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Geändert am: 19.02.2026 10:49:49

ATX schwächer -- DAX leichter -- Nikkei am Donnerstag letztlich in Grün - Chinas Börsen ruhen

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt befindet sich am Donnerstag auf rotem Terrain.

Der ATX startete die Sitzung 0,51 Prozent tiefer und notierte bei 5.791,20 Zählern. Auch im weiteren Verlauf zeigt sich der Index zwischenzeitlich schwächer.

Nach den kräftigen Vortagesgewinnen kommt der Wiener Aktienmarkt am Donnerstag wieder etwas zurück. Das europäische Umfeld befindet sich ebenfalls im Minus.

In den vergangenen Tagen habe sich an den Aktienmärkten etwas mehr Zuversicht durchgesetzt, erklären die Marktbeobachter der Helaba in ihrem Tagesausblick. Während von Konjunkturdaten keine starken Impulse zu erwarten seien, sollten die in Genf geführten Gespräche zu den Themen Iran und Ukraine-Krieg im Blick behalten werden.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt halten sich am Donnerstag zurück.

Der DAX startete mit einem Minus von 0,32 Prozent bei 25.198,38 Punkten in den Handel und bleibt auch im Anschluss in der Verlustzone.

Mit in der Spitze 25.315 Punkten hatte der DAX tags zuvor wieder einen Höchststand seit Mitte Januar erreicht. Damit liess er zugleich die Tür für die Rückkehr an sein Rekordhoch bei gut 25.507 Punkten offen, das ebenfalls aus diesem Jahr stammt. Erst unter der Marke von 25.000 Punkten würde sich diese Tür zunächst wieder schliessen.

Die wichtigsten US-Indizes zeigten sich am Mittwoch erholt. Ihr Niveau zum europäischen Handelsende konnten sie aber nicht ganz halten. Dies lag vor allem daran, dass die US-Notenbank im Protokoll ihrer jüngsten Sitzung die Risiken betonte, die von einer zu hohen Inflation ausgehen können.

WALL STREET

Anleger an den US-Börsen griffen am Mittwoch wieder zu.

Der Dow Jones konnte sein anfänglich kleines Plus im weiteren Verlauf vergrößern und schloss 0,26 Prozent höher bei 49.662,66 Punkten.
Auch der NASDAQ Composite verbesserte sich nach einer positiven Eröffnung weiter und beendete die Sitzung mit einem Zuwachs um 0,78 Prozent auf 22.753,63 Zähler.

Nachdem die großen Indizes S&P 500 und NASDAQ 100 am Vortag auf mehrmonatige Tiefstände gefallen waren, kamen Schnäppchenjäger an den Markt.

Beobachter blieben gleichwohl vorsichtig. Denn die Sorgen über belastende Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Geschäftsmodelle von Unternehmen und ganzen Branchen lasteten zuletzt auf den Kursen. "Die Aktienmärkte scheinen die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen angesichts der durch KI verursachten Umbrüche auf die Probe zu stellen", schrieb Axel Botte, Chefstratege des Investmenthauses Ostrum Asset Management. Die Risikoscheu nehme zu, die Märkte reagierten wie so oft reflexartig auf Abwärtsrisiken für die Aktienkurse und wendeten sich weniger riskanten Anlagen zu.

Die US-Notenbank Fed betonte im Protokoll ihrer Sitzung von Ende Januar die inflationären Risiken. Einige Notenbanker hätten bei dem Treffen darauf hingewiesen, dass die Fed die Leitzinsen erhöhen könnte, sollte die Inflation über den Erwartungen der Fed liegen.

ASIEN

Der japanische Aktienmarkt legte auch am Donnerstag zu.

In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 0,57 Prozent fester bei 57.467,83 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland blieb der Shanghai Composite am Donnerstag aufgrund des chinesischen Neujahrsfest weiterhin geschlossen. Er schloss zuletzt mit einem Minus von 1,26 Prozent bei 4.082,07 Zählern.

Der Hang Seng ging unterdessen 0,52 Prozent stärker bei 26.705,94 Punkten aus dem Handel. Auch hier fand am Donnerstag feiertagsbedingt kein Handel statt.

An den Börsen in Ostasien und Australien dominierten am Donnerstag positive Vorzeichen. Angeführt wurden die Märkte der Region von den Technologiewerten, die wiederum die Erholung ihrer US-Pendants nachvollziehen. Die Börsen in Seoul und Sydney stiegen auf Rekordhochs. In Hongkong und Festlandchina ruhte der Handel derweil noch wegen der Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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