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Geändert am: 17.03.2026 16:24:04

Anleger ignorieren Ölpreisanstieg: ATX mit Gewinnen -- DAX legt zu -- Dow fester -- Asiens Börsen mehrheitlich etwas schwächer

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt gewinnt am Dienstag.

Der ATX markierte seinen Erstkurs bei 5.299,09 Punkten und legt im Handelsverlauf zu.

Europas wichtigste Börsen bewegten sich größtenteils im Gewinnbereich. Weiterhin dreht sich alles um den Krieg der USA und Israels gegen den Iran und die damit verbundenen Ölpreise.

Das Thema Iran-Krieg und die damit zusammenhängenden hohen Energiepreise bleiben das bestimmende Thema und noch ist kein Ende dieser Phase in Sicht, so die Experten der Helaba. Die Bewegungen am Ölmarkt seien bisher in dieser Woche insgesamt gering gewesen, was für etwas Beruhigung gesorgt habe, kommentierten die Strategen der Deutschen Bank. Nach dem Rückgang zum Wochenanfang legten die Ölpreise am Dienstag wieder zu. Grund ist die Angst vor Lieferausfällen, da die Straße von Hormuz weiterhin nicht passiert werden kann.

Der internationale Blick ist bereits auf die großen Zentralbanken gerichtet. So entscheidet die US-Notenbank Fed am Mittwoch über ihren Leitzins, die EZB am Donnerstag, und auch in Großbritannien und Japan wird in dieser Woche über die Leitzinsen entschieden. Am Markt gilt es als ausgemacht, dass die amerikanischen Währungshüter den Leitzins auf ihrer morgigen Sitzung nicht ändern werden.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt knüpft an seine Erholungsgewinne vom Wochenauftakt an.

Der DAX rutschte zum Auftakt 0,27 Prozent auf 23.500,34 Punkte ins Minus, später schaffte er es deutlich in die Gewinnzone.

Die erneut leicht gestiegenen Ölpreises bleiben aber weiter im Fokus, auch wenn sich die meisten Anleger mit Blick auf die Handelsumsätze "offensichtlich dazu entschieden haben, die aktuelle Krise ohne große Handelstätigkeit auszusitzen", wie Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners sagte.

Am zwölften Handelstag, seit die USA und Israel den Militärschlag gegen den Iran gestartet haben, scheinen die Hoffnungen auf ein rasches Ende des Kriegs immer noch recht hoch zu sein. Ein länger andauernder Konflikt würde vor allem Europa und Asien wegen ihrer deutlich höheren Importabhängigkeit für Öl und Gas treffen. Die USA sind dagegen weitgehend autark.

Zunehmend in den Blick rücken zudem die großen Zentralbanken, denn am Mittwoch entscheidet die US-Notenbank Fed über ihren Leitzins und am Donnerstag die EZB. Spontane Zinsveränderungen werden zwar als unwahrscheinlich angesehen, doch erhoffe man sich "von den schriftlichen Statements oder zumindest von den Fragerunden mehr Einblicke, ob die Erwartung steigender Leitzinsen in der Eurozone und ausbleibender Zinssenkungen in den USA richtig ist", sagte Altmann.

Auch ohne den Iran-Krieg agiere die Fed bereits seit längerem im Spannungsfeld zwischen einer hartnäckigen Inflation und einem schwächelndem Arbeitsmarkt, gab DZ-Bank-Analyst Christian Lenk zu bedenken. Die Auswirkungen des Krieges dürften das Dilemma allerdings noch verschärfen.

WALL STREET

An den US-Börsen greifen die Anleger am Dienstag zu.

Der Dow Jones eröffnet die Sitzung mit einem Gewinn von 0,3 Prozent bei 47.085,53 Punkten und baut diesen im weiteren Verlauf noch aus.
Auch der NASDAQ Composite steht zeitweise klar auf grünem terrian, nachdem er zum Start bereits um 0,37 Prozent auf 22.458,03 Zähler gestiegen war.

Der Wiederanstieg der Ölpreise belastet zunächst nicht, zumal diese von ihren Tageshochs etwas zurückkommen. Hier dürfte auch ein Gewöhnungseffekt im Spiel sein. Der Appell von US-Präsident Trump an die Verbündeten, die Straße von Hormus mitzusichern, stieß auf taube Ohren.

Zum anderen beginnt die US-Notenbank am Berichtstag ihre zweitägigen Beratungen, die am Mittwoch mit der Verkündung der Zinsentscheidung enden. Eine Zinsänderung wird allgemein nicht erwartet. Zuletzt wurden aber Zinssenkungshoffnungen immer mehr ausgepreist angesichts der Gefahr einer wieder anziehenden Inflation vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Energiepreise.

Die US-Notenbank gerät damit in ein Dilemma, denn auf schwache Konjunkturdaten müsste sie eigentlich mit einer lockeren Geldpolitik reagieren. Der Fokus der Marktteilnehmer dürfte vor allem auf dem Ausblick liegen und auf Aussagen der Notenbanker dazu, wie stark sie die Gefahr eines Inflationsanstiegs bewerten.

ASIEN

Die Börsen in Fernost zeigten sich am Dienstag mehrheitlich tiefer.

In Tokio verlor der Nikkei 225 am zweiten Handelstag der Woche und schloss 0,09 Prozent tiefer bei 53.700,39 Punkten.

Verluste wurden unterdessen ebenfalls vom chinesischen Festland gemeldet: Der Shanghai Composite verlor 0,85 Prozent auf 4.049,91 Stellen.

In Hongkong zeigte sich der Markt daneben von seiner freundlichen Seite: Anleger schoben den Hang Seng 0,24 Prozent auf 25.895,94 Punkte nach oben.

Die Aktienmärkte in Ostasien haben am Dienstag nach der positiven Vorgabe der Wall Street vom Vortag zunächst überwiegend freundlich tendiert. Allerdings kamen die Indizes im Späthandel deutlich von ihren Hochs zurück, und rutschten sogar ins Minus, nachdem die Ölpreise wieder etwas Fahrt nach oben aufnahmen - vor dem Hintergrund eines iranischen Angriffs auf Energieinfrastruktur in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Weiterhin gelangen fast keine Öltransporte durch die von Iran kontrollierte und abgeriegelte Straße von Hormus. Zudem handelte sich US-Präsident Trump bei seiner Aufforderung an diverse Staaten, sich an Schiffseskorten zu beteiligen, nur Absagen ein. Insbesondere viele ostasiatische Staaten beziehen ihr Öl über diese Schiffsroute.

Dazu könnte sich an den Börsen im späten Geschäft auch mehr Zurückhaltung wegen der rund um den Globus anstehenden Notenbanksitzungen im weiteren Wochenverlauf breitgemacht haben. Bei den Zentralbanken weltweit findet derzeit ein Umdenken bei den Zinsen statt, nachdem der Konflikt im Nahen Osten die Energiepreise massiv in die Höhe getrieben hat. Höhere Energiepreise dürften global steigende Inflationsraten zur Folge haben.

Die Reserve Bank of Australia machte den Anfang. Sie erhöhte angesichts der weiter zu hohen Inflation die Zinsen zum zweiten Mal in diesem Jahr - auf 4,10 von 3,85 Prozent. Die Entscheidung fiel aber knapp aus. Die Zentralbank verwies auf steigende Treibstoffkosten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt, die ein zentrales Aufwärtsrisiko für die Inflation darstellten und bekräftigte die Erwartung, dass die Geldpolitik restriktiv bleiben könnte.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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