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Geändert am: 16.01.2026 22:05:19

Wenig Bewegung zum Wochenausklang: US-Börsen schließen knapp unter Nulllinie -- ATX letztlich stabil -- DAX geht schwächer ins Wochenende -- Asiens Börsen schlussendlich in Rot

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt bewegte sich am Freitag letztlich seitwärts.

So eröffnete der ATX wenig verändert und fiel anschließend in die Verlustzone. Nach einem kurzen Ausreißer in die Gewinnzone rutschte der Leitindex tiefer ins Minus. Kurz vor Handelsschluss holte er kräftig auf und beendete den Tag nahe der Nulllinie. Sein Schlusstand: 5.470,33 Punkte (-0,01 Prozent).

Der weltpolitische Blick richtete sich in Richtung Iran. Nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran verstärkten die USA Medienberichten zufolge ihre militärische Präsenz in Nahost. Mittlerweile dürften der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Nahost-Region sein. Das berichteten unter anderem die "New York Times" und das Portal "Axios".

Die Bundesregierung stellte heute in Wien ihr Milliardenpaket für die heimische Industrie vor. Zur Stärkung des Standorts Österreich soll der schwächelnden Industrie mit einem Investitionspaket unter die Arme gegriffen werden. Kern der Strategie sind neben einem staatlich subventionierten Industriestrompreis auch Investitionen in neun Schlüsseltechnologien.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Freitag im Konsolidierungsmodus.

So startete der DAX kaum verändert, rutschte aber im weiteren Verlauf in rotes Terrain. Dort verabschiedet er sich 0,22 Prozent leichter bei 25.297,13 Indexpunkten ins Wochenende.

Nach dem starken Jahresstart am deutschen Aktienmarkt warteten Anleger zum Wochenausklang weiter auf Impulse. Am Dienstag hatte der DAX mit 25.507 Punkten einen Höchststand erreicht und damit an den Schlussspurt 2025 angeknüpft. Seither fehlt aber die Kraft, die Zeichen stehen auf Konsolidierung.

Wenngleich Investoren erst einmal Luft holen, bedeute dies keinen Stimmungsumschwung. So trieb zuletzt vor allem die Aussicht auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft den heimischen Aktienmarkt an. Hinzu kommen der weiter ungebremste Ausbau von KI-Kapazitäten weltweit sowie die Rüstungsinvestitionen rund um den Globus. Zugleich nehmen noch Trends wie Robotik und perspektivisch auch die Weltraumwirtschaft Fahrt auf.

"Jetzt will jeder mitmischen - und es spricht sich erst langsam herum, dass das Gewinnwachstum 2026 im DAX mit 15 Prozent sogar über dem des S&P-500-Index liegen dürfte", erklärte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst bei der Consorsbank, in seinem Morgenkommentar. "Das Blatt hat sich gewendet: Internationale Investoren setzen - wie schon im Frühjahr 2025 - darauf, dass die deutsche Volkswirtschaft erwacht."

Für eine gewisse Vorsicht sorgte gleichzeitig weiterhin die unklare Lage im Iran. Die USA drohten dem Regime wegen der brutalen Niederschlagung der Massenproteste erneut mit einem militärischen Eingreifen. Eine Auseinandersetzung könnte die Ölpreise hochtreiben.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich zum Ende des Freitagshandels ein klein wenig tiefer.

Der Dow Jones ging bei 49.359,33 Punkten um 0,17 Prozent schwächer ins Wochenende. Er hatte zum Start nur knapp über seinem Vortagesschluss notiert und war dann auch im weiteren Verlauf um die Nulllinie geschwankt. Erst kurz vor Handelsende wurde das Minus ein klein wenig deutlicher.
Der NASDAQ Composite beendete den Handelstag mit einem minimalen Verlust von 0,06 Prozent auf 23.515,39 Zähler. Eröffnet hatte er noch klar im Plus, musste dann jedoch schon kurz darauf die Gewinne abgeben und pendelte dann nur noch in einer engen Range um seinen Vortagesschluss.

Zum Wochenausklang präsentieren sich die US-Börsen ohne große Veränderungen. Die Anleger hielten sich zurück - wohl auch, da am Montag aufgrund des Feiertages "Martin Luther King Day" die Börsen geschlossen bleiben. Leicht stützend wirkten weiterhin die Zahlen und der Ausblick des taiwanischen Chipauftragsfertigers TSMC. Die optimistischen Erwartungen des Unternehmens hatten die Furcht vor einer KI-Blase zerstreut.

Etwas gebremst wurden die Kurse von der geopolitischen Lage. Zwar hatte die Aussage von US-Präsident Trump, dass die Spannungen im Iran nachließen, die Anleger an den Aktienmärkten etwas beruhigt, doch der Konflikt um Grönland ist weiterhin noch nicht gelöst. Einige Nato-Mitglieder haben Soldaten auf die zu Dänemark gehörende Insel entsandt, auf die Trump Anspruch erhebt. Der US-Präsident argumentiert, dass die USA aus Gründen der nationalen Sicherheit Grönland kontrollieren müssten, weil es andernfalls China oder Russland täten.

ASIEN

Die Börsen in Fernost wiesen am Freitag rote Vorzeichen aus.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Verlust von 0,32 Prozent bei 53.936,17 Punkten. Der Yen legt gegenüber anderen G-10- und asiatischen Währungen zu, nachdem die japanische Finanzministerin Katayama die Möglichkeit von Interventionen am Devisenmarkt zum Stützen des Yen thematisiert hat.

Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite letztlich 0,26 Prozent auf 4.101,91 Zähler nach.

In Hongkong verlor der Hang Seng zum Handelsende 0,29 Prozent auf 26.844,96 Einheiten.

An den chinesischen Börsen warten die Anleger auf neue Daten zum Wirtschaftswachstum, die am Montag auf der Agenda stehen.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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