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Geändert am: 20.03.2026 19:06:00
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US-Börsen: Rote Vorzeichen zum Wochenschluss -- ATX und DAX gehen deutlich schwächer ins Wochenende -- Asiens Börsen schlussendlich im Minus - Nikkei im Feiertag
AUSTRIA
Der Wiener Aktienmarkt zeigte sich am Freitag eine Spur tiefer.
Dabei notierte der ATX im frühen Handel noch fester, konnte seine Gewinne aber im weiteren Verlauf nicht halten. Am Nachmittag rutschte das Börsenbarometer weit unter die Nulllinie. Dort verabschiedete sich der Leitindex mit einem Minus von 1,30 Prozent bei 5.194,82 Punkten.
Geprägt wurde das Marktgeschehen weiterhin von Schlagzeilen zum Irankrieg. Zwar machten Aussagen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu Hoffnung auf ein nun doch rascheres Kriegsende als befürchtet. Andererseits erwägen die USA einem Bericht des US-Nachrichtenportals "Axios" zufolge eine Besetzung oder Blockade der Golf-Insel Kharg, auf der sich wichtige Ölanlagen des Irans befinden.
Etwas Gegenwind für die Aktienkurse kam am Freitagvormittag daher von wieder steigenden Ölpreisen. Zuletzt notierte Öl der Marke Brent weiter über 105 US-Dollar.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt begab sich im Freitagshandel einmal mehr auf Richtungssuche.
So nahm der DAX den Handel zunächst fester auf, wechselte im Anschluss jedoch häufiger das Vorzeichen. Am Nachmittag rutschte das Börsenbarometer deutlich ab. Letztlich ging er mit Verlusten von 2,01 Prozent bei 22.380,19 Punkten in den Feierabend.
Nach einem positiven Auftakt geriet der deutsche Aktienmarkt am Freitag im Handelsverlauf ins Stottern und rutschte mehrmals in die Minuszone. Zunächst stützten vage Hoffnungen auf ein schnelleres Ende des Iran-Krieges. Dann sorgten jedoch wieder deutlich steigende Ölpreise und später eine schwächere Eröffnung an der Wall Street für erneute Belastung. Die Kursschwankungen brachten Händler auch mit dem sogenannten großen Verfalltag in Verbindung. An diesem Freitag liefen an den Termin- und Derivatebörsen Futures und Optionen auf Aktienindizes aus.
WALL STREET
Am Freitag dominieren die Bären an der Wall Street.
So eröffnete der Dow Jones die Sitzung zunächst 0,1 Prozent schwächer bei 45.975,65 Punkten, rutscht im Verlauf aber weiter ab. Zwischenzeitlich erreicht er dabei sein niedrigstes Niveau seit Oktober.
Auch der NASDAQ Composite gab zum Handelsstart bereits 0,46 Prozent auf 21.989,33 Zähler ab und verliert im Verlauf weiter an Boden.
Die Wall Street baut ihre Abschläge am Freitag im Verlauf leicht aus. Wieder anziehende Erdölpreise belasten die US-Börsen. Der hohe Ölpreis schürt einerseits Inflationssorgen und andererseits Wachstumsängste. Dieses Stagflationsumfeld liefert kaum Kaufargumente für Aktien.
In den vergangenen Tagen hatten die wichtigsten Notenbanken weltweit die Inflationsgefahren thematisiert - bedingt durch den Ölpreisschock. "Wo wir letztlich landen werden, hängt fast ausschließlich vom Ölpreis ab", macht Marktstratege Paul Hickey von Bespoke Investment Group klar. "Heute stehen keine wirtschaftlichen oder bedeutenden Unternehmensdaten auf dem Kalender, daher werden geopolitische Schlagzeilen die Marktentwicklung bestimmen."
Ein Deeskalation des Irankrieges ist weiter nicht in Sicht. Das US-Verteidigungsministerium entsendet nach Aussage von Regierungsbeamten drei weitere Kriegsschiffe und Tausende zusätzliche Marine-Infanteristen in den Nahen Osten. Aus dem Iran kommen derweil neue Drohungen. Derweil ist die Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait Ziel eines Drohenangriffs geworden, worauf einige Teile der Raffinerie ihren Betrieb einstellen mussten.
ASIEN
Die Börsen in Fernost präsentierten sich am Freitag mit Abschlägen.
In Tokio zeigte sich der Nikkei 225 am Donnerstag letztlich 3,38 Prozent tiefer bei 53.372,53 Zählern. Am Freitag wird feiertagsbedingt nicht gehandelt.
Auf dem chinesischen Festland präsentierte sich der Shanghai Composite schlussendlich 1,24 Prozent tiefer bei 3.957,05 Indexpunkten.
In Hongkong beendete der Hang Seng den Handel 0,88 Prozent im Minus bei 25.277,32 Punkten.
Nach den starken Kursverlusten am Donnerstag ging es am Freitag an den Börsen in Ostasien weiter nach unten gegangen, wenn auch nicht mehr so dynamisch. In Tokio pausierte der Handel anlässlich des Feiertags zum Frühlingsanfang. Zumindest zu etwas Beruhigung trug bei, dass die Ölpreise von den jüngsten Hochs wieder etwas zurückkamen, zuletzt kostete Brent-Öl 108,30 Dollar.
Die Sorgen über die Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die Energiepreise und die Weltwirtschaft waren weiter das bestimmende Thema. Die Notenbanksitzungen der Vortage brachten wenig überraschend zutage, dass der Energiepreisschock als Folge des Kriegs im Iran eine Gefahr für die Inflation darstellt, die einerseits schwer quantifizierbar ist, aber früher oder später Gegenmaßnahmen in Form einer strafferen Geldpolitik erfordert, vornehmlich in Gestalt höherer Zinsen.
Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX
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