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Geändert am: 16.12.2025 22:02:55

Wichtige US-Daten im Fokus: ATX-Anleger letztlich zurückhaltend -- DAX schließt auf rotem Terrain -- US-Handel endet uneinheitlich -- Asiens Börsen beenden Handel schwächer

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag letztlich mit marginalen Aufschlägen.

Der ATX markierte seinen Erstkurs bei 5.171,05 Punkten und rutschte zunächst ins Minus, bevor er sich zeitweise berappelte und die Gewinnzone erobern konnte. Zuletzt fiel er jedoch wieder an die Nulllinie zurück und beendete den Handel minimale 0,04 Prozent fester bei 5.173,28 Punkten.

Am Wiener Aktienmarkt haben die Kurse kaum auf den lange erwarteten US-Arbeitsmarktbericht reagiert. Zuvor waren bereits moderate Gewinne aus dem Vormittagshandel samt einem neuerlichen Rekordhoch weitgehend abgebröckelt.

Im Fokus stand der wegen des US-Shutdowns mit Verspätung veröffentlichte Arbeitsmarktbericht für den November, bei dem die Beschäftigungszahlen für den Oktober mitveröffentlicht wurden. Während die Beschäftigtenzahl in den USA im November stärker als erwartet gestiegen ist, sank sie im Oktober überraschend stark. Die Arbeitslosenquote lag unterdessen im November bei 4,6 Prozent, während Ökonomen mit 4,5 Prozent gerechnet hatten. Das Lohnwachstum fiel moderater aus als prognostiziert.

Während der Beschäftigungsrückgang im Oktober die Zinssenkung der Fed in der Vorwoche als gerechtfertigt erscheinen lasse, sei die Arbeitslosenquote ungeachtet des Anstiegs auf einem im historischen Vergleich niedrigen Niveau, hieß es in einer ersten Einschätzung der Helaba. Die bereits ausgeprägten Zinssenkungserwartungen bezüglich der Fed würden laut Helaba präsent bleiben.

Weiter im Blick standen zudem die jüngsten Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine um ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj soll seine Bereitschaft signalisiert haben, auf einen NATO-Beitritt zu verzichten. Alle beteiligten Seiten werteten die Gespräche in Berlin als Fortschritt.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt agierten am Dienstag wieder vorsichtiger.

Der DAX verlor zum Auftakt moderat und blieb im Verlauf auf rotem Terrain. Er beendete die Sitzung 0,63 Prozent im Minus bei 24.076,87 Punkten.

Nach der Erholung zum Wochenstart hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag wieder etwas nachgegeben. Die US-Arbeitsmarktdaten am frühen Nachmittag hinterließen kaum Spuren. Vor allem grosse Investoren dürften ihre Bücher für dieses Jahr schon geschlossen haben oder so langsam schließen.

Mit Blick auf die Arbeitsmarktberichte der US-Regierung für Oktober und November, die wegen eines wochenlangen Stillstandes der Regierungsgeschäfte infolge von Haushaltsstreitigkeiten erst jetzt veröffentlicht wurden, konstatierte Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba eine durchwachsene Entwicklung. "Beschäftigungsrückgang im Oktober überrascht, solide im November." Die Zinssenkung der Fed in der Vorwoche erscheine gerechtfertigt, so Umlauf. Derweil liegt die Arbeitslosenquote ungeachtet des Anstiegs auf einem im historischen Vergleich niedrigen Niveau. Alles in allem gehe er aber davon aus, dass die bereits ausgeprägten Erwartungen weiterer Zinssenkungen durch die Fed präsent bleiben.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich im Handel uneinheitlich.

Der Dow Jones fuhr Verluste ein und ging 0,62 Prozent tiefer bei 48.114,26 Punkten in den Feierabend.
Der NASDAQ Composite schaffte es es im späten Verlauf unterdessen auf grünes Terrain und ging mit einem Plus von 0,23 Prozent bei 23.111,46 Zählern in den Feierabend.

Die wegen des teilweisen Regierungsstillstands (Shutdowns) verzögert vorgelegten Arbeitsmarktdaten für Oktober und November sowie die ebenfalls verzögerten Einzelhandelsdaten waren durchwachsen ausgefallen. An den laut Helaba-Analyst Ralf Umlauf "bereits ausgeprägten Zinssenkungserwartungen" dürfte dies aber insgesamt nichts ändern.

"Beschäftigungsrückgang im Oktober überrascht, solide im November", kommentierte Umlauf. Vor allem die Beschäftigungslage im Oktober, die einen deutlichen Stellenabbau zeigte, lasse die Zinssenkung der US-Notenbank Fed in der vergangenen Woche gerechtfertigt erscheinen. "Derweil liegt die Arbeitslosenquote ungeachtet des Anstiegs auf einem im historischen Vergleich niedrigen Niveau." Am vergangenen Mittwoch hatte die Fed trotz der unklaren Datenlage den Leitzins gesenkt, und dies - trotz hartnäckig hoher Inflation - mit Signalen einer Abkühlung am Jobmarkt begründet.

Mit Blick auf die Einzelhandelsumsätze in der weltgrössten Volkswirtschaft wurde im Oktober eine Stagnation verzeichnet, während Volkswirte ein kleines Plus erwartet hatten.

ASIEN

Die Börsen in Fernost gaben am Dienstag erneut nach.

In Tokio verlor der japanische Leitindex Nikkei 225 am Dienstag 1,56 Prozent und schloss bei 49.383,29 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland ging es ebenfalls weiter abwärts: Der Shanghai Composite verlor 1,11 Prozent auf 3.824,81 Zähler.

Verluste wurden auch aus Hongkong gemeldet, wo es für den Hang Seng 1,54 Prozent auf 25.235,41 Punkte nach unten ging.

An den Börsen in Asien ging es damit den zweiten Tag in Folge steil bergab. Erneut machten Sorgen über das Platzen einer möglichen Technologieblase im KI-Bereich die Runde. Daher verzeichneten Technologiewerte und technologielastige Indizes besonders hohe Abschläge. Händler sprachen von einer Rotation aus Technologiewerten, aber auch aus Aktien ganz allgemein. Zudem sorgten sich Anleger über die Verfassung des US-Arbeitsmarktes, denn es werden am Nachmittag Daten aus dem November in den USA nachgereicht. Während sich die Diskussionen in den USA über die Anzahl weiterer Zinssenkungen drehen, befürchten Anleger in Japan dagegen Zinserhöhungen - auf alle Fälle aber eine falkenhafte Tonlage. In Japan rechnen Händler mit einer Zinserhöhung am Freitag.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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