräftigen Plus.

Dazu kommen die kräftig steigenden Renditen an den Anleihemärkten. Auslöser sind die jüngsten Preisdaten, die eine noch höhere Inflation zeigen als ohnehin wegen des Energiepreisschocks in Folge des Iran-Kriegs schon erwartet. In den USA waren zuletzt die Verbraucher-, Erzeuger- und Importpreise höher als prognostiziert ausgefallen. Dies schürt weitere Spekulationen um mögliche Zinserhöhungen.

ASIEN

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Freitag tiefer.

In Tokio verlor der Nikkei 225 1,99 Prozent auf 61.409,29 Zähler.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite daneben 1,02 Prozent auf 4.135,39 Punkte.

In Hongkong zeigte sich der Hang Seng 1,62 Prozent schwächer bei 25.962,73 Punkten.

Ernüchterung über den US-chinesischen Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Gegenpart Xi Jinping ließen die Aktien an den asiatischen Märkten am Freitag nach unten abdrehen. Im Verlauf schon gesehene Aufschläge gingen wieder verloren.

Bislang scheine der Gipfel in vielen Fragen keine bedeutenden Durchbrüche erzielt zu haben. Der Markt wisse nicht so recht, was von dem Gipfel zu halten sei, sagte ein Händler. Zu bedenken sei außerdem, dass viele Ankündigungen früherer Treffen nie umgesetzt worden seien, daher vertraue der Markt mündlichen Verlautbarungen kaum.

Trump erklärte derweil, dass die USA die Wiedereröffnung der Strasse von Hormus nicht benötigten, worauf die Ölpreise leicht anziehen. Zudem erklärten US-Vertreter, dass sich die Gespräche mit China nicht auf Exportkontrollen für Halbleiter konzentrierten. Diese Aussagen dämpften Hoffnungen auf höhere Chipverkäufe in die Volksrepublik. Zudem offenbarten die Gespräche zur Taiwan-Frage keine erkennbaren Fortschritte, sondern eher wachsende Spannungen.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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