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Geändert am: 15.12.2025 22:13:37

US-Börsen zum Hanelsende im Minus -- ATX schließt stärker -- DAX beendet Handel leicht im Plus -- Asiens Börsen letztlich mit Verlusten

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt bewegte sich am Montag kräftig im Plus.

Der ATX notierte zum Handelsstart etwas höher und zeigte sich im weiteren Verlauf noch deutlicher auf grünem Terrain. Sein Schlussstand: 5.171,05 Punkte (+1,33 Prozent).

Die Wiener Börse verbuchte am Montag Gewinne. Auch das europäische Umfeld tendierte mit Aufschlägen. In der neuen Börsenwoche dürften sich die Anleger auf den US-Arbeitsmarktbericht fokussieren, der am Dienstag für Oktober und November nachgeholt wird. Neben dem Eindämmen der Inflation ist die Vollbeschäftigung das zweite entscheidende Ziel der amerikanischen Notenbank. "Klare Signale gab es zuletzt nicht", schrieben Analysten der deutschen Landesbank Helaba. Sollte der Arbeitsmarkt in einer weitgehend soliden Verfassung sein, dürfte die Zinssenkungsfantasie einen Dämpfer erhalten, hieß es weiter.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt wurden am Montag wieder etwas mutiger.

Der DAX eröffnete die Sitzung moderat höher und bewegte sich zunächst auch anschließend im Plus. Dann fiel er jedoch kurzzeitig an die Nulllinie zurück, bevor er zuletzt wieder knappe Gewinne verbuchen konnte. Er beendete den Handel 0,18 Prozent stärker bei 24'229,91 Punkten.

Marktexperte Andreas Lipkow sprach von einem sehr ausgedünnten Handel, der die abwartende Haltung vieler Anleger reflektiere. Es werde keinen Freifahrtschein für den DAX zum Erreichen des bisherigen Rekordkursniveaus geben, denn die Verkaufsneigung jenseits der Marke von 24.400 Punkten sei zu groß. Zudem sei das weitere Kurspotential durch die mäßigen Gewinnaussichten der Unternehmen im Jahr 2026 gedeckelt. "Solange sich keine erkennbaren auffallenden Konjunkturindikationen zeigen, werden die Investoren weiterhin sehr selektiv am Gesamtmarkt vorgehen", glaubt Lipkow.

In der neuen Börsenwoche dürften sich die Anleger auf den US-Arbeitsmarktbericht fokussieren, der am Dienstag für Oktober und November nachgeholt wird. Wegen des wochenlangen Regierungsstillstands hatte die US-Notenbank Fed zuletzt im Dunkeln getappt, was die Situation am Jobmarkt betrifft. Neben dem Eindämmen der Inflation ist die Vollbeschäftigung das zweite entscheidende Ziel der amerikanischen Währungshüter.

WALL STREET

Die US-Börsen beendeten den Montagshandel mit unterschiedlich hohen Verlusten.

Der Dow Jones schloss bei 48.416,56 Punkten um nur 0,09 Prozent leichter. Zum Start hatte er noch leicht zulegen können, war dann jedoch schon bald auf die Nulllinie zurückgefallen und konnte sich im weiteren Handelsverlauf nicht mehr von ihr lösen.
Der NASDAQ Composite beendete den Handel daneben um 0,59 Prozent tiefer bei 23.057,41 Zählern. Er hatte anfangs klar im Plus eröffnet, fiel jedoch schon kurze Zeit später auf rotes Terrain zurück.

Nach dem sehr schwachen Vorwochenschluss zeigte sich der US-Aktienmarkt am Montag ebenfalls ohne Schwung. Vor dem Wochenende hatten vor allem KI-Werte geschwächelt, nachdem wieder Sorgen über die teils immer noch sehr hohen Aktienbewertungen in dem Sektor aufgekommen waren. In diesem Umfeld machten weiterhin nicht wenige Investoren so kurz vor dem Jahreswechsel weiter Kasse.

In den kommenden Tagen könnten dann Konjunkturdaten die Richtung vorgeben. So stehen am Dienstag Arbeitsmarktzahlen der US-Regierung für gleich zwei Monate - den Oktober und den November - auf der Agenda. Deren Vorlage hatte sich wegen des wochenlangen Regierungsstillstands infolge eines Haushaltsstreits verzögert.

ASIEN

Die Börsen in Fernost zeigten sich am Montag von ihrer schwächeren Seite.

In Tokio verlor der japanische Leitindex Nikkei 225 letztlich 1,31 Prozent auf 50.168,11 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland sank der Shanghai Composite um 0,55 Prozent auf 3.867,92 Zähler.

In Hongkong ging es ebenso abwärts: Der Hang Seng notierte 1,34 Prozent tiefer bei 25.628,88 Einheiten.

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montag tiefrot und folgten damit den negativen US-Vorgaben. Die globalen Vorbehalte gegenüber Technologieaktien waren auch in Asien mit fallenden Kursen spürbar. Den jüngsten Belastungsfaktor lieferte Broadcom, der US-Halbleiterkonzern hat mit seinem Ausblick nicht überzeugt. Insbesondere die steigenden Ausgaben für KI stoßen am Markt auf eine wachsende Skepsis. Dazu gesellen sich schwache Konjunkturdaten in China.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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